Ofentomaten

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Diese Ofentomaten mache ich schon seit Jahren gerne für Buffets oder als sommerliches Essen. Sie schmecken pur als Antipasti, auf Brot á la Bruschetta und zu Nudeln. Im Moment gibt es viele Tomaten-Rezepte hier im Blog – liegt wohl an der Jahreszeit. Lustigerweise mag ich Tomaten ganz roh und unverarbeitet gar nicht gerne und reagiere allergisch darauf. Wenn die verarbeitet sind, kann ich sie zum Glück gut essen. Diesem Rot kann man auch kaum wiederstehen, oder?

Rezept Ofentomaten
(in Anlehnung an ein Rezept aus der Zeitschrift Brigitte)

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen. Wer keinen Umluftofen hat, kann 220° Grad Ober-/Unterhitze nehmen. Ansonsten funktioniert es mit Umluft besser, weil mehr Feuchtigkeit aus dem Ofen geleitet wird.

1 kg kleine, feste, reife Tomaten (Kirsch, Roma oder Mini-Strauchtomaten) waschen, mit Küchenkrepp gründlich abtrocknen, halbieren und auf einem Blech mit 2-3 cm Rand, z.B. der Fettpfanne des Ofens, verteilen. 4 kleine Zweige frischen Rosmarin waschen, die Nadeln abzupfen, fein hacken und dazu geben. Etwa 6 Esslöfel gutes Olivenöl, 2 gehäufte Teelöffel brauner Zucker, Fleur de Sel und frischen Pfeffer darüber geben, leicht vermengen und die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf dem Blech in die Ofenmitte stellen.

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Nach 18 Minuten, wenn die Tomaten bräunen, ihre enthaltene Flüssigkeit kocht, sie aber gerade noch einigermaßen ganz in Form sind, das Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Es schwappt leicht etwas Flüssigkeit über.

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Kurz stehen lassen und dann Crema di Balsamico darüber geben. Die Menge seht Ihr auf dem Foto – locker aus dem Handgelenk verteilen. Lauwarm abkühlen lassen.

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Die Tomaten mit einem Pfannenwender, durch den etwas durchtropfen kann, vorsichtig vom Blech nehmen und in eine Schüssel geben. Dabei die überschüssige Flüssigkeit auf dem Blech lassen. Der verbleibende Sud lässt sich wunderbar verwenden, um Antipasti, z.B. Paprikastreifen, damit zu marinieren. Wenn die Ofentomaten als Nudelsoße verwendet werden, darf der Sud mit zu den Nudeln.

Hier geht es zum Originalrezept

http://www.brigitte.de/rezepte/marinierte-kirschtomaten-aus-dem-backofen-10533912.html

P.S. Wegen der LSR-Debatte blockiere ich derzeit einige Links zu Verlagen. Bitte ggf. den Link in den Browser kopieren und dort direkt lesen.

Bruschetta mit Mozzarella

Bruschetta mit Mozzarella überbacken

Kürzlich habe ich Euch mein normales Bruschetta gezeigt. Heute gibt es eine Version mit Mozzarella. Warum? Ganz einfach: Wir hatten nicht mehr genug Tomaten für 2 Personen im Haus! Eine kleine Improvisation später stand dieses leckere Bruschetta auf dem Tisch.

Rezept Bruschetta mit Mozzarella (Eigenkreation)

Für 2 Personen als sommerliches Mittagessen
oder entsprechend mehr Personen als Vorspeise

1 Steinofen-Baguette (250 g) zum Aufbacken, z.B. von Goldähren (Aldi) nach französischer Art in der Ofenmitte bei 220°C für 7 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, Ofen auf 150°C reduzieren.

Bruschetta mit Mozzarella überbacken300 g reife, feste, kleine Strauch- der Romatomaten waschen, mit Küchenkrepp abtrocknen, den Strunkansatz flach abschneiden, die Tomaten achteln und in eine Schüssel geben.

1 kleine rote Zwiebel fein würfeln, 1 fein gewürfelte große frische Knoblauchzehe hinzu geben,10 große Basilikumblätter in feine Streifen schneiden und dazu geben. 125 g Mozzarella abtropfen lassen und in mundgerechte Stückchen schneiden.

Den Belag nicht lange stehen lassen – dann zieht er Wasser. Notfalls kurz in den Kühlschrank stellen.

