Möhrenrisotto

Möhrenrisotte bei www.leckerei-bei-kay.de

Gekochte Möhren sind nicht jedermanns Sache. Ich mag sie gerne, erst recht in so cremiger Konsistenz. Erinnert ein bisschen an ein Kinderessen, ist jedoch viel würziger und köstlicher.

Rezept Möhrenrisotto (Eigenkreation)

Zutaten für 2 große Portionen

  • 1 große Zwiebel
  • 200 g Risottoreis
  • 400 g Möhren, am besten Bio
  • 1 gehäufter Teelöffel Currypulver
  • 100 ml trockener Sherry
  • 600 g selbst gekochte Hühnerbrühe, gerne aus dem TK-Vorrat erwärmt, oder Gemüsebrühe
  • 100 g Schmand
  • 2 Teelöffel der Essenz Yellow von Eat A Rainbow
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Reis hinzugeben und etwas glasig werden lassen unter Rühren.

Möhren schälen, Enden abschneiden und in feine Julienne schneiden. Dazu verwende ich einen Sparschäler, der die Streifen erzeugt. Die Länge der Streifen mache ich löffelgerecht. Möhrenjulienne kurz mit anschwitzen, mit Sherry ablöschen, unter Rühren verkochen lassen. Currypulver unterrühren, etwas salzen.

Heiße Brühe komplett angießen und aufkochen lassen.* Mit Deckel ca. 18 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen bis der Reis gerade noch etwas bissfest ist. Die Garzeit hängt von der Reissorte ab. Ab und zu mal umrühren, damit nichts ansetzt.

Schmand und die Essenz Yellow zur Verstärkung der lieblichen Note unterrühren, nach Geschmack pfeffern und ggf. noch etwas salzen. Wer Yellow nicht hat, kann alternativ zusammen mit dem Möhren etwas Zucker und Orangensaft dazu geben.

Weitere Rezepte mit Möhren findet Ihr hier: Möhren bei Leckerei bei Kay

  1. * Das langsame Zugeben und ewige Rühren, das bei Risottos oft empfohlen wird, hat meiner Ansicht nach keinen positiven Effekt auf das Ergebnis, also spare ich es mir. []

Gelber Möhrenreis

Hühnerfrikassee mit gelbem Möhrenreis

Hühnerfrikassee ist eines meiner Lieblingsessen im Mai/Juni, wenn es frischen Spargel zu vernünftigen Preisen aus Deutschland gibt. Das Schöne an meinem Rezept für Hühnerfrikassee ist, dass ganz viel Brühe übrig bleibt, die eingefroren wird. Später nehme ich sie dann für Suppen, Soßen und Risotto. Wenn man die abgepulten Knochen- und Fleischreste nochmal mit kaltem Wasser aufsetzt und auskocht, lässt sich die Brühe damit auch gut verlängern. So hat man die unschöne Arbeit und Geruch nur einmal und kann lange damit leckere Gerichte zaubern.

Am Wochenende habe ich mir die Arbeit mal wieder gemacht und es gab besagte Hühnerfrikassee. Dazu gibt es sonst Risi-Pisi, wir hatten aber keine Erbsen im Haus. Also habe ich diesen Möhrenreis dazu gekocht, der auch als einzelnes Essen lecker ist, wenn man keine Angst vor Kohlenhydraten hat.

Gelber Möhrenreis auf www.leckerei-bei-kay.de

Rezept gelber Möhrenreis (Eigenkreation)

  • 1 Zwiebel fein würfeln und in Butter anschwitzen.
  • 3-4 mittelgroße Möhren schälen und einigermaßen fein würfeln.
  • Möhrenwürfel und 1 Becher Basmatireis mit anschwitzen.
  • 2 Becher Hühnerbrühe hinzugeben und mit geschlossenem Deckel ca.10 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Wenn noch Flüssigkeit über ist, die mit geöffnetem Deckel verkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Pro Tasse fertigem Möhrenreis 1 Teelöffel Eat A Rainbow Yellow* unterrühren und auf die Servierteller stürzen. Yellow gibt dem Reis eine liebliche Note und harmoniert mit den Möhren. Außerdem sieht es zur zarten Frikassee farblich schön aus.

Ergibt 4 Portionen als Beilage.

Mögt Ihr Möhrenreis?

