EMILIA sucht das beste Rezept im Netz

Ofen-Pfannkuchen mit Spinat und Speck

… und meine Ofen-Pfannkuchen sind nominiert. Bitte stimme bis zum 3. Mai 2016 für mein Rezept ab. Danke!

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Gemüsepasta – Spitzkohlpasta

Spitzkohlpasta

Rezept Gemüsepasta – konkret: Spitzkohlpasta

Heute gibt es ein Rezept, das den Namen kaum verdient, denn es gibt nur ein paar  Mengenangaben und viel Gefühl. Das Gericht beruht auf wirkungsvollen Standards und lebt von der Qualität der Zutaten.

Man nehme für 2 Portionen

  • 200 g Spaghetti oder Bavette
  • 800 g Spitzkohl (Gewicht im Ganzen) oder anderes Gemüse in gewünschter Menge
  • einige frische Knoblauchzehen
  • Parmesan im Stück
  • Feines Olivenöl, z.B. Jordan
  • Pfeffer, Fleur de Sel

Zubereitung

  • Nudeln in Salzwasser bissfest kochen
  • Kohl halbieren, entstrunken und in schmale Streifen schneiden
  • Knoblauchzehen in feine Stücke schneiden und in reichlich Olivenöl in einer großen Pfanne dünsten
  • Spitzkohl in die Pfanne geben und unter Rühren kurz dünsten, bis er zusammengefallen ist.
  • Würzen mit Pfeffer und Fleur de Sel
  • Nudeln abgießen und mit in die Pfanne geben, noch etwas Olivenöl unterrühren, auffüllen.
  • Parmesan darüber reiben

Alternative

Den Spitzkohl kannst Du durch Zucchinischeiben oder anderes Gemüse ersetzen, das schnell gart. Paprikastreifen oder einfach 250 g halbierte Kirschtomaten sind auch lecker.

Genießen!

Schweinefilet mit Möhren-Pasta

Schweinefilet mit Möhren-Pasta

Rezept Schweinefilet mit Möhren-Pasta (Eigenkreation)

Für 3 Portionen

Zutaten

  • 400 g Schweinefilet, bevorzugt Susländer
  • 300 g Bavette oder Spaghetti
  • 300 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Schmand
  • Pfeffer, Salz, scharfer Paprika
  • 20 g Butterschmalz
  • 1 geh. Teelöffel Mehl
  • 300 ml Wasser

Zubereitung

  • Fleisch mit einem Küchenkrepp trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Zubereitung von Möhren-JulienneMöhren schälen und mit einem Julienneschneider in dünne Streifen schneiden.
  • Zwiebel fein würfeln.
  • Fleisch in 10 g Butterschmalz kurz von allen Seiten scharf anbraten und aus der Pfanne nehmen.
  • Zwiebelwürfel mit den restlichen 10 g Butterschmalz im Bratsatz dünsten. Wenn es anbrennt oder der Bratsatz zu fest ist, mit etwas Wasser ablöschen.
  • Mehl und Paprikapulver darüber stäuben und kurz mit anschwitzen. Unter Rühren 250 ml Wasser angießen und köcheln lassen. Je nach gewünschter Konsistenz der Soße noch restliche Flüssigkeit hinzugeben. Würzen mit Salz und Pfeffer. Soße so lange köcheln lassen, bis die Nudeln fast fertig sind.
  • Fleisch hineingeben, um es fertig gar ziehen zu lassen.
  • Schmand unter die Soße rühren.
  • Nudeln in Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. 2 Minuten vor Garzeitende die Möhren zu den Nudeln geben und beides zusammen fertig kochen, vorsichtig abgießen – Sieb darf nicht zu große Löcher haben – und in die Soße geben.

Alternative

Du kannst die Möhrenjulienne anstelle mit den Nudeln auch in der Soße mit kochen, bevor das Fleisch wieder in die Soße kommt. Dann gib noch etwas mehr Wasser zur Soße hinzu. Die Möhren bleiben dann etwas knackiger als beim Kochen im Wasser. Ich habe beides ausprobiert und mag die mit den Nudeln gekochte Version lieber. Mein Mitesser bevorzugt die Alternativversion.

Lass es Dir schmecken!

Currywurstgemüse

Hähnchencurry mit Gemüse und Reis

Ein Widerspruch in sich? Auf gar keinen Fall! Currywurst passt bestens zu Gemüse und schmeckt auch ohne die typische Tomatensauce. Dieses Gericht entstand aus planlosem Einkauf meinerseits und hat es umgehend ins regelmäßige Kochrepertoire geschafft, weil es einfach lecker ist.

