Picknick-Salat mit Mais und Feta

Picknicksalat mit Mais und Feta

Das Rezept findet Ihr bei meiner Blogger-Kollegin Ela: Sommer – Sonne – Food

Da ich fast nichts so zubereite, wie es exakt im Rezept steht, habe ich gleich beim ersten Mal locker variiert. Ich liebe Rezepte, die ich verstehe und dann als Idee begreife. So habe ich gleich drei kleine rote Zwiebeln genommen und die vorher alleine ordentlich gedünstet. Dann habe ich die gelben Kirschtomaten weggelassen und nur rote genommen. Für die Farbe habe ich aber eine orange Paprika ergänzt.

Scharfmacher von SonnentorDa ich Feta in natur hatte, war ich großzügig mit dem Gewürz Scharfmacher (mit Paprika, Knoblauch, italienischen Kräutern und Chili) von Sonnentor und habe dafür den Pfeffer weggelassen. Der Scharfmacher kommt bei mir an alles mit Tomaten oder Paprika und passt auch auf zu Zwiebeln perfekt. Weil ich die Zitrone im Rezept überlesen habe und keinen Agavendicksaft im Haus habe, wurden diese Zutaten durch weißen Balsamico und 3 Teelöffel braunen Zucker ausgetauscht.

Ela, bitte verzeih mir die Variationen! Ich danke Dir für dieses Rezept für den köstlichen Salat.

Wie sieht es mit Eurer Rezepttreue aus?

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

Dieses Gericht habe ich dreimal gekocht, bis die Mengenangaben einerseits perfekt und anderseits reproduzierbar waren. Wer weiß schon, wie viele Esslöffel oder Milliliter ein ordentlicher Schubs aus einer dickbauchigen Portweinflasche sind …

Rezept Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße (Eigenkreation)

Für 2 hungrige oder drei normale Personen
Ich brauche jetzt nicht sagen, dass bei uns bei 2 Personen nichts davon über bleibt, oder?

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

500 g Schweinefilet kalt abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und in große Würfel schneiden. Das kleine Gemüsemesser habe ich Euch als Vergleich für die Größe daneben gelegt. Die Stücke schneide ich in etwa so groß wie für Gulasch.

In einer Pfanne oder besser gusseisernem Bräter, ich nehme den kleinen La Marmite von Le Creuset, das Fleisch in 2 Esslöffeln Olivenöl und 10 g Butter (mit dem Öl zusammen spritzt die Butter nicht so leicht) scharf von allen Seiten anbraten, erst wenden, wenn die Bratseite gebräunt ist. Fleisch aus dem Topf nehmen und auf einem tiefen Teller beiseite stellen.

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

Nun 1 fein gehackte Zwiebel mit weiteren 10 g Butter in den Topf geben und unter Rühren 2 Minuten weich dünsten. Bratsatz ggf. mit etwas Wasser kurz ablöschen und mit den Zwiebeln zusammen wieder einkochen. Achtung: Kann spritzen!

Ich lege oft Kückenkrepp um die Pfanne auf dem Herd aus, um nicht alles so voll zu spritzen beim Braten. Das ist aber gefährlich und kann zu Bränden führen. Nachmachen bitte nur auf eigene Gefahr und nieeeemals bei einem Gasherd! Ich koche auf einem Induktionsherd, auf dem die Herdplatten nicht so heiß werden, wie auf anderen Herdarten. Trotzdem ist es auch dort nicht ungefährlich.

200 g kleine Champignons, ich nehme gerne braune, in Scheiben oder Viertel schneiden und 5 Minuten mit den Zwiebeln bei mittlerer Hitze braten.

1 Esslöffel Paprikapulver (ich nehme dafür scharfes Pimenton de la vera) und 20 g Mehl (=2 gehäufte Gabeln) darüber streuen und unter Rühren kurz anschwitzen. Mit 50 ml rotem Portwein (=5 Esslöffel), Delaforce Fine Ruby Port, ablöschen.

