Möhren-Kartoffel-Eintopf

Moehren-Kartoffel-Eintopf www.leckerei-bei-kay.de

Diesen Eintopf gibt es bei uns ganz oft, wenn Möhren weg müssen und Kartoffeln im Haus sind. Er schmeckt übrigens aufgewärmt noch besser als frisch. Dabei ist nur wichtig, das Gemüse die ganze Zeit komplett mit Brühe bedeckt zu halten – sonst werden die Kartoffeln unlecker.

Rezept Möhren-Kartoffel-Eintopf (Eigenkreation)

3 Portionen (6 Teller wie in der Größe auf dem Bild)

Zutaten

1 kg Möhren, am besten Bio – die schmecken intensiver und süßer und sind trotzdem relativ günstig zu haben
600-800 g Kartoffeln
1 große Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
20 g TK-Petersilie oder 1/2 Bund frisch gehackte

Pfeffer, Salz
Olivenöl oder anderes Öl zum Andünsten

Zubereitung

  • Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Wenn die Möhren sehr dick sind, vorher halbieren oder vierteln.
  • Kartoffeln abwaschen, wenn sie sehr erdig sind. Ansonsten gleich schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und nur Bedarf abspülen.
  • Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Zwiebelwürfel in einem Topf im Öl andünsten. Wenn sie glasig sind, Kartoffeln und Möhren hinzu geben und anschwitzen. Dabei gut umrühren, damit nichts ansetzt. Brühe komplett dazu geben und 10 min. mit geschlossenem Deckel kochen lassen. Garprobe mit einem Messer machen und je ein Stückchen Möhre und Kartoffel kosten. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen. Solange weiter kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind – die Möhren sind es dann auch. Petersilie dazu geben und servieren.
  • Die Anteile der Möhren, Kartoffeln und Menge der Brühe können Sie nach persönlichem Geschmack variieren.

Spätzle mit Käse

Spätzle mit Käse und Zwiebeln www.leckerei-bei-kay.de

Freitagabend – Kühlschrank leer – Liebster noch nicht von der Geschäftsreise zurück – Hunger und keine Lust auf Rührei mit Kartoffelpü – kurz überlegt – Käsespätzle gemacht!

Geht schnell und ist simpel, wenn man eine Spätzlepresse oder Kartoffelpresse hat. In den letzten Jahren habe ich oft Spätzle mit verschiedenen Anteilen von Mehl, Flüssigkeit und Eiern gemacht. Dieses hier basiert auf dem Rezept meiner Freunde S.+T., ist aber auch noch weiter von mir verändert worden. Den Tipp, erst die Eier zu quirlen und zu salzen, habe ich vor einiger Zeit von einem Gastkoch in der Fernsehsendung bei Tim Mälzer kocht! gehört. Ich weiß leider nicht mehr, welcher Gastkoch das war.

Rezept Spätzle mit Käse
(Eigenkreation aus der Mischung vieler überlieferter Rezepte)

Für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen (ohne Käse) als Beilage

4 Eier in Größe L oder 4-5 in Größe M
200 g Mehl
Salz
Frisch geriebene Muskatnuss
(Im Notfall etwas Milch)

2 Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten
Frisch geriebener Käse, z.B. Parmesan
Butter
Pfeffer
Salz

Eier verquirlen und dann erst reichlich salzen. Mehl und Muskatnuss hinzugeben und gut mit einem Mixer verrühren. Der Teig soll zäh sein und nur ganz leicht vom Löffel fallen. Wenn er zu fest ist, noch ein Ei oder Milch hinzufügen.

In einem hohen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig portionsweise durch die Presse in das Wasser drücken. Die Spätzle mit einer Schaumkelle sanft bewegen. Wenn alle oben schwimmen, sind sie gar. Bei dieser Teigmenge sind es 2-3 Portionen, die ich nacheinander koche. Wenn die Spätzle gar sind, mit der Schaumkelle in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser kalt abspülen und abtropfen lassen. Wenn Sie die Spätzle sofort servieren, können Sie das kalt abspülen weglassen. Ansonsten verhindern Sie damit das Verkleben untereinander.

