Currywurstgemüse

Hähnchencurry mit Gemüse und Reis

Ein Widerspruch in sich? Auf gar keinen Fall! Currywurst passt bestens zu Gemüse und schmeckt auch ohne die typische Tomatensauce. Dieses Gericht entstand aus planlosem Einkauf meinerseits und hat es umgehend ins regelmäßige Kochrepertoire geschafft, weil es einfach lecker ist.

Rezept Currywurstgemüse (Eigenkreation)

Für 2 große Portionen

Zutaten

  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 220 g Currywurst mit Curry in der Fleischmasse, z.B. von der Landschlachterei Maack (meine liebste!) in Scheiben geschnitten
  • 1 Bund Lauchzwiebeln geputzt in Ringen
  • 1 Zucchini in mundgerechten Stücken
  • 150 g Champignons geputzt und geviertelt
  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 gehäufter Teelöffel Currypulver, zum Beispiel scharfes Curry von Sonnentor
  • Pfeffer, Salz
  • Basmatireis als Beilage

Zubereitung

  • In einer Pfanne Wurststücke im Rapsöl scharf von allen Seiten anbraten.
  • Pilze hinzugeben und so lange unter Rühren braten, bis die Pilze ihre Wasser abgegeben haben.
  • Lauchzwiebeln und Zucchini hinzugeben und so lange weiter braten, bis das austretende Wasser verkocht ist.
  • Currypulver hinzugeben und kurz mit anschwitzen.
  • Schlagsahne angießen, mit Pfeffer und Salz würzen, leicht cremig einkochen.

Alternative

Currywurstgemüse mit Reis

Das Gericht schmeckt auch mit Hähnenbruststückchen anstelle von Currywurst und roter Zwiebel anstelle von Lauchzwiebeln. Dann die Fleischstücke nach dem Anbraten aus der Pfanne nehmen und am Ende wieder hinzugeben und fertig gar ziehen lassen.

Mögt Ihr auch so gerne Currywurst?

Meine Traumküche nach 6 Jahren in der Praxis

Küche

Ein gebrauchtes Haus hat den Vorteil, dass man Vieles erst mal so verwenden kann, wie es beim Kauf ist. Nach einer neuen Heizung und einem neuen Duschbad stand 2009 die Küche* an. Unser Haus ist Baujahr 1982 und die Küche war beim Kauf ebenso alt, gekauft haben wir es 2003.

Gebrauchter Mix

Einen Geschirrspüler haben wir aus einer vorherigen Wohnung mitgebracht und der Herd wurde nach einem Jahr durch einen guten gebrauchten aus meinem Elternhaus ausgetauscht. Der Plan sah vor, die unschöne einfache Küche komplett zu ersetzen, wenn die Elektrogeräte den Geist aufgeben. 2009 haben dann Geschirrspüler und Kühlschrank gleichzeitig ihr baldiges Ende offenbart. Die Dunstabzugshaube war schon ewig defekt. Den Herd konnten wir noch erfolgreich verschenken.

Vor der Investition in eine Küche habe ich mich bis dahin unter anderem gedrückt, weil ich Angst davor hatte, dass mir das Ergebnis nicht gefallen würde oder mir der Wow-Effekt fehlen würde – und das bei so viel Geld und langer Nutzungsdauer. Weil ich so gerne koche und so gerne esse und so gerne in der Küche bin, hängt mein Herz so daran und ich hatte Angst. Eine Küche Planen – was für eine Aufgabe!

Vom Traum zur Realität

Meine Traumküche war ein schlichtes Modell von Bulthaup. Da der Porsche unter den Küchen finanziell nicht drin ist, musste eine Alternative her. Nach Besuchen in zwei Küchenstudios in der Nähe und einem Möbelhaus war klar: Es wird eine Küche von Nolte mit sehr guten Elektrogeräten von Bosch vom inhabergeführten Geschäft um die Ecke.

