Orient trifft Italien: Couscous-Risotto in der Herbstküche

Couscous-Risotto mit Champignons

Bis vor ein paar Wochen fand ich Couscous … nun ja … sagen wir … überbewertet. Und dann war da diese leckere Einladung und es ergab sich daraus ein Sommergericht, dass ständig auf den Teller kam. Nun kommt der Herbst – auch wenn Du das noch nicht hören möchtest – und Babsy aus Wien sammelt Rezepte für die Herbstküche.

Dabei habe ich auf Instagram das Bild von Ihrem Couscous-Risotto mit Blattspinat und Champignons gesehen. Danke für die Angaben der Zutaten! Die Mengen habe ich nach meinem Gusto zusammengestellt und mir erlaubt, Butter zu verwenden. In ein Risotto gehört doch Butter, ohne? Dafür lasse ich die Sahne weg.

Rezept Couscous-Risotto mit Champignons
(In Anlehnung an das Rezept von Babsy im Blog Die Anderls)

Für 2 große Portionen als Hauptgericht

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel fein gewürfelt
  • 250 g braune Champignons in groben Scheiben oder Achteln
  • 2 gute Stücke Butter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 160 g Instant-Couscous
  • 240 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Parmesan fein gerieben
  • 2 Esslöffel gehackte Petersilie

Zubereitung

  • In einem gusseisernen Bräter, ich nehme den kleinen La Marmite von Le Creseut, oder einer hoch erhitzbaren großen Pfanne die Pilze und Zwiebeln mit einem Stück Butter und dem Olivenöl anbraten. Wenn die Pilze Wasser abgeben, so lange weiter braten, bis das Wasser verdunstet ist und sie Farbe annehmen. Viel Rühren dabei, damit nichts anbrennt. Würzen mit Salz und Pfeffer.
  • Couscous hinzugeben und die Brühe komplett unterrühren. 5-10 Minuten auf dem ausgeschalteten Herd quellen lassen.
  • Petersilie, Parmesan und noch ein Stück Butter unterheben. Sollten Käse oder Butter nicht schnell schmelzen, die Masse nochmal ganz kurz erhitzen. Dabei dann gut rühren, weil es mit dem Käse darin sofort ansetzt.
  • Abschmecken und genießen.

Mein Mitesser und ich sind uns einig, dass dieses Risotto auch als Beilage zu kurz gebratenem Fleisch wunderbar schmecken wird. Dann reicht die Menge für 3-4 Portionen.

Die Konsistenz ist anders als bei Verwendung von Risottoreis, der Geschmack erstaunlich ähnlich. Und es ist viel schneller fertig! Das wird ein neues Standardrezept in unserer Küche. Es lässt sich sicher mit vielen Gemüsesorten variieren. Als nächstes werde ich es mit Spinat probieren. Der heutige Couscous ist von Aldi Nord in Bio-Qualität. Ich bin begeistert, wie Aldi Nord sein Sortiment erweitert hat.

Weil das Gericht vegetarisch ist, verlinke ich es bei Traude Rostroses Aktion A New Life.

Nudelsalat Tricolore

Nudelsalat Tricolore

Nudelsalat finde ich im Sommer zum Grillen durchaus lecker – sofern er ohne Mayo oder Salatcremes ist. Ich hasse alles, was auch nur an Mayo erinnert … das kommt mir nicht in den Mund. Ist ein Nudelsalat mit Pesto oder anderer eierfreier Soße, mag ich ihn gerne. Dieser Nudelsalat ist mit den italienischen Farben und Zutaten genau passend für die Jahreszeit, oder?

