Spaghetti Bolognese à la Mama

Bolognesesosse a la Mama Spaghetti Bolognese à la Mama

Die Zubereitung dieser Bolognesesoße ist anders als meistens bekannt. Das Hackfleisch wird nicht krümelig gebraten, sondern zu einer Art Frikadellen- oder Hackbratenmasse verarbeitet und dann in großen Stücken gebraten, bevor es dann wieder zerteilt wird. Durch das intensive Würzen und Braten des Hackfleischs bekommt die Soße den besonderen Geschmack.

Rezept Bolognese à la Mama
(Eigenkreation meiner Familie)

15 Portionen zum Kochen auf Vorrat + Spaghetti oder andere Nudeln, z.B. Fussili

Zutaten

1 kg gemischtes Hackfleisch
500 ml passierte Tomaten
1600 g stückige Tomaten aus der Dose
4 große Zwiebeln, mittelfein gewürfelt
8 ganz leicht gehäufte Esslöffel Semmelbrösel (Paniermehl)
4 Eier
100 ml roter Portwein, z.B. Delaforce fine ruby port
(plus ein kleines Gläschen davon für die Köchin)
Reichlich Olivenöl zum Anbraten

Gewürze nach Belieben

Pfeffer
Salz
4 Teelöffel Zucker
Gemahlene Chilischoten, alternativ Cayennepfeffer
1 gestrichenen Teelöffel Sambal Oelek
Rosenpaprikagewürz, scharf
Paprikagewürz, edelsüß
2 Esslöffel Italienische Kräuter, getrocknet, frisch in der Gewürzmühle gemahlen oder gemörsert
2 Esslöffel Oregano, getrocknet
1 gehäufter Teelöffel frischer Rosamarin, gehackt
Evtl. Gemüsebrühepulver

Zubereitung

  • Hack aus dem Kühlschrank nehmen und in eine große Rührschüssel geben.
  • Salz, Pfeffer, Chili, Rosenpaprika, Rosmarin, ein Esslöffel Oregano und ein Esslöffel Italienische Kräuter hinzugeben.
  • Zwiebelwürfel und Eier hinzugeben. Kurz mit dem Knethaken des Mixers oder Küchenmaschine verrühren. Paniermehl hinzugeben, alles sehr gut verkneten.
  • Reichlich Olivenöl in einem großen Bräter (ich nehme dafür von Le Creuset den La Marmite in 32 cm mit 7 Litern Füllmenge) erhitzen. In drei bis vier Portionen das Hack scharf von zwei Seiten wie Frikadellen anbraten und grob mit dem Pfannenwender zerteilen. Sollten Ihnen beim Anbraten Zwiebelstückchen schwarz werden, zupfen Sie die bitte raus, weil sie bitter schmecken und der bittere Geschmack sich sonst leicht in der ganzen Soße ausbreitet.
  • Wenn die ganze Hackmasse angebraten ist, alles wieder in den großen Topf geben, mit Portwein ablöschen, leicht einkochen, Tomatenstücken und passierte Tomaten dazu geben. Salzen, Zuckern, Pfeffern aufkochen lassen.
  • Mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze mindestens eine Stunde köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.
  • Zum Schluss mit Zucker, Pfeffer, Paprika, Salz und restlichen Trockengewürzen abschmecken und noch mindestens 15 min. köcheln lassen. Wenn die Soße noch nicht scharf genug schmeckt, mit Sambal Oelek würzen. Wenn Sie Ihnen zu farblos schmeckt und genug Salz drin ist, etwas Gemüsebrühepulver hinzugeben. Geschmacksverstärker helfen halt doch … Wenn sie dann zu salzig geworden sein sollte, ggf. mit etwas heißem Wasser verdünnen.

Variationen

Sie können auch frischen Knoblauch mit verarbeiten. Ich lasse ihn wegen des Geruchs weg, weil ich die Soße auch vor Kundenterminen spontan essen können möchte.

Getrocknete Tomaten in Öl in kleine Würfel geschnitten machen sich auch gut in der Soße. Entweder Sie geben sie schon in die Hackmasse oder erst nach dem ganzen Anbraten kurz vor den stückigen Tomaten hinzu.

Anstelle von Portwein können Sie auch Rotwein nehmen. Ich ziehe Portwein vor, weil seine Süße zu den Tomaten hervorragend passt.

Ich koche diese Soße gerne in so großer Menge, weil sie sich gut in Einzelportionen einfrieren lässt und beim Auftauen und Erhitzen in der Mikrowelle keinen Schaden nimmt. So habe ich immer eine leckere Soße zur Hand und brauche mir nur schnell Pasta dazu zu kochen. Mit Spaghetti von Barilla vermischt kann das dann so lecker aussehen:

Spaghetti Bolognese a la Mama Spaghetti Bolognese à la Mama

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Tischdekoration: Orchideen mit Wellhornschnecken

Dekoidee Orchideen Wellhornschnecken Tischdekoration: Orchideen mit Wellhornschnecken

Keine Angst – die Inhalte der Wellhornschnecken habe ich nicht verzehrt. Schnecken werde ich nach einmaligem Probieren in diesem Leben nie wieder freiwillig essen. Zur Dekoration taugen gerade diese Wellhornschnecken allerdings bestens.