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

300 ml Wasser (oder noch besser: selbstgekochte Hühnerbrühe aus dem TK-Vorrat) angießen und unter Rühren aufkochen, so dass sich alle Mehlklümpchen auflösen. Wer keine gute Brühe hat, nimmt bitte lieber Wasser als schlechte Chemiebrühe. Mit reichlich Pfeffer und Salz würzen, Fleisch zurück in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel einige Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis es den gewünschten Garpunkt hat.

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

150 g Schmand unterrühren. Mit Pasta oder Reis servieren und genießen. Bei uns gab es 100 g grüne Tagliatelle von Barilla pro Person dazu.

Wie klingt das Rezept für Euch?

P.S.
Schmeckt übrigens auch mit Weißwein, z.B. Riesling, anstatt Portwein. Dann helle Pasta dazu nehmen.

Tomaten-Möhren-Soße für Pasta

Tomaten-Möhren-Soße für Pasta - Leckerei bei Kay

Mit Tomaten und Möhren gibt es viele Rezepte hier, weil ich beides gekocht gerne mag. Weil ich nicht schon wieder Lust auf fruchtige Tomatensoße hatte, ist dieses neue Rezept entstanden. Mein Mitesser und ich sind uns einig, dass es das nicht zum letzten Mal gegeben haben wird.

Tomaten-Möhren-Soße für Pasta - Leckerei bei KayTomaten-Möhren-Soße für Pasta - Leckerei bei KayTomaten-Möhren-Soße für Pasta - Leckerei bei KayTomaten-Möhren-Soße für Pasta - Leckerei bei KayTomaten-Möhren-Soße für Pasta - Leckerei bei KayTomaten-Möhren-Soße für Pasta - Leckerei bei Kay

Rezept Tomaten-Möhren-Soße für Pasta (Eigenkreation)

  • 250 g (das sind etwa 3 mittelgroße) Möhren schälen und würfeln.
  • 500 g reife Tomaten waschen, Strunk kegelförmig herausschneiden, vierteln.
  • 1 große Zwiebel fein würfeln und in 2 Esslöffeln Olivenöl glasig dünsten. Eine Prise getrocknete, gemahlene Chilischoten hinzu geben.
  • Möhrenwürfel hinzugeben und bei hoher Temperatur anschwitzen, sie dürfen etwas Farbe bekommen.
  • 2 Teelöffel braunen Zucker hinzugeben und karamellisieren lassen.
  • Mit 2 Esslöffeln mildem Balsamico-Essig (alternativ: Portwein) ablöschen und Essig unter Rühren fast vollständig verkochen lassen.
  • Tomatenwürfel hinzugeben, unterrühren, salzen mit geschlossenem Deckel 20 Minuten köcheln lassen. Ab und an umrühren, damit nichts ansetzt. Nur wenn es etwas ansetzt, etwas Wasser hinzugeben.
  • Mit Zauberstab pürieren, mit Pfeffer und Fleur de Sel abschmecken. Die Soße ist sehr sämig. Wer es lieber flüssiger hat, gibt etwas Wasser hinzu.
  • Zu Pasta mit frischem Basilikum und einem Klecks Créme fraîche servieren.

Mögt Ihr auch so gerne kräftige Pastasaucen?

Rotkohl „Guido Spezial“

Rotkohl ist fertig!

Rezept Rotkohl „Guido Spezial“

Das Rezept für 12-14 Portionen heißt deshalb „Guido Spezial“, weil es von einem Freund namens Guido stammt. Es ist überliefert von seiner Oma – und damit keine Eigenkreation von mir. Danke an Guido, dass ich sein Rezept hier veröffentlichen darf. Seit 2006 koche ich nur noch Rotkohl nach diesem Rezept, weil es einfach den besten Rotkohl ergibt!