Bei der Planung haben mir die Erfahrung der Küchenbauer und das Ansehen von fertigen Küchen im Internet sehr geholfen. Leicht gefallen ist die Wahl der Geräte, vor allem des Herdes, denn es gab genau ein Modell, das passte :) : Induktion mit Drehregelknöpfen ohne Touchregler und einem eigenen Regler für jede Platte. Mein Traum war ein breiter Herd mit einer großen 5. Platte in der Mitte. Den musste ich mir abschminken, weil es den nur mit Touchreglern gab – indiskutabel, weil die Touchfelder auf meine Finger meistens nicht reagieren – und ich auf einen Eckschrank hätte verzichten müssen, den ich als Topfstauraum verwende. Was mich immer wieder überrascht, ist die Qualität der emaillierten Backblecke von Bosch. Die Dinger sind echt teuer, lassen sich aber mit heißem Wasser fast von alleine reinigen, auch wenn etwas Öliges bei 220 Grad darauf angebrannt ist, wie kürzlich bei meiner Tomaten-Focaccia.

Gegen den Trend

Ansonsten halte ich es in der Küche wie bei Bekleidung: Trends an sich sind mir egal, zu mir muss es passen. Deshalb sind die Hängeschränke deckenhoch, denn ich mag keinen Staub auf Schränken und nutze Stauraum gerne voll aus.

2009 waren Hochglanzküchen modern, wollte ich auch nicht haben. Ich zahle doch nicht mehr Geld, um hinterher jeden Fingerabdruck auf den Flächen zu sehen.

Bei der Arbeitsplatte wollten zwei Küchenbauer mir partout Granit andrehen oder Plastik. Kunststoffoberflächen bei Arbeitsplatten finde ich optisch und haptisch scheußlich, da hilft auch ein kleiner Preis nichts. Granit kann zwar hübsch aussehen und hätte dem Geophysiker im Haus auch gefallen, ist mir aber zu kalt in der Haptik und ich würde sämtliches Geschirr darauf anschlagen. Ich bin da manchmal etwas grobmotorisch.

Für mich war klar: Wenn es eine neue Küche gibt, dann nur mit einer massiven Holzarbeitsplatte. Der Küchenbauer, der den Auftrag bekommen hat, ist Tischler vom Lehrberuf her und konnte mich verstehen. Bis heute freue ich mich über jeden bezahlten Euro, den diese Arbeitsplatte gekostet hat, weil sie sich einfach gut anfühlt. Sie ist geölt, nicht lackiert. Sie wirkt auf den Bildern und auch in echt wie lackiert, weil sie durch viele Ölschichten so gut versiegelt ist. Am Anfang habe ich sie alle 4 Wochen geölt, inzwischen vielleicht alle 6 Monate. Bei jedem Abwischen der Anrichte erfreue ich mich an dem Holz und das bisschen Arbeit mit dem Einölen mache ich dafür gerne.

Bei der Farbe war ich unsicher, ob ich mich an bunte Fronten traue oder nicht. Es standen Rot und Sonnengelb zur Debatte. Bei den Fliesen war auch Dunkelblau in der Diskussion. Am Ende haben wir uns dann ganz schnell auf die Mosaikfliesen geeinigt und dann war die weiße Küche klar. Dazu habe ich ein kleines Muster der Fliesen aus dem Handel fotografiert, am PC mehrfach nebeneinander kopiert, weiße Fugen hineingebaut und x-fach ausgedruckt. Mit dieser Art Mustertapete bin ich dann ins Küchenstudio und habe es an die Musterküchen angehalten. Der Küchenbauer guckte erst etwas erstaunt, war dann aber begeistert von der Idee. Gerade bei einem so kleinen Mosaik in flächiger Verarbeitung kann ich den Gesamteindruck nur sehen, wenn die Fläche gefüllt ist. Wir haben noch ein paar Kartons über, falls noch jemand welche braucht …

Zu viele Steckdosen kann man nicht haben

  • Elektriker 2009: „Nehmen sie eine Steckdose mehr …“
  • Ich 2009: „Nein, das reicht nun langsam wirklich … wie viele Steckdosen soll ich denn noch brauchen …“
  • Ich 2016: „Also hinter dem Ordner rechts an der Seite könnte ich gut noch eine gebrauchen …“

Offene Küche vs. Küchentür

So schön ich offene Küchen finde und gerne eine hätte, so wichtig ist es mir, Türen schließen zu können. Weil immer mal Kunden bei mir im Haus sind und ich die Küche als privates Refugium betrachte, hat die Küchentür gesiegt. Ansonsten hätten wir eine Wand herausnehmen lassen und auch gleich noch Esszimmer- und Küchenboden neu Fliesen lassen dürfen … auch ein kleiner Aspekt. Im nächsten Leben gibt es ein separates Studio für Kunden und eine offene Küche für mich.