Rezept Nudelsalat Tricolore (Eigenkreation)

Zutaten für eine große Schüssel für 8-10 Personen als Beilage

  • 100 g getrocknete Tomaten soft, z.B. von Holo aus dem Reformhaus
  • 1 Bund = 125 g Rucolasalat
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • 6 frische Knoblauchzehen
  • 60 g Parmesan im Stück
  • 400 g kleine Nudeln, z.B. Gobetti
  • 10 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel weißen Balsamicoessig
  • 200 g Créme fraîche
  • Pfeffer, Salz

Zubereitung

  • Nudeln nach Packungsanweisung in gesalzenem Wasser bissfest kochen, 75 ml Kochwasser abnehmen, Nudeln in ein Sieb abgießen und kalt abspülen. Dabei beim Abspülen das Sieb schütteln, damit die Nudeln gut abkühlen.
  • Pinienkerne in einer Pfanne anrösten – bitte nicht verbrennen lassen – und auf einem Teller abkühlen lassen.
  • Rucola waschen, putzen und klein schneiden.
  • Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne im Olivenöl dünsten. Tomaten in schmale Streifen schneiden und zum Knoblauch geben. Essig in die Pfanne geben. Leicht salzen und pfeffern.
  • Nudeln zurück in den Kochtopf geben. Aufbewahrtes Nudelkochwasser hinzugeben.
  • Öl-Knoblauch-Tomatenmischung unter die Nudeln heben. Créme fraîche, Rucola und Pinienkerne unterziehen. Nudelsalat in die Servierschüssel umfüllen.
  • Parmesan dünn hobeln, auf dem Salat verteilen und leicht unterheben.

Falls Du Dich wunderst, warum das Dressing nicht wie bei Nudelsoße üblich auf die heißen Nudeln gegeben wird: Der Grund ist, dass die Nudeln es sonst zu schnell aufsaugen und die Soße quasi verschwindet.

Die Komposition aus Nudeln, Tomaten, Rucola, Pinienkernen und Parmesan ist sicher nicht neu erfunden. In dieser Zusammenstellung ist es mein Beitrag zur Welt der Nudelsalate.

Weil das Rezept vegetarisch ist, verlinke ich es bei Traude Rostroses Aktion A New Life.

Möhrenrisotto

Möhrenrisotte bei www.leckerei-bei-kay.de

Gekochte Möhren sind nicht jedermanns Sache. Ich mag sie gerne, erst recht in so cremiger Konsistenz. Erinnert ein bisschen an ein Kinderessen, ist jedoch viel würziger und köstlicher.

Rezept Möhrenrisotto (Eigenkreation)

Zutaten für 2 große Portionen

  • 1 große Zwiebel
  • 200 g Risottoreis
  • 400 g Möhren, am besten Bio
  • 1 gehäufter Teelöffel Currypulver
  • 100 ml trockener Sherry
  • 600 g selbst gekochte Hühnerbrühe, gerne aus dem TK-Vorrat erwärmt, oder Gemüsebrühe
  • 100 g Schmand
  • 2 Teelöffel der Essenz Yellow von Eat A Rainbow
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Reis hinzugeben und etwas glasig werden lassen unter Rühren.

Möhren schälen, Enden abschneiden und in feine Julienne schneiden. Dazu verwende ich einen Sparschäler, der die Streifen erzeugt. Die Länge der Streifen mache ich löffelgerecht. Möhrenjulienne kurz mit anschwitzen, mit Sherry ablöschen, unter Rühren verkochen lassen. Currypulver unterrühren, etwas salzen.

Heiße Brühe komplett angießen und aufkochen lassen.* Mit Deckel ca. 18 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen bis der Reis gerade noch etwas bissfest ist. Die Garzeit hängt von der Reissorte ab. Ab und zu mal umrühren, damit nichts ansetzt.

Schmand und die Essenz Yellow zur Verstärkung der lieblichen Note unterrühren, nach Geschmack pfeffern und ggf. noch etwas salzen. Wer Yellow nicht hat, kann alternativ zusammen mit dem Möhren etwas Zucker und Orangensaft dazu geben.

Weitere Rezepte mit Möhren findet Ihr hier: Möhren bei Leckerei bei Kay

  1. * Das langsame Zugeben und ewige Rühren, das bei Risottos oft empfohlen wird, hat meiner Ansicht nach keinen positiven Effekt auf das Ergebnis, also spare ich es mir. []

Rote Pfanne

Rote Pfanne mit Eat A Rainbow Red auf www.leckerei-bei-kay.de

Hoppel-Poppel nennt man in der Familie meines Mannes so ein Restessen. Kennt Ihr den Begriff? Ich vorher nicht. Hoppel-Poppel ist ein Pfannengericht mit den Resten des Tages und allem, was man sonst noch so braucht, um abends satt zu werden. Letzte Woche gab es dieses Pfannengericht bei uns und die optisch-geschmacklichen Erwartungen waren gering. Aber: Es war am Ende so lecker, dass wir gerne mehr davon gehabt hätten!