Mein Liebster und ich sammeln sie mit wahrer Leidenschaft in unseren Urlauben an der Nordsee. Die besten und meisten haben wir bisher auf Sylt am Westseitenstrand zwischen Rantum und Hörnum gefunden. Wichtig: es dürfen keine Seepockenreste an den Schnecken sein – die stinken immer. Diesen Februar war die Ausbeute so gut wie nie, weil wir da waren, als das Eis am Strand zu schmelzen begann und wir die Anschwemmungen der letzten Wochen auf einem Fleck einsammeln konnten.

Wellhornschnecke Tischdekoration: Orchideen mit Wellhornschnecken

Damit die Muscheln, pardon: Schnecken, nicht müffeln, spüle ich sie kurz kalt ab und gebe sie dann 2 x hintereinander in den Geschirrspüler bei 60-70°. Am besten liegen sie im Besteckkorb. Dann lasse ich sie auf einem Tuch trocknen. Wenn ich sie in Blumenvasen aus Glas im Wasser als Deko verwendet habe, gebe ich sie zur Reinigung auch wieder in den Geschirrspüler. Mit der Zeit werden sie dann etwas heller und mürber – bleiben aber ansonsten heil und müffelfrei.

Wenn Sie diese Tischdekoration nachbauen wollen, brauchen Sie

  • Viele Wellhornschnecken in unterschiedlichen Größen
  • Glasgefäß mit einigen cm Platz in Breite und Höhe zwischen Orchideenballengröße und Gefäßrand
  • Blühende Orchideen

Spülen Sie die Orchideenballen gut unter fließendem Wasser durch zur Befeuchtung und stellen sie kurz auf der Spüle ab. Sie können die Töpfe auch tauchen und abtropfen lassen – das ist mir aber zu umständlich.

Sie können die Orchideen entweder mit Topf in das Glasgefäß setzen oder sie aus dem Topf nehmen. Wenn Sie die Pflanzen austopfen, entsorgen Sie lose abfallende Orchideenerde.

Wenn die Pflanzen positioniert sind – hier im Bild habe ich drei zusammen gesetzt – befüllen Sie die Seiten vorsichtig mit kleinen Wellhornschnecken oder Fragmenten. Wenn Sie mehr als eine Orchidee so einsetzen, legen Sie auch Wellhornschnecken in die Zwischenräume. Füllen Sie so langsam das ganze Gefäß auf und drapieren an den Außenseiten und oben die schönsten Fundstücke.

Gießen Sie die Orchideen 1-2 x pro Woche vorsichtig mit der üblichen Menge wie bei normaler Topfung. Achten Sie dabei darauf, dass beim Gießen Wasser an den Wurzelballen kommt. Unten im Gefäß wird sich etwas Wasser sammeln. Das verdunstet und befeuchtet so die Wurzeln regelmäßig weiter. Wenn die Wurzeln zu tief im Wasser stehen, können Sie die Pflanzen auch vorsichtig leicht anheben, so dass einige Wellhornschnecken leicht unter den Ballen rutschen. Dann ist die Staunässe wieder behoben. Dieser Vorgang lässt sich nur nicht wieder rückgängig machen, außer durch komplett neues Einsetzen der Pflanzen und Schnecken.

Ich habe seit 3-4 Jahren eine Phalaenopsis im Wohnzimmer stehen, die ich so eingesetzt habe. Sie blüht durchgehend auf der Heizung am Südfenster und bekommt viel Wasser. Das braucht sie auch bei der Wärme im Winter von der Heizung und im Sommer von der Sonne. Dünger verwende ich nicht mehr, weil sich damit am Topfboden Moos gebildet hat. Nach dem Weglassen des Düngers ist auch das Moos wieder verschwunden und es geht der Orchidee bestens. Eine andere Phalaenopsis steht schon seit 1,5 Jahren an gleicher Stelle auch im Glas mit Wellhornschnecken und blüht ebenfalls durchgehend. Meine Pflanzen bekommen dort alles, was schlecht für sie sein soll und es geht ihnen bestens. Hoffentlich entwickeln sich die drei neuen Pflänzchen in Ihrer Rolle als Tischdekoration auch so schön!

Nudeln mit Champignons in Butter mit Parmesan

Nudeln Champignons Buttersauce Nudeln mit Champignons in Butter mit Parmesan

Dieses Rezept gelingt mit ganz wenigen Zutaten. Deshalb gehört es den oft zubereiteten Gerichten in meiner Küche. Ich habe es in Anlehnung an ein Rezept von Alfred Biolek, das in seinem Kochbuch Meine neuen Rezepte und Wein, wie ich ihn mag auf Seite 81 mit dem Namen Spaghetti mit falschen Trüffeln zu finden ist, kreiert. Bei mir sind Zubereitungsweise und Mengenverhältnisse anders. Das Kochbuch haben mein Liebster und ich 2003 zur Hauseinweihung von meiner Freundin M. und ihrer Familie bekommen, die mich mit ihrem Weihnachtsgeschenk 2011 unter anderem auch zu diesem Blog inspiriert hat.