Bei der Entscheidung für die weiße Küche mit den bunten Fliesen spielte auch eine Rolle, dass sich Fliesen einfacher verkleiden lassen als Schrankfronten, falls man sie doch irgendwann nicht mehr mag. Lustiger Weise erfreue ich mich noch immer jeden einzelnen Tag an der Buntheit und Fröhlichkeit dieser Fliesen in den vielen Rot-/Orange-/Pink-/Lilatönen. Zu wissen, dass ich außer der Steckdose nichts anders machen möchte, wenn ich heute eine Küche bestellen würde, ist ein gutes Gefühl.

Wie habt Ihr Eure Küche geplant oder eingerichtet?

  1. * Für diesen Beitrag mit den Verlinkungen wurde ich von Homify beauftragt und habe eine Vergütung erhalten. Damit ist der Beitrag eine Anzeige. Trotzdem gibt der Beitrag – wie immer – meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. []

Ofen-Pfannkuchen mit Spinat und Speck

Ofen-Pfannkuchen mit Spinat und Speck

Auf die Idee zu diesen Pfannkuchen hat mich ein Besuch in Voigts Alte Backstube in List auf Sylt geführt. Dort gibt es ganz köstliche süße und herzhafte Pfannkuchen. Nach dem letzten Urlaub hatte ich Lust, mir ein bisschen Sylt-Feeling ins Haus zu holen und habe deshalb auch mal dicke, herzhafte Pfannkuchen im Ofen gemacht. Lecker waren die!

Rezept Ofen-Pfannkuchen mit Spinat und Speck (Eigenkreation)

Für 2 Personen = 2 Pfannkuchen in 2 Pfannen oder in 1 Pfanne zum Teilen

Pfannkuchenteig

  • 100 g Mehl Typ 405
  • 120 ml Vollmilch
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

mit einem Schneebesen verquirlen und ca. 20 Minuten quellen lassen. Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und in der Mitte ein Rost einsetzen.

Füllung

  • 1 große rote Zwiebel in Spalten geschnitten
  • 250 TK-Spinat in aufgetaut oder die entsprechende Menge frischen Spinat (blanchiert, abgetropft und grob gehackt)
  • 75 g Speckwürfel
  • Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, frisch geriebene Muskatnuss
  • 100 g mittelalten Gouda gerieben

Zubereitung

  • In zwei kleinen ofentauglichen Eisenpfannen mit einem Bodendurchmesser von 16 cm und flachem Rand oder entsprechend einer großen Pfanne die Zwiebelwürfel und Speck in Olivenöl ein paar Minuten braten bis der Speck die gewünschte Bräunung hat und die Zwiebeln gar sind.
  • Spinat dazu geben. Spinatwasserreste bei hoher Hitze kurz verkochen lassen.
  • Abschmecken mit Pfeffer, Salz und frischer Muskatnuss.
  • Teig darüber geben und den Käse darauf verteilen.
  • Im Ofen gute 15 Minuten backen bis zum gewünschten Bräunungsgrad des Käses.
  • Beim Herausnehmen der Pfannen auf alle Fälle an die heißen Griffe denken!!!
  • Pfannkuchen vorsichtig mit einem Pfannenwender vom Boden lösen und auf Teller geben.

Habt Ihr schon mal so dicke Ofen-Pfannkuchen gegessen? Mögt Ihr die?

Die schönen gestreiften Stoffservietten, die Ihr auf den Fotos seht, habe ich von der lieben Traude Rostrose geschenkt bekommen, als wir uns letztes Wochenende in Hamburg getroffen haben. Wir haben sie gleich eingeweiht! Einen Bericht zu dem Bloggertreffen, bei dem auch Sabine und Bärbel dabei waren, gibt es kommende Woche auch noch in meinen Lifestyle-Blog meyrose.

