Braucht “man” eine Nudelmaschine?

Nudelmaschine, Kaufdatum Dezember 1993 - Erstverwendung Januar 2012

1993 war ich der festen Überzeugung: Ja, ich brauche unbedingt eine! Meine Familie war so lieb mir, eine zu Weihnachten zu schenken. Ein inniger Wunsch ging in Erfüllung!

1994 habe ich mehrfach mit einer Freundin Nudeln mit so einer Maschine selber hergestellt. Die Bandnudeln wurden ganz ok – gekaufte waren besser. Die Lasagneplatten mit Spinat waren super – aber sehr aufwändig. Und die Küche sah hinterher immer aus wie ein vermehltes Chaos. Das gute war, dass wir die Nudeln nie bei mir gemacht haben – d.h. meine Küche blieb vom Mehlstaub verschont. Das doofe war, dass wir die bei ihr mit ihrer Nudelmaschine gemacht haben, die sie im Januar 1994 zum Geburtstag bekommen hatte.

Da ich in den Folgejahren bis 2003 auch weiterhin in Küchen ohne Einbauküchen und ohne ordentliche Arbeitsplatte gelebt habe, hielt sich meine Lust in Grenzen, meine eigene Maschine endlich einzuweihen. Hätte ich jedoch dieses Gerät nicht besessen, hätte es auf jedem meiner Geburtstags- und Weihnachtswunschlisten gestanden. Ich hätte ja nicht gewusst, wie wenig ich das Gerät verwenden würde! Aber auch in der der dann vorhandenen Einbauküche mit großer Arbeitsplatte durfte die Nudelmaschine nicht ihren Dienst tun und fristet im Kellerschrank ihr Dasein..

2012, am 14. Januar, war es dann endlich so weit: ich habe sie in Betrieb genommen!!!

Alles hat gut funktioniert – das Chaos hielt sich in Grenzen – die Nudeln waren köstlich und ich werde sie wieder benutzen. Fotos der gerollten Nudelschnecken gibt’s morgen!

Was lange dauert, wird endlich gut!