Weißkohl-Kartoffel-Eintopf mit Hackfleisch

Weißkohl-Kartoffel-Hack-Eintopf

Rezept Weißkohleintopf mit Hackfleisch und Kartoffeln (Eigenkreation)

4 riesige Portionen – vermutlich reicht es für 6 Personen, wenn die nicht so hungrig sind, wie wir es waren 😉

Zubereitung und Zutaten

  • Weißkohl-Kartoffel-Hack-EintopfIn einem großen Bräter 500 g gemischtes Hackfleisch aus Schwein und Rind in Butterschmalz anbraten und zerbröseln.
  • 2 reichlich gehäufte Esslöffel Tomatenmark und 2 gehäufte Teelöffel süßes Paprikapulver unter das Fleisch rühren und anschwitzen.
  • 2 fein gewürfelte Zwiebeln hinzugeben und glasig dünsten.
  • Ablöschen mit 100 ml weißem Portwein, z.B. Delaforce Fine White Port. Alternativ Apfelsaft nehmen, wenn das Gericht alkoholfrei gewünscht ist.
  • 800 g festkochende Kartoffeln waschen und sauber schrubben oder schälen, in mundgerechte Würfel schneiden, dazugeben und kurz andünsten.
  • 1600 g Weißkohl – das Gewicht ist vor dem Putzen gemessen! – entstrunken, die dicken Rippen entfernen, in mundgerechte Würfel schneiden und dazugeben.
  • 1 Liter Wasser angießen und damit den Bratensatz lösen. Wenn die Kartoffeln bereits ansetzen oder das Fleisch nach der Zugabe des Portweins, kann das Wasser auch teilweise schon eher dazu gegeben werden.
  • Mit Pfeffer, etwas Chili aus der Mühle, Salz würzen.
  • 30 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen, ab und an umrühren, bis Kohl und Kartoffeln gar sind.
  • 200 g Schmand unterrühren.

Wer es weniger deftig mit zarterem Kohl und Würzung lieber mag, kann dieses Rezept nehmen: Spitzkohleintopf mit Hackfleisch. Im Winter schmeckt mir die Weißkohlvariante aktuell besser.

Kartoffelsuppe mit Erbsen

Kartoffelsuppe mit Erbsen als Einlage und Kürbiskernen

Rezept Kartoffelsuppe mit Erbsen (Eigenkreation)

Für 2 Portionen – je ein großer Pastateller voll – und wir waren betrübt, dass es keinen Nachschlag von dieser leckeren Kartoffelsuppe gab. Deshalb koche ich sie heute gleich noch mal.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 300 g extra feine junge TK-Erbsen
  • 1 Handvoll Kürbiskerne
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Leckeres Olivenöl, z.B. von Jordan
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss zum frisch reiben

Zubereitung

  • Grüne Kartoffelsuppe - www.leckerei-bei-kay.deZwiebel putzen, würfeln, in Olivenöl in einem Topf glasig dünsten.
  • Kartoffeln mit Schale waschen, abschrubben und in kleine Stücke schneiden – siehe Foto.
  • Kartoffeln zu den Zwiebeln in den Topf geben und anschwitzen.
  • Gemüsebrühe angießen, so dass die Kartoffelwürfel gerade eben bedeckt sind.
  • Gute 10 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
  • Kartoffelsuppe vom Herd nehmen und im Topf pürieren. Wer die Konsistenz pürierter Kartoffeln nicht mag, stampft sie.
  • Gefrorene Erbsen unterheben und 2 Minuten bei wenig Hitze unter Rühren auf dem Herd erwärmen. Salzen, pfeffern, Muskatnuss hineinreiben. Dabei darauf achten, dass die Suppe nicht am Topfboden ansetzt. Suppe vom Herd nehmen und die Erbsen ca. 10 Minuten gar ziehen lassen. Einen guten Schwung Olivenöl unterrühren oder auf den Tellern nach dem Anrichten auf die Suppe träufeln. Alternativ kannst Du hier auch vorsichtig dosiert Kürbiskernöl nehmen.
  • Kürbiskerne ohne Fett in einer Pfanne rösten und auf den angerichteten Tellern auf die Suppe geben.

Alternative

Anstelle von den Erbsen kannst Du als Einlage alle Gemüsesorten mit kurzer Garzeit nehmen, z.B. Julienne von Möhren oder Zucchini. Weil das Gericht vegetarisch ist, verlinke ich es bei Traude Rostroses Aktion A New Life. Fleischesser können natürlich gerne ein Wiener Würstchen dazu essen. Weil ich im Herbst besonders gerne Suppe esse, reiche ich das Rezept bei Babsy aus Wien für die Herbstküche ein.

Lass es Dir schmecken!

Couscous-Gemüsepfanne

Gemüsepfanne mit Couscous und Joghurt

Bisher hielt sich meine Begeisterung für Couscous in Grenzen, weil er mir meistens zu trocken erschien. Bei einer Freundin gab es neulich jedoch schon zum zweiten Mal einen leckeren Couscous-Salat, so dass ich mich jetzt auch mal herangewagt habe, damit zu kochen, und es ist richtig lecker geworden. Es ist ein schönes Sommeressen.