Wenn Sie die Spätzle als Beilage nehmen, sind Sie jetzt schon fertig. Sie können sie auch problemlos so abgespült und gut abgetropft einfrieren und später verwenden. Bei uns gab es den Rest am Sonntag zum Schweinefilet in Sahnesoße.

Wenn Sie Käsespätzle essen wollen, wie ich am Freitag, bräunen Sie in einer Pfanne Zwiebelstreifen in Butter an, geben die Spätzle hinzu, braten sie mit an und würzen mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz. Dann schütten Sie den Käse darüber, wenden alles, bis der Käse geschmolzen ist und schlagen sich den Bauch damit voll!

Dazu würde natürlich auch noch grüner Salat passen  – nur gab den mein leerer Kühlschrank nicht her …

Paprikaeintopf mit Hackklößchen nach Seefahreropa Willi

Paprikaeintopf mit Hackklößchen nach Seefahreropa Willi www.leckerei-bei-kay.de

Diesen Paprikaeintopf mit Hackklößchen habe ich schon als Kind geliebt. Mein Opa Willi ist als Bootsmann zur See gefahren auf Walfang und großer Fahrt nach Südamerika und Indien. Er hat leidenschaftlich gerne gekocht und dabei oft mit scharfen Gewürzen gearbeitet. Deshalb gab es in seiner Küche schon exotische Gewürze wie Curry, Paprika und Chili als andere Haushalte in Deutschland die Worte kaum kannten. Leidige Konsequenz seiner Gewürzvorliebe: Für uns Kinder war das manchmal etwas arg scharf! Ein Glas Milch dazu gehörte zum Standard – man glaubte damals noch, das würde helfen …

Vorteil der frühen Gewöhnung an fremde Gewürze: Es hat mein Interesse geweckt, selber damit zu experimentieren. Nach dem Ableben von Opa hat meine Mutter dann ihr Bestes gegeben, seine Gerichte weiter am Leben zu halten und möglichst schnell das Zepter dabei an mich weiter zu reichen. Deshalb gibt es diesen köstlichen Paprikaeintopf in meiner Küche bis heute und bisher mochten ihn mein Liebster und alle Gäste gerne (oder haben sich nicht getraut, das Gegenteil zu gestehen ;-)).

Rezept Paprikaeintopf mit Hackklößchen nach Seefahreropa Willi
(Eigenkreation meiner Familie)

Für 4-5 Personen

Zutaten

500 g gemischtes Hack (Schwein und Rind)
1 kg rote oder bunte Paprika – je nach persönlicher Vorliebe
2 Gemüsezwiebeln oder 4 normale Zwiebeln
2 Eier
4 Esslöffel Semmelbrösel
1 Liter Gemüsebrühe
50 g Tomatenmark (eher weniger als mehr)
2 gehäufte Teelöffel Speisestärke zum Binden
Olivenöl zum Braten

Pfeffer, Salz, Zucker, Tabasco, frisch gemahlene italienische Kräuter, Chili aus der Mühle oder Cayennepfeffer, Rosenpaprika, Paprika edelsüß
Etwas frische Petersilie wer mag