Rezept Rote Pfanne (Eigenkreation)

2 Portionen

  • 1 große Möhre in feine Stücke schneiden
  • 1 große rote Paprika würfeln
  • 3 rote Zwiebeln würfeln
  • Das Gemüse in einer Pfanne in Olivenöl anschwitzen und mit Deckel einige Minuten garen, dabei gelegentlich umrühren.
  • Wenn die Möhren gar sind, 200 g abgespülte und abgetropfte weiße Bohnen aus der Dose hinzugeben.
  • Würzen mit Salz, Pfeffer, frisch gemahlenen italienischen Kräutern (oder frischem Rosmarin oder Thymian)
  • 2 Esslöffel Eat A Rainbow Red* unterrühren. Die rote Essenz gibt mit der fruchtig-tomatigen Note den perfekten Geschmack zum Gemüsesud. Wer Red nicht zur Verfügung hat, kann alternativ 250 g frische Tomaten grob würfeln und mit dem Gemüse kochen. Das schmeckt auch, allerdings nicht so fein abgerundet wie mit der Essenz Red.

Als „Beilage“ dazu gab es bei uns 12 kleine Thüringer Würstchen, die ich klein geschnitten und in einer anderen Pfanne in Olivenöl gebraten habe. Vegetarier lassen die einfach weg und nehmen eine größere Gemüsemenge.

Wie nennt Ihr solche Resteverwertungsgerichte?

  1. * Das Produkte in diesem Beitrag wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. []

Gelber Möhrenreis

Hühnerfrikassee mit gelbem Möhrenreis

Hühnerfrikassee ist eines meiner Lieblingsessen im Mai/Juni, wenn es frischen Spargel zu vernünftigen Preisen aus Deutschland gibt. Das Schöne an meinem Rezept für Hühnerfrikassee ist, dass ganz viel Brühe übrig bleibt, die eingefroren wird. Später nehme ich sie dann für Suppen, Soßen und Risotto. Wenn man die abgepulten Knochen- und Fleischreste nochmal mit kaltem Wasser aufsetzt und auskocht, lässt sich die Brühe damit auch gut verlängern. So hat man die unschöne Arbeit und Geruch nur einmal und kann lange damit leckere Gerichte zaubern.

Am Wochenende habe ich mir die Arbeit mal wieder gemacht und es gab besagte Hühnerfrikassee. Dazu gibt es sonst Risi-Pisi, wir hatten aber keine Erbsen im Haus. Also habe ich diesen Möhrenreis dazu gekocht, der auch als einzelnes Essen lecker ist, wenn man keine Angst vor Kohlenhydraten hat.

Gelber Möhrenreis auf www.leckerei-bei-kay.de

Rezept gelber Möhrenreis (Eigenkreation)

  • 1 Zwiebel fein würfeln und in Butter anschwitzen.
  • 3-4 mittelgroße Möhren schälen und einigermaßen fein würfeln.
  • Möhrenwürfel und 1 Becher Basmatireis mit anschwitzen.
  • 2 Becher Hühnerbrühe hinzugeben und mit geschlossenem Deckel ca.10 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Wenn noch Flüssigkeit über ist, die mit geöffnetem Deckel verkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Pro Tasse fertigem Möhrenreis 1 Teelöffel Eat A Rainbow Yellow* unterrühren und auf die Servierteller stürzen. Yellow gibt dem Reis eine liebliche Note und harmoniert mit den Möhren. Außerdem sieht es zur zarten Frikassee farblich schön aus.

Ergibt 4 Portionen als Beilage.

Mögt Ihr Möhrenreis?

  1. * Das Produkte in diesem Beitrag wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. []
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