Ayurvedisch gerettete Kräutercreme

Pellkartoffeln mit Kräutercreme bei Leckerei bei Kay

Da ich zu den Menschen gehöre, die oft nicht genau im Voraus wissen, was sie kochen wollen, schreibe ich oft Sachen auf den Einkaufszettel von denen ich denke, dass mir dann dazu noch etwas einfallen wird. In diesem Fall war ich ganz sicher, dass nicht nur Kartoffeln, Créme fraîche, fettarmer Cremejoghurt und eine Gurke auf dem Zettel standen, sondern auch ein 500 g-Becher Magerquark. Der Einkaufende bestätigte das und war auch sicher, den Quark gekauft zu haben.

Ende vom Lied: Zwei Blinde suchen im relativ leeren Kühlschrank vergeblich den Quark, der natürlich Tage später wie aus dem Nichts auftauchte, und ich durfte improvisieren.

Rezept Kräutercreme (Eigenkreation)

Die Gurke war schon geschält, halbiert, entkernet und grob geraspelt. Gurkensalat konnte das also nicht mehr werden. Der Joghurt war auch schon auf – also habe ich nur 250 g dazu gegeben und 200 g Créme fraîche mit einigen Schalottenwürfeln, Salz, Pfeffer und TK-Dill untergerührt. Wenn es so sein soll – dann also mit mehr Kalorien. Dazu sollte es Pellkartoffeln geben.

Jetzt kommen wir zur ÜberschriftFleur de Sel von Salzmischer.de bei Leckerei bei Kay

Leider fehlte geschmacklich noch etwas. Das Ayurveda Salz der Salzmischer, das ich neulich getestet habe, hat dieser ansonsten in der Konsistenz viel zu flüssigen Kräutercreme so eine köstliche Note gegeben, dass wir uns fast um die Creme geprügelt haben. Dieses Salz kommt in Zukunft gerne an meine Kräuterquark-Variationen. In der Kürbissuppe hat es sich auch schon gut gemacht.

Womit gebt Ihr Dips eine besondere Note?

Ofentomaten

Ofentomaten www.leckerei-bei-kay.de

Diese Ofentomaten mache ich schon seit Jahren gerne für Buffets oder als sommerliches Essen. Sie schmecken pur als Antipasti, auf Brot á la Bruschetta und zu Nudeln. Im Moment gibt es viele Tomaten-Rezepte hier im Blog – liegt wohl an der Jahreszeit. Lustigerweise mag ich Tomaten ganz roh und unverarbeitet gar nicht gerne und reagiere allergisch darauf. Wenn die verarbeitet sind, kann ich sie zum Glück gut essen. Diesem Rot kann man auch kaum wiederstehen, oder?

Rezept Ofentomaten
(in Anlehnung an ein Rezept aus der Zeitschrift Brigitte)

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen. Wer keinen Umluftofen hat, kann 220° Grad Ober-/Unterhitze nehmen. Ansonsten funktioniert es mit Umluft besser, weil mehr Feuchtigkeit aus dem Ofen geleitet wird.

1 kg kleine, feste, reife Tomaten (Kirsch, Roma oder Mini-Strauchtomaten) waschen, mit Küchenkrepp gründlich abtrocknen, halbieren und auf einem Blech mit 2-3 cm Rand, z.B. der Fettpfanne des Ofens, verteilen. 4 kleine Zweige frischen Rosmarin waschen, die Nadeln abzupfen, fein hacken und dazu geben. Etwa 6 Esslöfel gutes Olivenöl, 2 gehäufte Teelöffel brauner Zucker, Fleur de Sel und frischen Pfeffer darüber geben, leicht vermengen und die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf dem Blech in die Ofenmitte stellen.

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Nach 18 Minuten, wenn die Tomaten bräunen, ihre enthaltene Flüssigkeit kocht, sie aber gerade noch einigermaßen ganz in Form sind, das Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Es schwappt leicht etwas Flüssigkeit über.

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Kurz stehen lassen und dann Crema di Balsamico darüber geben. Die Menge seht Ihr auf dem Foto – locker aus dem Handgelenk verteilen. Lauwarm abkühlen lassen.

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Die Tomaten mit einem Pfannenwender, durch den etwas durchtropfen kann, vorsichtig vom Blech nehmen und in eine Schüssel geben. Dabei die überschüssige Flüssigkeit auf dem Blech lassen. Der verbleibende Sud lässt sich wunderbar verwenden, um Antipasti, z.B. Paprikastreifen, damit zu marinieren. Wenn die Ofentomaten als Nudelsoße verwendet werden, darf der Sud mit zu den Nudeln.

Hier geht es zum Originalrezept

http://www.brigitte.de/rezepte/marinierte-kirschtomaten-aus-dem-backofen-10533912.html

P.S. Wegen der LSR-Debatte blockiere ich derzeit einige Links zu Verlagen. Bitte ggf. den Link in den Browser kopieren und dort direkt lesen.

Rosmarinkartoffeln mit Kräutercreme

Mein Liebster und ich mögen beiden gerne Kartoffeln in allen möglichen Variationen. Weil ich keine Lust auf Pellkartoffeln mit Kräuterquark hatte, wurden es dann diese Rosmarinkartoffeln. Bevor der große Rosmarin im Topf auf der Terrasse im Winter vielleicht eingeht, durfte er noch einige Zweigspitzen spenden.

