Ofen-Pfannkuchen mit Spinat und Speck

Ofen-Pfannkuchen mit Spinat und Speck

Auf die Idee zu diesen Pfannkuchen hat mich ein Besuch in Voigts Alte Backstube in List auf Sylt geführt. Dort gibt es ganz köstliche süße und herzhafte Pfannkuchen. Nach dem letzten Urlaub hatte ich Lust, mir ein bisschen Sylt-Feeling ins Haus zu holen und habe deshalb auch mal dicke, herzhafte Pfannkuchen im Ofen gemacht. Lecker waren die!

Rezept Ofen-Pfannkuchen mit Spinat und Speck (Eigenkreation)

Für 2 Personen = 2 Pfannkuchen in 2 Pfannen oder in 1 Pfanne zum Teilen

Pfannkuchenteig

  • 100 g Mehl Typ 405
  • 120 ml Vollmilch
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

mit einem Schneebesen verquirlen und ca. 20 Minuten quellen lassen. Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und in der Mitte ein Rost einsetzen.

Füllung

  • 1 große rote Zwiebel in Spalten geschnitten
  • 250 TK-Spinat in aufgetaut oder die entsprechende Menge frischen Spinat (blanchiert, abgetropft und grob gehackt)
  • 75 g Speckwürfel
  • Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, frisch geriebene Muskatnuss
  • 100 g mittelalten Gouda gerieben

Zubereitung

  • In zwei kleinen ofentauglichen Eisenpfannen mit einem Bodendurchmesser von 16 cm und flachem Rand oder entsprechend einer großen Pfanne die Zwiebelwürfel und Speck in Olivenöl ein paar Minuten braten bis der Speck die gewünschte Bräunung hat und die Zwiebeln gar sind.
  • Spinat dazu geben. Spinatwasserreste bei hoher Hitze kurz verkochen lassen.
  • Abschmecken mit Pfeffer, Salz und frischer Muskatnuss.
  • Teig darüber geben und den Käse darauf verteilen.
  • Im Ofen gute 15 Minuten backen bis zum gewünschten Bräunungsgrad des Käses.
  • Beim Herausnehmen der Pfannen auf alle Fälle an die heißen Griffe denken!!!
  • Pfannkuchen vorsichtig mit einem Pfannenwender vom Boden lösen und auf Teller geben.

Habt Ihr schon mal so dicke Ofen-Pfannkuchen gegessen? Mögt Ihr die?

Die schönen gestreiften Stoffservietten, die Ihr auf den Fotos seht, habe ich von der lieben Traude Rostrose geschenkt bekommen, als wir uns letztes Wochenende in Hamburg getroffen haben. Wir haben sie gleich eingeweiht! Einen Bericht zu dem Bloggertreffen, bei dem auch Sabine und Bärbel dabei waren, gibt es kommende Woche auch noch in meinen Lifestyle-Blog meyrose.

Alternative

Ofen-Pfannkuchen mit Spinat Collage

Ihr könnt auch anstelle des Goudas Parmesankäse nehmen und einen Schwung Pinienkerne darüber verteilen.

Danke, liebe Traude!

Spinatrisotto

Spinatrisotto

Dieses Risotto gab es kürzlich bei uns aus Vorratsresten. Mir fällt es leicht, aus beliebigen Zutaten verschiede Gerichte zu erstellen. Dazu gibt es dann eine kleine Konferenz in der Küche: Wir haben das … daraus kann ich … kochen … was wollen wir essen? In diesem Fall war es eine gute Wahl!

Das Rezept war eigentlich nicht für den Foodblog gedacht. Weil es aber auf Instagram und Facebook so positiv aufgenommen wurde, veröffentliche ich doch hier eine Kurzversion.

Rezept Spinatrisotto (Eigenkreation)

Für 2 Portionen 1 Zwiebel und 1 frische Knoblauchzehe gehackt in Butter anschwitzen, 200 g Risottoreis dazu geben, anschwitzen, mit 1 kleinem Glas Weißwein ablöschen, ca. 750 ml Gemüsebrühe angießen, köcheln lassen bis fast gar und Flüssigkeit verkocht, ggf. Wasser nachgießen, 1/2 Packung = 250 g Blattspinat dazu geben (2 dieser 4er Teile von Iglo), reichlich geriebenen Parmesan unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Bei Bedarf ein paar Speckwürfel braten und mit etwas Parmesan darüber geben.

Schnell – lecker – gut

Flammkuchenpizza

Flammkuchenpizza

Rezept Flammkuchenpizza (Eigenkreation)

Zutaten für 2 große Portionen

  • 300 g Flammkuchenteig aus dem Kühlregal in Rechteckform (meiner ist von Aldi, die Zutatenliste besser nicht ansehen, wenn man wenige Zutaten bevorzugt …)
  • 50 g Frischkäse natur oder Schmand
  • 200 g reife Tomaten (4 Stück), entkernt, gewürfelt
  • 2 rote Zwiebeln in Spalten
  • 125 g Mozzarella in dünnen Scheiben
  • 100 g durchwachsener Speck in Würfeln
  • Salz, Peffer, getrockneter Oregano

Zubereitung

Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Flammkuchenteig auf einem Blech mit dem Backpapier, was dabei ist, auslegen und mit einer Gabel an einigen Stellen einstechen. Frischkäse oder Schmand mit einem Teigschaber dünn auf dem Teig bis 1 cm zum Rand hin verstreichen, Zwiebelspalten und Tomatenwürfel darauf verteilen, würzen mit Pfeffer, Salz und Oregano nach Belieben, Mozzarellascheiben und Speckwürfel darauf verteilen. Etwa 15 Minuten in der Ofenmitte bis zur gewünschten Bräunung des Käses oder Krossegrades des Specks backen.