Zubereitung

  • Paprika putzen, je nach Geschmack mit dem Sparschäler enthäuten, in ca. 1×1 cm große Stückchen schneiden.
  • Zwiebeln schälen und würfeln.
  • Hack, Ei, Semmelbrösel, Pfeffer, Salz, frisch gemahlene italienische Kräuter und Semmelbrösel mit dem Mixer verkneten. Klößchen in gewünschter Größe formen und auf Tellern aus dem Weg stellen.
  • Zwiebeln in einem Bräter oder großen Topf in Olivenöl dünsten, Paprikawürfel hinzugeben und weiter dünsten. Ein Topf mit großem Durchmesser ist besser als ein hoher Topf, weil die Klöße dort später besser reingesetzt werden können. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommt, ist das OK – dann bekommt es mehr Geschmack. Tomatenmark hinzugeben und auf jedem Fall mit anschwitzen. Brühe komplett angießen und aufkochen. Je nachdem, wie bissfest oder verkocht Sie das Gemüse möchten, lassen Sie es länger oder kürzer an dieser Stelle garen.
  • Hackklößchen einzeln vorsichtig in den leicht köchelnden Eintopf geben, zwischendurch vorsichtig umrühren, leicht köchelnd gar ziehen lassen.
  • Mit allen Gewürzen würzen – Intensität nach persönlichem Geschmack. Wenn es zu lasch schmeckt, helfen Cayennepfeffer und Tabasco. Wenn es zu intensiv gewürzt ist, können Sie mit etwas Wasser verdünnen.
  • Speisestärke in einem Becher mit ca. 100 ml kaltem Wasser mit einer Gabel klumpenfrei verrühren.
  • Eintopf aufkochen lassen, angerührte Speisestärke unter Rühren eingießen. Auf jeden Fall bis zum Topfboden rühren – sonst kann die Stärke ansetzen. Wenn Sie unsicher sind, wie sehr die Stärke binden wird oder wie dicklich Sie Soße haben möchten, geben Sie erst nur die Hälfte hinzu.
  • Eintopf durchköcheln lassen mit geschlossenem Deckel bis der Stärkegeschmack verschwunden ist und die gewünscht Konsistenz von Soßenanteil und Gemüse erreicht ist. Das dauert bei mir etwa 20 min. Dann endgültig abschmecken.
  • Wer mag, kann vor dem Servieren etwas fein gehackte Petersilie dazu geben.

Dazu passt

Weißer Reis – nehmen Sie eine Sorte, die Ihnen gut schmeckt. Ich mag dazu Basmati. Nur Vollkorn, Wild- oder Naturreis würde ich nicht nehmen. Für 4 Personen kalkuliere ich etwa 250 g Reis als Beilage. Das ist nicht sehr viel. Wenn Sie gerne viel Reis zur Soße mögen, nehmen Sie lieber etwas mehr.

Es schmecken auch einfaches Baguette oder Spiralnudeln dazu. Zu Pasta ist es dann eher Soße als Eintopf. Als Restessen kann es auch eine Suppe werden.

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Möhrensuppe mit Kürbiskernöl und Pinienkernen

Möhrensuppe mit Kürbiskernöl und Pinienkernen www.leckerei-bei-kay.de

Diese Suppe gibt es bei uns oft im Winter. Möhren schreibe ich gerne auf den Einkaufszettel, auch ohne eine bestimmte Zubereitung dafür im Kopf zu haben, weil mir so viele Sachen damit einfallen. Wenn ich sie im Gemüsefach des Kühlschranks lagere, vergesse ich sie dann jedoch leider oft und sämtliche Kombinationspartner sind dann aufgebraucht, wenn ich sie zum Ende der Woche wieder finde. Da wir für diese Suppe meistens alles andere im Haus haben, werden die Möhren dann zu ihr verarbeitet.

Rezept Möhrensuppe mit Kürbiskernöl und Pinienkernen (Eigenkreation)

3 gute Portionen

Zutaten

1 kg Möhren, am besten Bio (die von Aldi schmecken als Bioware deutlich aromatischer als die normalen und kosten zwar mehr, sind aber absolut betrachtet im Preis immer noch wirklich günstig)
1 große Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
1 Becher Schmand, wenn Sie es cremig mögen

Pfeffer
Salz
Currypulver, wenn Sie es mögen
Kürbiskernöl
Pinienkerne oder alternativ Kürbiskerne
Olivenöl