Rezept Currywurstgemüse (Eigenkreation)

Für 2 große Portionen

Zutaten

  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 220 g Currywurst mit Curry in der Fleischmasse, z.B. von der Landschlachterei Maack (meine liebste!) in Scheiben geschnitten
  • 1 Bund Lauchzwiebeln geputzt in Ringen
  • 1 Zucchini in mundgerechten Stücken
  • 150 g Champignons geputzt und geviertelt
  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 gehäufter Teelöffel Currypulver, zum Beispiel scharfes Curry von Sonnentor
  • Pfeffer, Salz
  • Basmatireis als Beilage

Zubereitung

  • In einer Pfanne Wurststücke im Rapsöl scharf von allen Seiten anbraten.
  • Pilze hinzugeben und so lange unter Rühren braten, bis die Pilze ihre Wasser abgegeben haben.
  • Lauchzwiebeln und Zucchini hinzugeben und so lange weiter braten, bis das austretende Wasser verkocht ist.
  • Currypulver hinzugeben und kurz mit anschwitzen.
  • Schlagsahne angießen, mit Pfeffer und Salz würzen, leicht cremig einkochen.

Alternative

Currywurstgemüse mit Reis

Das Gericht schmeckt auch mit Hähnenbruststückchen anstelle von Currywurst und roter Zwiebel anstelle von Lauchzwiebeln. Dann die Fleischstücke nach dem Anbraten aus der Pfanne nehmen und am Ende wieder hinzugeben und fertig gar ziehen lassen.

Mögt Ihr auch so gerne Currywurst?

Meine Traumküche nach 6 Jahren in der Praxis

Küche

Ein gebrauchtes Haus hat den Vorteil, dass man Vieles erst mal so verwenden kann, wie es beim Kauf ist. Nach einer neuen Heizung und einem neuen Duschbad stand 2009 die Küche* an. Unser Haus ist Baujahr 1982 und die Küche war beim Kauf ebenso alt, gekauft haben wir es 2003.

Gebrauchter Mix

Einen Geschirrspüler haben wir aus einer vorherigen Wohnung mitgebracht und der Herd wurde nach einem Jahr durch einen guten gebrauchten aus meinem Elternhaus ausgetauscht. Der Plan sah vor, die unschöne einfache Küche komplett zu ersetzen, wenn die Elektrogeräte den Geist aufgeben. 2009 haben dann Geschirrspüler und Kühlschrank gleichzeitig ihr baldiges Ende offenbart. Die Dunstabzugshaube war schon ewig defekt. Den Herd konnten wir noch erfolgreich verschenken.

Vor der Investition in eine Küche habe ich mich bis dahin unter anderem gedrückt, weil ich Angst davor hatte, dass mir das Ergebnis nicht gefallen würde oder mir der Wow-Effekt fehlen würde – und das bei so viel Geld und langer Nutzungsdauer. Weil ich so gerne koche und so gerne esse und so gerne in der Küche bin, hängt mein Herz so daran und ich hatte Angst. Eine Küche Planen – was für eine Aufgabe!

Vom Traum zur Realität

Meine Traumküche war ein schlichtes Modell von Bulthaup. Da der Porsche unter den Küchen finanziell nicht drin ist, musste eine Alternative her. Nach Besuchen in zwei Küchenstudios in der Nähe und einem Möbelhaus war klar: Es wird eine Küche von Nolte mit sehr guten Elektrogeräten von Bosch vom inhabergeführten Geschäft um die Ecke.

Bei der Planung haben mir die Erfahrung der Küchenbauer und das Ansehen von fertigen Küchen im Internet sehr geholfen. Leicht gefallen ist die Wahl der Geräte, vor allem des Herdes, denn es gab genau ein Modell, das passte 🙂 : Induktion mit Drehregelknöpfen ohne Touchregler und einem eigenen Regler für jede Platte. Mein Traum war ein breiter Herd mit einer großen 5. Platte in der Mitte. Den musste ich mir abschminken, weil es den nur mit Touchreglern gab – indiskutabel, weil die Touchfelder auf meine Finger meistens nicht reagieren – und ich auf einen Eckschrank hätte verzichten müssen, den ich als Topfstauraum verwende. Was mich immer wieder überrascht, ist die Qualität der emaillierten Backblecke von Bosch. Die Dinger sind echt teuer, lassen sich aber mit heißem Wasser fast von alleine reinigen, auch wenn etwas Öliges bei 220 Grad darauf angebrannt ist, wie kürzlich bei meiner Tomaten-Focaccia.