  1. * Das Produkte in diesem Beitrag wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. []

Reispfanne mit Möhren & Pute

Reispfanne mit Möhren und Pute bei www.leckerei-bei-kay.de im Foodblog

Wundert Ihr Euch, dass es in letzter Zeit so wenige neue Rezepte hier gibt? Das liegt unter anderem daran, dass ich gerade nicht so viele neue Sachen koche, weil ich viele Rezepte aus diesem Blog regelmäßig verwende. Trotzdem möchte ich die Sammlung hier natürlich auf dem Laufenden halten und auch weiter wachsen lassen.

Falls sich jemand daran stört, dass meine Fotos Schnappschüsse aus der Kochpraxis und keine Designfotos sind: Ich esse das Essen und mag es gerne warm. Außerdem habe ich es nicht so mit Deko. Lieber zeige ich da brauchbare Fotos vom Making-Of, wie beim Schweinefilet, der Tomatensoße oder dem Spinatblanchieren, anstatt gestylte Tellerbilder zu fabrizieren. Findet Ihr das OK? Oder geht bei einem Foodblog bei Euch Optik über Nachkochbarkeit und Pragmatismus? Da kann man sicher sehr geteilter Meinung zu sein. Mein Blog ist ein Foodblog, denn es geht um Food, aber kein Food-Styling-Blog.

Die Reispfanne, die ich Euch heute zeige, ist zwar kein optisches Highlight, aber ich sage Euch: Die ist lecker! Weniger sämig als Risotto und viel geschmacksintensiver, als wenn der Reis in Wasser gegart würde.

Rezept Reispfanne (Eigenkreation)

Für 3 Portionen

  • 350 g schiere Putenbrust in mundgerechte Stücke schneiden, in Olivenöl bei hoher Stufe bei kross von allen Seiten kurz anbraten, pfeffern und salzen, aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen.
  • 1 rote Zwiebel würfeln und im Bratfett andünsten, mit 1/2 Tasse Wasser ablöschen, Flüssigkeit verkochen lassen.
  • 500 g Möhren schälen und in kleine Scheiben schneiden. Zu den Zwiebeln geben und anschwitzen. Eine gute Prise Currypulver dazu geben.
  • 1 Tasse Basmatireis unterrühren, den Reis kurz mit anbraten, mit einem Schuss Balsamico-Essig ablöschen, 2 Tassen Wasser hinzugeben, salzen, 10 Minuten mitgeschlossenem Deckel leicht köcheln lassen.
  • Wenn der Reis gar ist, Fleisch wieder hinzugeben, ggf. zu Ende gar ziehen lassen und mit Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt etwas gehackte Petersilie hinzu.

Lasst es Euch schmecken!

Hühnchenbrust in Mandel-Currysoße pochiert mit Vichy-Karotten

Hühnchenbrust in Mandel-Currysoße pochiert mit Vichy-Karotten und Reis bei www.leckerei-bei-kay.de

… und Reis anstatt Polentacreme. Das Kochbuch vom Kochhaus habe ich im Juni zum Geburtstag bekommen und probiere gerade einige Gerichte daraus aus. Das Schöne an den Rezepten sind die detaillierten Beschreibungen mit Fotos von jedem Schritt. Das einzige, was mir bisher auffällt, ist das mir hier und da Angaben fehlen, ob die Sachen mit oder ohne Deckel auf dem Topf gegart werden sollen. Das führte dann bei mir schon dazu, dass ich eine eigene Variation der Vichy-Karotten entwickelt habe – einfach, weil der Garprozess in meinem Topf anders ist und ich einen Deckel verwende. Kürzere Garzeit = weniger Stromverbrauch = mehr Vitaminerhalt = besser.

Dieses Gericht habe ich jetzt schon zweimal gekocht und beide Male waren wir – gestern inklusive Besuch – sehr angetan davon. Das Fleisch wird extrem zart und hat weder den Geruch noch den Geschmack von gekochtem Huhn. Wer davor Angst hat bei pochiertem Huhn: Einfach mal diese Zubereitung versuchen.

Praxistipps

  • Im Original gehört Polenta als Beilage dazu. Ich finde Reis einfacher, auch passend und wir mögen Reis lieber als Polenta.
  • Soße sehr fein pürieren, damit die Mandelstückchen nicht krisselig sind.
  • Ich nehme etwas mehr Fleisch bei großem Hunger. Die Soßenmenge reicht für bis zu 700 g Fleisch (hatten wir für 3 Personen) – es ist dann immer noch knapp bedeckt beim Garen in der Soße.
  • Die Soßenmenge aus dem Rezept für 2 Personen reicht locker für 3 hungrige Personen.
  • Soßenreste schmecken am nächsten Tag auch zu frischem Reis und Gemüse oder Pasta.
  • Die Soße schmeckt auch ohne Knoblauch, ist dann etwas milder im Geschmack.
  • Das Gericht lässt sich super auch in größeren Mengen zubereiten. Das nächste Familienessen kommt bestimmt!