Zutaten

1 großer Rotkohl (ca. 3100 g)
1 große Zwiebel
10-12 Nelken entweder im Teepapierbeutel oder die Zwiebel damit spicken
2-3 getrocknete Lorbeerblätter
5 große oder 7 kleine Boskoopäpfel, geviertelt und geschält ohne Kerngehäuse
Viel Butter (125-250 g)
Pfeffer, Salz

Zubereitung

  • Äpfel vierteln, schälen, entkernen.
  • Rotkohl geschnitten, rohRotkohl vierteilen (machen manchmal auch schon die Marktverkäufer auf Nachfrage), schlaffe Blätter abnehmen, Strunk jeweils mit Schrägschnitt entfernen, holzige Blattadern rausschneiden, mit der Küchenmaschine in Scheiben schneiden (dicke Schneideschreibe) oder mit dem Messer in feine Streifen schneiden.
  • Alles in einen Topf geben mit etwas Pfeffer und Salz, kochen bis die Äpfel zerfallen sind. Die Menge passt gerade eben in 11 l. Topf. Wenn nicht gleich alles rein passt, portionsweise nachfüllen, wenn es etwas eingekocht ist. Wasser nur ggf. in kleinen Mengen angießen, damit nichts anbrennt. Dauert ca. 1 Stunde.Rotkohl mit Äpfeln zum Kochen auf dem Herd
  • Wenn der Kohl gar ist, Lorbeerblätter entfernen. Nelkenbeutel entfernen. Auf keinen Fall dürfen noch ganze Nelken im Kohl sein. Vorher genau zählen, wenn sie mit der Zwiebel oder lose rein kommen und alle raus sammeln. Abschmecken mit Pfeffer und Salz.
  • Wenn die Zwiebel mit den Nelken gespickt ist: Zwiebel mit Nelken rausnehmen, wenn die Nelken anfangen raus zu fallen.
  • Alternative: Die Zwiebel gewürfelt mit reichlich Butter im Topf anbraten, bevor alle anderen Zutaten dazu kommen. Das macht den Kohl noch etwas würziger. Nelken dann im Teepapierbeutel in den Kohl hängen und zum Ende entfernen oder wenn der Beutel sich droht auf zu lösen.

Der Rotkohl passt wunderbar zu Kartoffelstampf und Bratwurst – und natürlich zu allen Weihnachtsklassikern mit Ente, Gans & Co. Ich bereite ihn gerne auf Vorrat zu und friere ihn portioniert ein.

Rotkohl mit Kartoffelstampf und Bratwurst

Kürbis-Möhren-Suppe

Im Moment gibt es hier nicht so viele neue Rezepte, weil ich gerade gerne Bewährtes koche. Hier gibt es eine Variation meiner Kürbiscremesuppe.

Rezept Kürbis-Möhren-Suppe (Eigenkreation)

Für 10 Suppenteller = 5 Personen als Mittagessen mit Brot dazu

  • 1 Hokkaido-Kürbis mit einem Gewicht von ca. 1 kg waschen, abtrocken, halbieren, von Kernen und Stroh befreien, grob würfeln.
  • 1 Zwiebel fein würfeln
  • 2 festkochende Kartoffeln – ca. 95 g – schälen, abspülen, klein würfeln
  • 1 Stückchen Ingwer – ca. 1 cm – mit dem Sparschäler schälen und sehr fein würfeln
  • 500 g Möhren putzen und in Stücke schneiden.
  • In einem gusseisernen Bräter oder Suppentopf Olivenöl erhitzen, Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Kartoffel-, Möhren, Ingwerwürfel und Kürbisstücke hinzu geben und anschwitzen. Sie dürfen an einigen Stellen leicht Farbe nehmen. Currypulver hinzugeben und verrühren.
  • 1 Liter Gemüsebrühe angießen, so dass die Gemüseteile gut bedeckt sind. Ca. 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  • Würzen mit Pfeffer aus der Mühle und Salz. Mit einem Kartoffelstampfer das Gemüse grob zerdrücken, dann fein mit einem elektrischen Schneidestab pürieren. Abschmecken mit Zucker, Salz und Pfeffer.

Suppeneinlage

Pro Person 25 g magere Speckwürfel in einer Pfanne auslassen und kross braten. Kürbiskerne in gewünschter Menge rösten.

Teller auffüllen, einen dicken Klecks Schlagsahne auf jeden Teller geben, Speckwürfel und Kürbiskerne darüber geben und einem Teelöffel je etwas Steirisches Kürbis Kernöl auf die Sahne geben.

In diesem Fall nehme ich tatsächlich auch mal Sprühsahne – die von debic ist genießbar und wird auch in vielen Restaurants verwendet.

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