Rezept Couscous-Gemüsepfanne (Eigenkreation)

Zutaten für 2 große Portionen

  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 1 große rote Paprika
  • 160 g Couscous, z.B. von alnatura
  • 380 ml Gemüsebrühe
  • 125 g griechischer Joghurt (Sahnejoghurt)
  • 4 Esslöffel leckeres Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz Fleur de Sal des Trenc Mediterranea
    Das ist eine Mischung mit Fleur de Sel, Oregano, Rosmarin, Majoran, Thymian und Bohnenkraut.
  • Pfeffer
  • Ein paar Blätter frische Pfefferminze
  • Etwas gehackte Petersilie

Zubereitung

  • Zucchini und Paprika waschen und in mundgerechte Stücke würfeln. Zwiebel fein würfeln.
  • Zwiebel in einer großen Pfanne mit Rand – ich nehme den kleinen La Marmite von Le Creuset aus Gusseisen – mit 1 Esslöffel Olivenöl dünsten, Paprika hinzugeben und unter Rühren garen.
  • Zucchini und 1 Esslöffel Olivenöl hinzugeben und bei etwas mehr Hitze so lange unter gelegentlichen Rühren braten, dass sie leicht Farbe nimmt, die Zwiebeln aber nicht zu dunkel werden. Würzen mit Fleur de Sal und Pfeffer.
  • Couscous zum Gemüse geben und mit der heißen Brühe aufgießen, gut durchrühren, vom Herd nehmen. Mit Deckel – wenn Deine Pfanne keinen Deckel hat, fülle alles in eine hitzebeständige Schüssel mit Deckel um – 10 Minuten gar ziehen lassen. In der Wartezeit einmal umrühren.
  • 2 Esslöffel Olivenöl, Petersilie und den Zitronensaft zügig unterrühren.
  • Minze waschen, in feine Streifen schneiden und unter den Joghurt heben.
  • Die Couscousmischung auf zwei Tellern anrichten und je Teller zwei große Klecke Joghurt auf den Rand geben.
  • Das Gericht schmeckt warm, lauwarm und auch abgekühlt als Salat.

Variationen

Gebratenes Huhn in jeder Form finde ich lecker dazu. Bei meiner Freundin gab es Hähnchenschenkel dazu, bei mir am Wochenende Hähnchenbrust mit Kräutermarinade. Wenn Du Fleisch dazu servierst, reichen die Mengen im Rezept für 3 Portionen.

Weil die vegetarische Version pur aber auch sehr lecker und bei mir in der Form ab jetzt häufiger auf den Tisch kommen wird, verlinke ich es bei Traude Rostroses Aktion A New Life.

One Pot Pasta – Tomatensoße

One Pot Pasta nach dem Rezept von http://www.berriesandpassion.com/2014/10/one-pot-pasta.html

One Pot Pasta schwirrt gerade durchs Internet. Da ich Eintöpfe praktisch finde und oft lecker, musste ich das natürlich mal ausprobieren. In der Collage seht Ihr meinen Versuch nach einem Rezept von Berries & Passion => zum Rezept.

Da dieser Blog u.a. den Sinn hat, mich zum Ausprobieren anzuspornen, erscheint dieser Beitrag hier, obwohl es mir nicht geschmeckt hat. Mein Liebster fand es lecker. Es schmeckte vermutlich so, wie es schmecken soll. Ich mag aber diesen leicht schleimigen Geschmack nicht, der entsteht, wenn Pasta in der Soße oder mit sehr wenig Wasser gekocht wird.

Es liegt also an mir, dass ich kein Fan von One Pot Pasta werde und keinesfalls am Rezept. Auch für Suppen oder andere Eintöpfe koche ich Nudeln als Einlage lieber separat. Trotzdem freue ich mich, es probiert zu haben.

Wie ist Eure Erfahrung mit One Pot Pasta?

Spinatrisotto

Spinatrisotto

Dieses Risotto gab es kürzlich bei uns aus Vorratsresten. Mir fällt es leicht, aus beliebigen Zutaten verschiede Gerichte zu erstellen. Dazu gibt es dann eine kleine Konferenz in der Küche: Wir haben das … daraus kann ich … kochen … was wollen wir essen? In diesem Fall war es eine gute Wahl!

Das Rezept war eigentlich nicht für den Foodblog gedacht. Weil es aber auf Instagram und Facebook so positiv aufgenommen wurde, veröffentliche ich doch hier eine Kurzversion.

Rezept Spinatrisotto (Eigenkreation)

Für 2 Portionen 1 Zwiebel und 1 frische Knoblauchzehe gehackt in Butter anschwitzen, 200 g Risottoreis dazu geben, anschwitzen, mit 1 kleinem Glas Weißwein ablöschen, ca. 750 ml Gemüsebrühe angießen, köcheln lassen bis fast gar und Flüssigkeit verkocht, ggf. Wasser nachgießen, 1/2 Packung = 250 g Blattspinat dazu geben (2 dieser 4er Teile von Iglo), reichlich geriebenen Parmesan unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Bei Bedarf ein paar Speckwürfel braten und mit etwas Parmesan darüber geben.

Schnell – lecker – gut

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