Lasst es Euch schmecken!

Bohnen-Kartoffel-Speck-Zwiebel-Pfanne

Bohnen-Kartoffel-Speck-Pfanne im Foodblog Leckerei bei Kay

Das war ein Sommer-Lieblingsessen meiner Mutter, Oma mochte es auch gerne und ich esse ebenso immer gerne wieder.

Familien-Rezept Bohnen-Kartoffel-Speck-Zwiebel-Pfanne
(überliefert aus Familie Gast)

Einfach Kartoffelstücke in Salzwasser garen, grüne Prinzessbohnen (frisch oder TK) in einem anderen Topf auch in Salzwasser garen.

In einer Pfanne reichlich Zwiebelwürfel und Speckwürfel in etwas Olivenöl braten, so dass die Zwiebel schön glasig sind und der Speck kross wird. Wer weniger mageren Speck nimmt als ich, braucht kein Fett dabei.

Bohnen und Kartoffeln in die Pfanne geben, einen guten Schubs Butter hinzugeben, reichlich gehackte Petersilie dazu, pfeffern und salzen – fertig ist das Wohlfühlessen!

Mengenangeben habe ich ausnahmsweise nicht für Euch – ich mache das jedes Mal nach Gefühl und wir essen immer viel zu viel davon, weil es so lecker ist.

Würdet Ihr das auch mögen?

 

Speckrösti mit gratiniertem Vacherin Mont-d’Or AOP

Vacherin Mont-d'Or AOP aus der Schweiz

Speckrösti gratiniert mit Vacherin Mont-d'Or AOP aus der SchweizDiese köstlichen Speckrösti habe ich mit Käse aus der Testaktion der Switzerland Cheese Marketing GmbH hergestellt. Demnächst könnt Ihr hier im Rahmen der Aktion auch noch ein schönes Käsebrett mit hochwertigem Messer gewinnen!*

Meine Zubereitung ist in Anlehnung an das Familienrezept von Vincent Tyrode, das in einem Rezeptkalender von Käse aus der Schweiz veröffentlicht wurde. Meine Version ist schlichtweg etwas fettärmer und in der Zubereitung vereinfacht, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.

Speckrösti gratiniert mit Vacherin Mont-d'Or AOP aus der Schweiz

Vacherin Mont-d’Or AOP kommt aus dem Jura und wird nur aus heimischer Milch von Oktober bis April in kleinen Dorfkäsereien hergestellt. Der Gürtel aus Tannenrinde und die Tannenholzschachtel geben ihm sein besonderes Aroma. Er riecht sehr intensiv, schmeckt aber sanft würzig-aromatisch.

Rezept Speckrösti mit gratiniertem Vacherin Mont-d’Or
(In Anlehnung an das Familienrezept von Vincent Tyrode)

Für 4 Portionen

Speckrösti gratiniert mit Vacherin Mont-d'Or AOP aus der Schweiz1 kg Kartoffeln mit Schale in Salzwasser gar kochen, abschrecken, ausdampfen lassen, pellen, abkühlen lassen und auf einer Reibe grob reiben.

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und in der Mitte ein Rost einsetzen.

2 Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, 50 g Speckwürfel kurz anbraten, Kartoffeln mit vorsichtig in die Pfanne geben, ca. 10 Minuten bei hoher Temperatur braten, dabei vorsichtig wenden. Würzen mit Pfeffer und Salz.

2 Zwiebeln fein würfeln und in einer kleinen Pfanne mit etwas Butter glasig dünsten. Fein gehackte Rosmarinnadeln von 2 kleinen frischen Zweigen hinzugeben. Würzen mit Pfeffer, edelsüßem Paprika. 50 ml Vollmilch mit einem gehäuften Teelöffel Senf verrühren und zu den Zwiebeln geben, kurz aufköcheln lassen und dann sofort unter die Kartoffelmasse rühren.

Speckrösti gratiniert mit Vacherin Mont-d'Or AOP aus der SchweizSpeckrösti gratiniert mit Vacherin Mont-d'Or AOP aus der SchweizSpeckrösti gratiniert mit Vacherin Mont-d'Or AOP aus der SchweizDie Masse in eine mittelgroße Auflaufform geben, so dass sie mindestens 1 cm hoch ist und bis zum Rand verteilt ist. Etwa 400 g Käse Vacherin Mont-d’Or horizontal halbieren und mit der Rinde nach oben darauf verteilen. Ca. 10 Minuten backen und dann kurz so lange grillen bis der Käse die gewünschte Bräunung hat und leichte Blasen schlägt.

Dazu schmeckt grüner Salat als leichte Beilage.

Ich kann nur sagen: Das war sooo lecker!

  1. * Der Käse wurde mir dafür kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. []
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