Das Originalrezept findet Ihr hier auf Seite 210:
Einfach selber kochen

Habt Ihr Erfahrungen mit den Kochhaus-Rezepten? Welche?

Curryhuhn

Curryhuhn bei www.leckerei-bei-kay.de

Früher hat mein Seefahreropa Willi immer für uns Curryhuhn gekocht, das so scharf war, dass wir es als Kinder kaum essen konnten. Meine Mutter hat es etwas gemäßigter gewürzt, es war aber für Gastkinder am Tisch immer noch zu scharf. Basis war immer eine Hühnerfrikassee. Manchmal sollte es auch eigentlich Hühnerfrikassee geben und wenn die nach nichts schmeckte, wurde dann doch ein Curryhuhn daraus -. oder am nächsten Tag beim Restessen. Geblieben ist bei mir, dass ich beides sehr gerne esse.

Rezept Curryhuhn
(in Anlehnung an ein Rezept von Tim Mälzer aus der Sendung Tim Mälzer kocht! für Hühnerfrikassee)

Für 4 Portionen + Reis als Beilage

Zutaten

2 mittelgroße Zwiebeln
1400 g Hähnchenkeulen (das sind 4 bis 6, je nach Größe)
3 getrocknete Lorbeerblätter
0,5 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
5 Wacholderbeeren
3 Nelken
Salz
100 ml trockner Weißwein
1 rote Paprika (ca. 225 g ungeputzt)
3 mittelgroße Möhren (ca. 240 g ungeputzt)
Wer mag: noch 200 g TK-Erbsen extra fein
150 g kleine, weiße Champignons
30 g Butter
30 g Mehl
100 ml Schlagsahne
Cayennepfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
1 Esslöffel Currypulver

Zubereitung

  • Eine Zwiebel halbieren und mit den Schnittflächen in dem mit Alufolie ausgelegten
    Topf dunkelbraun rösten – nicht schwarz. Aus dem Topf nehmen, Alufolie entsorgen. Zwiebelhälften zusammen mit den abgespülten Hähnchenkeulen, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Wacholderbeeren, Nelken, Salz, Weißwein und 1,5 l Wasser in einen Topf geben und zugedeckt bei milder Hitze langsam zum Kochen bringen, dann 30 Minuten bei milder Hitze sieden. Wenn das Fleisch nicht mit Wasser bedeckt ist, etwas mehr Wasser angießen – sonst trocknet es an den Stellen aus, die aus dem Wasser gucken.
  • Champignons putzen, kleine ganz lassen – größere halbieren oder vierteln
  • Paprika und Möhren putzen und in kleine Stückchen schneiden.
  • Hähnchenkeulen mit einer Greifzange aus der Brühe nehmen und lauwarm abkühlen lassen. Hähnchenkeulen mit den Fingern häuten, das Fleisch von den Knochen lösen und mundgerecht zerzupfen.
  • Die Brühe durch ein Sieb gießen, zurück in den Topf geben und aufkochen.
  • Curryhuhn bei www.leckerei-bei-kay.deButter in einem Topf schmelzen. Mehl unterrühren und aufschäumen, Currypulver unterrühren und kurz anschwitzen. 800 ml Brühe angießen, kurz aufkochen. Sahne, Champignons, Paprika und Möhren zugeben und 10 Minuten leicht köcheln lassen. Ggf. Erbsen dazu geben – noch 3 Minuten garen. Mit Salz, Cayennepfeffer und einem Spitzer Zitronensaft würzen.
  • Hähnchenfleisch dazu geben und in der Frikassee kurz wieder erwärmen.

Zubereitungszeit: 1,5 Stunden + Abkühlzeit für das Fleisch
Dazu: Reis

Tipp

Curryhuhn bei www.leckerei-bei-kay.deDie restliche Brühe portionsweise einfrieren und z.B. für Risi-Pisi oder Gemüsesuppe verwenden. Ich habe es ohne Erbsen gekocht und die erst am kommenden Tag beim Resteessen zur Verlängerung der Menge hinzugegeben. Schmeckte auch gut. Das Curryhuhn lässt sich gut vorbereiten und wieder erwärmen.

Kartoffelpüree passt auch als Beilage – Reis schmeckt aber besser dazu.

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