Spargel-Pasta mit Schinken

Spargel Pasta Spargel Pasta mit Schinken

Als Junikind gehörten Spargel und Erdbeeren lange Zeit zu meinen Geburtstagsritualen. Dieses Jahr werde ich die Tradition wieder aufnehmen und zeige Euch mein aktuelles Lieblingsrezept für Spargel, dass ich in diesem Monat sicher noch mehrfach nachkochen werde. Zu diesem Rezept inspiriert hat mich die Spargel-Pasta aus der Zeitschrift Brigitte 13/2014 auf Seite 178. Da meins aber weder vegetarisch bleibt, noch Estragon und Kapern sich meinem Essen je freiwillig nähern werden, ist meine Spargel-Pasta am Ende doch eine Eigenkreation geworden.

Spargel-Pasta mit Schinken
(Eigenkreation inspiriert von der Zeitschrift Brigitte 13/2014)

  • 500 g weiße Spargelköpfe (ich kaufe den Bruchspargel, der nur aus den oberen Teilen besteht) schälen, in mundgerechte Stückchen schneiden und in 400 ml kochendem Wasser mit Salz und 1 Teelöffel Zucker 5 Minuten kochen (wenn der Spargel eher dünner ist, reichen 4 Minuten), Spargel herausnehmen in ein Sieb geben und kalt abspülen. Achtung: Kochwasser nicht abgießen! Wir brauchen das Spargelwasser noch!
  • 2 Schalotten fein würfen und in einer großen Pfanne in 20 g Butter anschwitzen, 200 g Schlagsahne und 200 g Spargelkochwasser angießen und bei hoher Temperatur auf die Hälfte reduzieren. Würzen mit einem Spritzer Zitronensaft, frischer Muskatnuss, Fleur de Sel, schwarzem Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer. Etwas TK-Petersilie hinzugeben.
  • Im inzwischen leeren Spargelkochtopf frisches Wasser aufsetzen, salzen und 200 g Nudeln – ich mag dazu die kleinen Maccheroni von Barilla in der Form sehr gerne – bissfest kochen.
  • 40 Parmesan fein reiben. Die Hälfte in der Soße schmelzen, die dann nicht mehr kochen sollte. Spargel in die Soße geben, Nudeln im Spargelsieb abgießen, Nudeln zur Soße geben, restlichen Parmesan unterheben.
  • 100 g Katenschinken in feinen Scheiben aufrollen, in Streifen schneiden und um den Tellerrand verteilen.

Ergibt 2 große Portionen.

Nachtischempfehlung

Erdbeeren schmecken zum Nachtisch übrigens lecker, wenn man sie kurz mit etwas Holundersirup ziehen lässt.

Perfekter Spargel

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Mmmhhh, heute gab es bei mir den ersten Spargel in diesem Jahr zum Mittagessen. Lecker! Wie kochen Sie den perfekten weißen Spargel? Mir gelingt er so am besten:

Rezept Perfekter Spargel (Eigenkreation)

  • Pro Person 500 g Spargel mit einem Sparschäler bis zu den Köpfen schälen, Enden abschneiden.
  • Stangen in einen Topf mit großer Oberfläche legen, vollständig mit Wasser bedecken.
  • Zucker, Salz und ein Stückchen Butter hinzugeben.
  • Aufkochen lassen, Herdplatte ausstellen.
  • 20 Minuten auf der warmen Herdplatte ziehen lassen, mit einer Schaumkelle oder Greifzange rausnehmen.

Dazu mag ich am liebsten Pellkartoffeln und geräucherten Katenschinken oder Parmaschinken und frisch geriebenen Parmesan – und in jedem Fall dabei Butter, eine Prise Pfeffer und Fleur de Sel.

Ich verwende einen Topf mit großer Oberfläche – also genau das Gegenteil vom eigentlichen Spargelkochtopf, weil ich finde, dass der Spargel darin besser gleichmäßig gart und ich ihn um Welten besser aus dem Topf heraus bekomme. Die hohen, schmalen Töpfe haben für mich einen so ungünstigen Schwerpunkt, dass ich kaum das Kochwasser unfallfrei ausschütten kann. Wenn der Spargel darin stehend im Sieb gekocht wird, gehen mir die kostbaren Spitzen beim Entnehmen kaputt und ich verbrenne mir die Finger am kochendheißen Korb. Ich weiß nicht, wie damit irgendjemand klarkommen soll. Aus meiner Sicht sind diese Spargelkochtöpfe nicht nur überflüssig, sondern schaden dem Spargel und meinen Fingern.

In was für einem Topf kochen Sie Spargel?