 Nudeln mit Champignons in Butter mit Parmesan Nudeln mit Champignons in Butter mit Parmesan

Rezept Nudeln mit Champignons in Butter mit Parmesan
(In Anlehnung an ein Rezept von Alfred Biolek)

Für 2 Personen

Zutaten

200 g weiße Champignons
250 g Nudeln, am besten Fussili (Spiralnudeln)
oder grüne Tagliatelle (schmale Bandnudeln)
1 sehr gehäufter Esslöffel Butter, lieber mehr als weniger
50 g Parmesan, frisch fein gerieben
Einfaches Salz für das Nudelwasser, Fleur de Sel zum Abschmecken
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • 2 Liter Wasser für die Nudeln aufsetzen. Salzen Sie das Wasser erst, wenn Siegerade die Nudeln reingegeben haben. Das Wasser kocht dann schneller wieder.
  • Champignons trocken reinigen mit einer Bürste, Pinsel oder Tuch. Trockene Stielenden kürzen. Pilze mit einem scharfen Messer mit dünner Klinge in sehr feine Blätter schneiden. Große Pilze vorher halbieren.
  • Nudeln bissfest kochen und in einem Sieb abgießen, im Sieb lassen.
  • Im Nudelkochtopf die Butter aufschäumen und die Pilze hinzugeben. Schnell mehrfach umrühren. Die Pilze nehmen sofort die Butter auf. Sie sollen nur heiß werden und dürfen halbgar bleiben. Der Vorgang geht sehr schnell.
  • Geben Sie die Nudeln zurück in den Topf, würzen mit Fleur de Sel und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer, geben den Parmesan hinüber und vermischen alles schnell miteinander. Der Parmesan soll dabei schmelzen.

Schnell auffüllen und genießen!

Wenn Sie das Gericht für mehr als 2 oder 4 Personen kochen wollen, achten Sie darauf, das der Topf einen ausreichend großen Durchmesser hat, sonst lassen die Pilze ganz schnell Wasser und werden matschig. Alternativ können Sie die Pilze sonst auch in einer großen Pfanne in der Butter schwenken.

Schweinefilet mit Lauch-Paprika-Gemüse

Schweinefilet Lauch Paprika Schweinefilet mit Lauch Paprika Gemüse

Diese Rezept habe ich aus den Zutaten kreiert, die es zu später Stunde noch im Supermarkt gab. Dafür, dass ich vorher noch keinen Plan hatte, wie es eigentlich genau schmecken soll, ist es ziemlich lecker geworden.

Rezept Schweinefilet mit Lauch-Paprika-Gemüse (Eigenkreation)

3 Portionen + Beilage

Zutaten

500 g Schweinefilet, zerteilt in mundgerechte Stücke
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 rote Paprika, gewürfelt
3 Stangen Lauch/Porree, nur das Weiße und Hellgrüne,
der Länge nach halbiert, in ca. 5 mm breiten Streifen geschnitten
1 Becher Schmand
Butter zum Braten
Pfeffer, Cayennepfeffer, Salz (am besten Fleur de Sel)

Zubereitung

  • Butter in einer Pfanne erhitzen, Fleisch kurz scharf anbraten, so dass jedes Stück bräunt.
  • Fleisch wenden und die Stücke von der anderen Seite bräunen, Salzen und Pfeffern.
  • Fleisch aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.
  • Zwiebel im restlichen Fett andünsten, Lauch und Paprika dazu geben und einige Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Fleisch mit ausgetretener Flüssigkeit zum Gemüse in die Pfanne geben. Schmand hinzugeben, erhitzen, mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Bei uns gab es als Beilage 100 g Spiralnudeln pro Person. Reis würde sicher auch passen.

Schweinefilet Lauch Paprika Nudeln Schweinefilet mit Lauch Paprika Gemüse

Kaiserschmarrn in der Sansibar

Kaiserschmarrn Sansibar Kaiserschmarrn in der Sansibar

Heute mal ohne Rezept – einfach nur ein Foto von letzter Woche zum neidisch machen :). Wenn ich auf Sylt bin, muss ich immer einmal in der Sansibar den köstlichen Kaiserschmarrn essen – ohne Rosinen und ohne Apfelmus. Netterweise bekomme ich anstelle des Apfelmuses meistens dann eine riesige Kugel Vanilleeis mehr. Lecker!

Das Rezept ist nicht so wirklich geheim – Sie finden es z.B. in einer Ausgabe der Zeitschrift Lecker. Zum Nachkochen war ich bisher immer zu faul – da lasse ich mich lieber im Urlaub mit verwöhnen.

Auf dem Foto können Sie sogar in den Reflektionen sehen, dass die Sonne dabei war. Im Februar in den Dünen draußen so eine Köstlichkeit genießen zu dürfen ist für mich Luxus pur! Und hier noch ein Bild zum wirklich neidisch machen:

Sylt 201202 Kaiserschmarrn in der Sansibar

Strand in Rantum / Sylt an der Sansibar im Februar 2012

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