Gegen den Trend

Ansonsten halte ich es in der Küche wie bei Bekleidung: Trends an sich sind mir egal, zu mir muss es passen. Deshalb sind die Hängeschränke deckenhoch, denn ich mag keinen Staub auf Schränken und nutze Stauraum gerne voll aus.

2009 waren Hochglanzküchen modern, wollte ich auch nicht haben. Ich zahle doch nicht mehr Geld, um hinterher jeden Fingerabdruck auf den Flächen zu sehen.

Bei der Arbeitsplatte wollten zwei Küchenbauer mir partout Granit andrehen oder Plastik. Kunststoffoberflächen bei Arbeitsplatten finde ich optisch und haptisch scheußlich, da hilft auch ein kleiner Preis nichts. Granit kann zwar hübsch aussehen und hätte dem Geophysiker im Haus auch gefallen, ist mir aber zu kalt in der Haptik und ich würde sämtliches Geschirr darauf anschlagen. Ich bin da manchmal etwas grobmotorisch.

Für mich war klar: Wenn es eine neue Küche gibt, dann nur mit einer massiven Holzarbeitsplatte. Der Küchenbauer, der den Auftrag bekommen hat, ist Tischler vom Lehrberuf her und konnte mich verstehen. Bis heute freue ich mich über jeden bezahlten Euro, den diese Arbeitsplatte gekostet hat, weil sie sich einfach gut anfühlt. Sie ist geölt, nicht lackiert. Sie wirkt auf den Bildern und auch in echt wie lackiert, weil sie durch viele Ölschichten so gut versiegelt ist. Am Anfang habe ich sie alle 4 Wochen geölt, inzwischen vielleicht alle 6 Monate. Bei jedem Abwischen der Anrichte erfreue ich mich an dem Holz und das bisschen Arbeit mit dem Einölen mache ich dafür gerne.

Bei der Farbe war ich unsicher, ob ich mich an bunte Fronten traue oder nicht. Es standen Rot und Sonnengelb zur Debatte. Bei den Fliesen war auch Dunkelblau in der Diskussion. Am Ende haben wir uns dann ganz schnell auf die Mosaikfliesen geeinigt und dann war die weiße Küche klar. Dazu habe ich ein kleines Muster der Fliesen aus dem Handel fotografiert, am PC mehrfach nebeneinander kopiert, weiße Fugen hineingebaut und x-fach ausgedruckt. Mit dieser Art Mustertapete bin ich dann ins Küchenstudio und habe es an die Musterküchen angehalten. Der Küchenbauer guckte erst etwas erstaunt, war dann aber begeistert von der Idee. Gerade bei einem so kleinen Mosaik in flächiger Verarbeitung kann ich den Gesamteindruck nur sehen, wenn die Fläche gefüllt ist. Wir haben noch ein paar Kartons über, falls noch jemand welche braucht …

Zu viele Steckdosen kann man nicht haben

  • Elektriker 2009: „Nehmen sie eine Steckdose mehr …“
  • Ich 2009: „Nein, das reicht nun langsam wirklich … wie viele Steckdosen soll ich denn noch brauchen …“
  • Ich 2016: „Also hinter dem Ordner rechts an der Seite könnte ich gut noch eine gebrauchen …“

Offene Küche vs. Küchentür

So schön ich offene Küchen finde und gerne eine hätte, so wichtig ist es mir, Türen schließen zu können. Weil immer mal Kunden bei mir im Haus sind und ich die Küche als privates Refugium betrachte, hat die Küchentür gesiegt. Ansonsten hätten wir eine Wand herausnehmen lassen und auch gleich noch Esszimmer- und Küchenboden neu Fliesen lassen dürfen … auch ein kleiner Aspekt. Im nächsten Leben gibt es ein separates Studio für Kunden und eine offene Küche für mich.

Bei der Entscheidung für die weiße Küche mit den bunten Fliesen spielte auch eine Rolle, dass sich Fliesen einfacher verkleiden lassen als Schrankfronten, falls man sie doch irgendwann nicht mehr mag. Lustiger Weise erfreue ich mich noch immer jeden einzelnen Tag an der Buntheit und Fröhlichkeit dieser Fliesen in den vielen Rot-/Orange-/Pink-/Lilatönen. Zu wissen, dass ich außer der Steckdose nichts anders machen möchte, wenn ich heute eine Küche bestellen würde, ist ein gutes Gefühl.

Wie habt Ihr Eure Küche geplant oder eingerichtet?

  1. * Für diesen Beitrag mit den Verlinkungen wurde ich von Homify beauftragt und habe eine Vergütung erhalten. Damit ist der Beitrag eine Anzeige. Trotzdem gibt der Beitrag – wie immer – meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. []
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