2 Esslöffel Jordan-Olivenöl dazu geben und mit frisch gemahlenen Pfeffer, etwas Fleur de Sel sowie einem Teelöffel Zucker abschmecken.

Baguette der Länge nach durchschneiden und die beiden Hälften nochmals halbieren. Wenn mehr als 2 Portionen gewünscht sind, hier bereits die Stücke entsprechend aufteilen.

Flor de Sal d'Es Trenc rosaBackpapier auf ein Rost geben, Baguettestücke mit der Schnittfläche nach oben verteilen. Etwas Olivenöl mit Hilfe eines feinen Ausgießers auf den Schnittflächen verteilen. Tomatenbelag mit einem Löffel vorsichtig auf dem Brot verteilen, so dass möglichst wenig hinunter fällt.Wenn nicht alles auf das Brot passt, schmeckt der Belag auch als kalter Tomatensalat zum Naschen in der Wartezeit.

10 Minuten auf der zweiten Stufe von oben bei 200°C backen bis der Käse angeschmolzen ist. Heraus nehmen, auf Teller geben und leicht mit Flor de Sal d’Es Trenc Rosa bestreuen.Wer das Flor de Sal nicht hat, nimmt Fleur de Sel oder würzt vorher schon kräftiger.

Sofort genießen!

Bruschetta

Bruschetta

Vermutlich gibt es 1000 Rezepte für Bruschetta im Internet und alle ähneln sich. Meins mag ich aber am liebsten. Der einzige Koch, der besseres Bruschetta macht – und das ist leider um Welten besser – ist Dirk Lässig vom Hotel Strandhörn auf Sylt. Der verwendet vermutlich das gleiche Öl – daher kenne ich es überhaupt – macht die Tomaten aber soooo viel feiner und hautlos, das mir das einfach zu mühselig ist. Außerdem ist dort das Brot so toll geröstet.

Dieses Essen ist wieder mal ein Beispiel für die Kombination von teuer und billig – so wie ich es auch bei Kleidung mache: H&M meets Office Creative und sieht gut aus. Alle Grundzutaten sind hier von Aldi – verfeinert wird mit High Class.

Rezept Bruschetta (Eigenkreation)

Für 2 Personen als sommerliches Mittagessen
oder entsprechend mehr Personen als Vorspeise

Aldi-Teil

1 Steinofen-Baguette (250 g) zum Aufbacken von Goldähren nach französischer Art in der Ofenmitte bei 220°C für 7 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, Ofen auf 150°C reduzieren.

500 g reife, feste, kleine Strauchtomaten waschen, mit Küchenkrepp abtrocknen, den Strunkansatz flach abschneiden, die Tomaten achteln und in eine Schüssel geben.

1 große oder 2 kleine Schalotten fein würfeln, 10 große Basilikumblätter in feine Streifen schneiden und dazu geben. Wer mag, kann noch 1 fein gewürfelte Knoblauchzehe hinzu geben (habe ich heute nicht genommen).

Den Belag nicht lange stehen lassen – dann zieht er Wasser. Notfalls kurz in den Kühlschrank stellen.

Jetzt der Nicht-Aldi-Teil

Einen Schubs Jordan-Olivenöl dazu geben (ca. 1 Esslöffel) und mit frisch gemahlenen Pfeffer, etwas Fleur de Sel sowie einer Prise Zucker abschmecken.

Baguette der Länge nach durchschneiden und die beiden Hälften nochmals halbieren. Wenn mehr als 2 Portionen gewünscht sind, hier bereits die Stücke entsprechend aufteilen.

Backpapier auf ein Rost geben, Baguettestücke mit der Schnittfläche nach oben verteilen. Etwas Olivenöl mit Hilfe eines feinen Ausgießers auf den Schnittflächen verteilen. Tomatenbelag mit einem Löffel vorsichtig auf dem Brot verteilen, so dass möglichst wenig hinunter fällt.

7 Minuten in der Ofenmitte bei 150°C backen. Heraus nehmen, auf Teller geben und leicht mit Flor de Sal d’Es Trenc Rosa bestreuen. Wer das Flor de Sal nicht hat, nimmt Fleur de Sel oder würzt vorher schon kräftiger.

Sofort genießen!