Alternative

Ofen-Pfannkuchen mit Spinat Collage

Ihr könnt auch anstelle des Goudas Parmesankäse nehmen und einen Schwung Pinienkerne darüber verteilen.

Danke, liebe Traude!

Nudelauflauf mit Tomaten und Paprika

Nudelauflauf mit Paprika und Tomaten

Nudelauflauf ist so ein Wohlfühlessen, dass ich nicht zu oft kochen darf, weil ich immer viel zu viel davon esse … aber ab und an muss das mal sein.

Rezept Nudelauflauf mit Tomaten und Paprika (Eigenkreation)

Zutaten für 4 wirklich große Portionen

  • 500 g Nudeln, z.B. Gobetti von Barilla
  • 1 rote Paprika
  • 2 große Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Schlagsahne
  • 200 Kochschinken
  • etwas Butter
  • 150 g würzigen Käse, z.B. Gruyère
  • Salz
  • Gewürz Scharfmacher von Sonnentor
    oder Paprikagewürz, Pfeffer und italienische Kräuter

Zubereitung

  • Nudeln bissfest kochen, kurz abschrecken (damit sie nicht weiter garen) und mit etwas Butter in die Auflaufform geben. Abkühlen lassen. Das kann man auch schon ein paar Stunden vor dem Essen machen.
  • Ofen auf 200 Grad vorheizen und in der Mitte ein Rost einsetzen.
  • Kochschinken würfeln und unter die Nudeln geben.
  • Scharfmacher von SonnentorZwiebeln und Paprika putzen und würfeln. In Butter in einer Pfanne 10 Minuten unter Rühren andünsten, reichlich mit Salz und Scharfmacher (oder den Alternativen) überwürzen, Schlagsahne angießen und kurz aufkochen lassen. Alles in die Auflaufform geben und gut vermengen.
  • Tomaten waschen, Strunk kegelförmig entfernen und in Scheiben schneiden. Auf den Nudeln verteilen. Tomaten punktuell pfeffern und salzen.
  • Käse fein reiben und überall auf der Form verteilen.
  • 200 20 Minuten backen bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Nudelauflauf mit Paprika und Tomaten

Variationsidee

Eine gute Handvoll Kürbiskerne auf dem Käse vor dem Backen verteilen. Die Kürbiskerne werden schön knackig beim Backen und geben eine nussige Note dazu. Solche Variationen seht Ihr auch immer mal wieder, wenn Ihr mir auf Instagram oder Facebook folgt.

Lecker!

Picknick-Salat mit Mais und Feta

Picknicksalat mit Mais und Feta

Das Rezept findet Ihr bei meiner Blogger-Kollegin Ela: Sommer – Sonne – Food

Da ich fast nichts so zubereite, wie es exakt im Rezept steht, habe ich gleich beim ersten Mal locker variiert. Ich liebe Rezepte, die ich verstehe und dann als Idee begreife. So habe ich gleich drei kleine rote Zwiebeln genommen und die vorher alleine ordentlich gedünstet. Dann habe ich die gelben Kirschtomaten weggelassen und nur rote genommen. Für die Farbe habe ich aber eine orange Paprika ergänzt.

Scharfmacher von SonnentorDa ich Feta in natur hatte, war ich großzügig mit dem Gewürz Scharfmacher (mit Paprika, Knoblauch, italienischen Kräutern und Chili) von Sonnentor und habe dafür den Pfeffer weggelassen. Der Scharfmacher kommt bei mir an alles mit Tomaten oder Paprika und passt auch auf zu Zwiebeln perfekt. Weil ich die Zitrone im Rezept überlesen habe und keinen Agavendicksaft im Haus habe, wurden diese Zutaten durch weißen Balsamico und 3 Teelöffel braunen Zucker ausgetauscht.

Ela, bitte verzeih mir die Variationen! Ich danke Dir für dieses Rezept für den köstlichen Salat.

Wie sieht es mit Eurer Rezepttreue aus?

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