Rezept Rosmarinkartoffeln mit Kräutercreme (Eigenkreation)

Für 2 Personen

Kleine Kartoffeln in gewünschter Menge, bevorzugt Moordrillinge, gründlich waschen und ggf. abbürsten, 15 Minuten kochen, bis sie fast gar sind, abgießen und gut ausdampfen lassen.

Gute Menge Olivenöl in eine Pfanne geben. 5 Rosmarinzweige waschen, abtrocknen, abzupfen und ins Öl legen. Pfanne erhitzen, Kartoffeln hinzugeben, bei mittlerer bis starker Hitze braten, so dass sie bräunen.

2 Knoblauchzehen kurz mit dem Handballen auf einem Brett andrücken und zu den Kartoffeln geben. Wenn die Knoblauchzehen sehr groß sind, evtl. teilen. Die Papierhaut kann in jedem Fall dran bleiben. Bis zum gewünschten Bräunungsgrad der Kartoffeln weiter braten. Aufpassen, dass Knoblauch und Rosmarinzweige nicht verbrennen. Ich mache den Garpunkt am perfekten Knoblauchgeruch in der Küche fest.

Würzen mit Fleur de Sel und frischem Pfeffer.

Dazu: Kräutercreme (Eigenkreation)

200 g Schmand, 200 g Magerquark, Salz, Pfeffer und 2-3 Esslöffel TK-8-Kräuter verrühren.

Schon fertig 🙂 .

Gemüsepfanne mit Hähnchenbrust und Tzatziki

Rezept Gemüsepfanne mit Hähnchenbrust
(in Anlehnung an ein Rezept von Weight Watchers*)

2 große Portionen

  • 350-400 g Hähnchenbrustfilet kalt abspülen, mit Küchenpapier gut trocken tupfen, in Würfel oder Streifen schneiden.
  • 400-500 g festkochende Kartoffeln waschen und sauber schrubben oder schälen, der Länge nach halbieren. Die Hälften mit der Schnittseite nach unten legen und dann von oben gesehen in 5 x 5 mm breite Streifen schneiden. Das heißt, jedes Kartoffelstück ist 5 mm x 5 mm x Höhe der halben Kartoffel groß. Anders gesagt: dünne Stifte. Wenn die Kartoffelstücke zu große sind, werden sie nicht gut gar.
  • 3 Paprikaschoten – hier hatte ich 1,5 rote + 0,5 gelbe + 1 kleine grüne waschen, entstrunken, entkernen und in mundgerechte Streifen schneiden.
  • 1 große Zwiebel fein würfeln.
  • In einer großen Pfanne für die Sie einen Deckel haben oder einem kleinen Bräter (mein Liebling dafür ist der kleine La Marmite von Le Creuset) das Fleisch in etwas Olivenöl etwa 2 Minuten von allen Seiten ohne Deckel anbraten. Aus der Pfanne nehmen, auf einen tiefen Teller geben, mit 1 Esslöffel getrocknetem Oregano bestreuen und salzen.
  • Zwiebelwürfel im Bratensatz glasig dünsten. Wenn Sie ansetzen, ggf. etwas Wasser angießen und so den Bratensatz ablösen. Wasser dann wieder verkochen lassen. Kartoffelstifte hinzugeben, anschwitzen und mit Deckel etwa 8 Minuten braten, bis sie fast gar sind.
  • Paprikastreifen hinzugeben und unter Rühren mitbraten, bis sie die gewünschte Konsistenz haben (eher knackige oder geschmorter).
  • Salzen, pfeffern, mit 1 Esslöffel getrocknetem Oregano würzen und je nach Geschmack einen Hauch frisch gemahlene Chili hinzugeben.
  • Fleisch unterheben und kurz mit garen, bis es fertig gar ist – geht recht schnell.

Dazu: Die 1/2 – 3/4 Menge des Tzatziki nach meinem Rezept vom 10. Juli 2012
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* Dort heißt das Gericht Gyros-Kartoffel-Pfanne und ist mit Schweinefleisch und anderen Mengen/Gewürzen. Eine Freundin hat es neulich im Original für uns gekocht. Das war das erste Mal, dass ich ein Weight Watchers-Rezept lecker fand UND satt geworden bin.

Tzatziki

Rezept Tzatziki
(in Anlehnung an ein Rezept von Weight Watchers)

Eine grüne Salatgurke waschen, Enden großzügig abschneiden, längs halbieren, vorsichtig mit einem Melonenkugelausstecher die Kerne rauslösen und in eine Schüssel raspeln. Wer die Kerne nicht vorher rauslösen möchte, kann die Gurke mit Kernen in ein sauberes Geschirrtuch raspeln und gut ausdrücken.

2 frische Knoblauchzehen pellen, fein würfeln, zur Gurke geben. 500 g Magerquark, 200 g fettarmen Naturjoghurt, 2 Teelöffel gehackte Petersilie oder Schnittlauch, Salz und Pfeffer nach Geschmack dazu geben. Alles mit einem Schneebesen gut verrühren.

Achtung Schärfe!

Es ist mit dem Knoblauch sehr würzig-scharf. Wer lieber mild ist, nimmt nur eine Knoblauchzehe und ist mit dem Pfeffer vorsichtig.

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