Tomaten häuten: Gefrierbrand vs. Brandblasen

Eingefrorene Tomaten

Für feine, einfache Pastasoßen mit Tomaten häute ich die Tomaten gerne vorher, damit nicht die Hautfitzel in der Soße schwimmen. Für gewöhnlich mache ich das mit der Brühmethode, die ich Euch hier genau beschrieben habe.

Es mag Menschen geben, denen dann die Finger zu heiß werden, die sich eine andere Methode wünschen. Für die habe ich neulich diesen Tipp von einer Freundin bekommen: Tomaten einfrieren! Das hilft auch gegen große Tomatenbestände im Garten oder auf dem Balkon, wenn wieder mal alle gleichzeitig reif werden. Das Problem habe ich nicht – eher, dass ich die Tomaten erst später verwenden möchte, weil der Einkaufszettel planlos war.

Tomaten heiß abspülen, gut abtrocknen, grünen Ansatz kegelförmig entfernen, in einen Gefrierbeutel oder -dose geben und bei Bedarf entnehmen. Beim Einfrieren dehnt sich das Wasser in den Tomaten aus, sie platzen und beim Auftauen lässt sich die Haut mit Hilfe eines kleinen Messers abziehen. Das geht wie Pellkartoffeln pellen.

Eingefrorene TomatenIch habe meine zum Auftauen in eine Schüssel getan und im Kühlschrank langsam auftauen lassen. Hatte etwas Angst vor Matsch-Tomaten. In noch leicht angefrorenen Zustand ging die Haut wunderbar ab und die Schweinerei hielt sich in Grenzen. Ich hatte allerdings eisigkalte Finger hinterher und bevorzuge die Methode mit kochendem Wasser und Abschrecken, wenn die Tomaten nicht durch das Gefrieren aufgehoben werden sollen. Habe lieber warme als kalte Hände – kalt sind die von Natur aus genug.

Wie häutet Ihr Tomaten?

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