Hühnchenbrust in Mandel-Currysoße pochiert mit Vichy-Karotten

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Hühnchenbrust in Mandel-Currysoße pochiert mit Vichy-Karotten und Reis bei www.leckerei-bei-kay.de

… und Reis anstatt Polentacreme. Das Kochbuch vom Kochhaus habe ich im Juni zum Geburtstag bekommen und probiere gerade einige Gerichte daraus aus. Das Schöne an den Rezepten sind die detaillierten Beschreibungen mit Fotos von jedem Schritt. Das einzige, was mir bisher auffällt, ist das mir hier und da Angaben fehlen, ob die Sachen mit oder ohne Deckel auf dem Topf gegart werden sollen. Das führte dann bei mir schon dazu, dass ich eine eigene Variation der Vichy-Karotten entwickelt habe – einfach, weil der Garprozess in meinem Topf anders ist und ich einen Deckel verwende. Kürzere Garzeit = weniger Stromverbrauch = mehr Vitaminerhalt = besser.

Dieses Gericht habe ich jetzt schon zweimal gekocht und beide Male waren wir – gestern inklusive Besuch – sehr angetan davon. Das Fleisch wird extrem zart und hat weder den Geruch noch den Geschmack von gekochtem Huhn. Wer davor Angst hat bei pochiertem Huhn: Einfach mal diese Zubereitung versuchen.

Praxistipps

  • Im Original gehört Polenta als Beilage dazu. Ich finde Reis einfacher, auch passend und wir mögen Reis lieber als Polenta.
  • Soße sehr fein pürieren, damit die Mandelstückchen nicht krisselig sind.
  • Ich nehme etwas mehr Fleisch bei großem Hunger. Die Soßenmenge reicht für bis zu 700 g Fleisch (hatten wir für 3 Personen) – es ist dann immer noch knapp bedeckt beim Garen in der Soße.
  • Die Soßenmenge aus dem Rezept für 2 Personen reicht locker für 3 hungrige Personen.
  • Soßenreste schmecken am nächsten Tag auch zu frischem Reis und Gemüse oder Pasta.
  • Die Soße schmeckt auch ohne Knoblauch, ist dann etwas milder im Geschmack.
  • Das Gericht lässt sich super auch in größeren Mengen zubereiten. Das nächste Familienessen kommt bestimmt!

Das Originalrezept findet Ihr hier auf Seite 210:
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Habt Ihr Erfahrungen mit den Kochhaus-Rezepten? Welche?

Vichy-Karotten

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Vichy-Karotten bei www.leckerei-bei-kay.de

Diese Vichy-Karotten sind sooo lecker, dass sie mir alleine als vollständiges Gericht in entsprechender Menge reichen würden. Was sind eigentlich Vichy-Karotten? Ich dachte immer, dass es ein anderes Wort für Fingermöhrchen ist, also sehr kleine, zarte Mini-Möhren. Das stimmt aber gar nicht.

Bei http://www.gekonntgekocht.de/kochlexikon/vichy-karotten-318/ steht dazu, dass sie nach dem gleichnamigen südfranzösischem Kurbad in der Auvergne benannt sind und man darunter in Scheiben geschnittene Karotten mit gewürfelten Schalotten in Butter und Vichy Wasser, dem bekannten Quellwasser, gedünstet versteht und man in Deutschland heimisches Mineralwasser verwendet. Wieder etwas dazu gelernt. Kochen bildet!

Rezept Vichy-Karotten (in Anlehnung an ein Rezept vom Kochhaus)

Für 3 Personen als Beilage

500 g Karotten (am besten Bio) schälen, Enden abschneiden und schräg in 3 mm dicke Scheiben schneiden. In einem schweren Topf, ich nehme einen Gusseisernen von Le Creuset.

2 große Schalotten oder 1 rote Zwiebel fein würfeln.

Möhrenscheiben und Zwiebelwürfel in 25 g Butter anschwitzen, mit 1 gehäuftem Teelöffel Zucker, Meersalz und Pfeffer würzen, gut umrühren und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze 10 Minuten garen. Zwischendurch kurz umrühren, um sicherzustellen, dass nichts ansetzt. Den Deckel immer schnell wieder auf den Topf geben, damit nicht so viel Schwitzwasser verdampft, den die Möhren garen so im eigenen Dampf. Deshalb brauche ich auch kein Mineralwasser oder Brühe mehr hinzugeben, weil die Möhren einfach so schon fertig sind, wenn noch 25 g gehackte TK-Petersilie untergerührt wurden.

Das Originalrezept ohne meine Abwandlungen findet Ihr hier auf Seite 210:
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