Zubereitung

  • Möhren schälen, Enden entfernen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden – oder sonstirgendwie gleich große Stückchen.
  • Zwiebel schälen und in fein würfeln.
  • In einem Topf Olivenöl in der Menge nach Bedarf erhitzen und die Zwiebeln andünsten. Sie sollen nicht bräunen.
  • Möhren hinzugeben, mit andünsten, ggf. mit Currypulver würzen, umrühren
  • Heiße Brühe hinzugeben und mit geschlossenem Deckel die Möhren ca. 10 min. garen bis sie weich sind (nicht verkocht – aber auch nicht mehr richtig bissfest)
  • Topf vom Herd nehmen.
  • Suppe mit einem Scheidestab sehr fein pürieren.
  • Schmand nach Geschmack hinzugeben – bei mir kommt der ganze Becher rein.
  • Mit Salz, Pfeffer und ggf. Curry abschmecken.
  • Nochmals weiter pürieren. Wenn Ihnen die Suppe zu dick sein sollte, geben Sie noch etwas Brühe oder heißes Wasser hinzu.
  • Pinienkerne in einer Pfanne vorsichtig anrösten, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen, so dass Luft an sie kommt. Sonst werden sie pappig, wenn sie nicht sofort auf der Suppe verteilt werden.
  • Suppe auf Teller geben, mit dem Kürbiskernöl locker aus dem Handgelenk garnieren, ggf. mit einer Gabel Muster ziehen, Pinienkerne darüber geben.

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich so viele Pinienkerne nehme im Vergleich zu der Menge, die in Restaurants so üblich ist.
Grund: Das ist für mich ein vollständiges Gericht und ich möchte gerne satt werden!

Sie fragen Sie, warum es hier bei Leckerei bei Kay so viele Rezepte für drei Personen gibt? Wir sind zu zweit – haben aber oft eine Person zu Gast. Außerdem esse ich gerne eine Portion am nächsten Tag bzw. abends auf oder friere sie ein und habe so ein selbst gekochtes Essen, wenn ich nicht viel Zeit zum Kochen habe.

Salat mit Ziegenfrischkäse und Parmaschinken

Römersalat mit Ziegenfrischkäse, Parmaschinken, Toomaten und Pinienkernen www.leckerei-bei-kay.de

Rezept Salat mit Ziegenfrischkäse und Parmaschinken (Eigenkreation)

3 Portionen zum sofortigen Verzehr

Zutaten

3 kleine Römersalate
150 g Parmaschinken, hauchdünn geschnitten, oder luftgetrockneten Schinkenspeck
200 g Ziegenfrischkäserolle
15 Kirschtomaten
1 Schalotte
3 Esslöffel Pinienkerne

Pfeffer, frisch gemahlen,
Salz
Olivenöl
Himbeeressig
Crema di Balsamico
Flüssiger Honig
1 Messerspitze mittelscharfer Senf

Zubereitung

  • Salat gründlich kalt waschen, ausschütteln, den Strunk entfernen, Salatblätter in kleine Stücke schneiden und in einer Salatschleuder trocken schleudern.
  • Sieb mit dem Salat bei Seite stellen. Schüssel der Salatschleuder ausspülen und abtrocknen. In der Schüssel mit einer Gabel das Dressing verrühren aus Olivenöl, Himbeeressig, Senf, Pfeffer, Salz und Honig. Ich bevorzuge 3 Teile Öl, 1 Teil Essig und relativ viel Honig. Probieren Sie aus, wie es Ihnen am besten schmeckt, und wie viel Dressing sie haben möchten. Um als Dressing eine schöne Emulsion zu bekommen, halten Sie die Schüssel am besten schräg und bewegen die Gabel so hin und her, als ob Sie Rührei verquirlen. Abschmecken und bei Seite stellen.
  • Schalotte schälen und sehr fein würfen. Geben Sie die Schalotte zum Dressing, rühren sie kurz unter und geben dann sofort den Römersalat dazu. Gut umrühren. So kann das Dressing sich gut mit dem Salat verbinden. Römersalat wird nicht so schnell dressingschlapp – keine Sorge.
  • Tomaten gründlichen waschen, abtrocken, halbieren und entkernen.
  • Salat auf flachen Esstellern verteilen. Tomaten am Rand verteilen.
  • Ziegenkäse in Scheiben schneiden und halbieren oder gleich stückchenweise abbrechen, auf dem Salat verteilen.
  • Parmaschinken vom Fettrand befreien und zerzupft auf dem Salat zwischen dem Käse verteilen.
  • Römersalat mit Ziegenfrischkäse, Parmaschinken, Toomaten und Pinienkernen www.leckerei-bei-kay.dePinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten – auf keinen Fall aus den Augen lassen – lieber zu oft wenden als zu wenig – auf keinen Fall verbrennen lassen – auf dem Salat locker verteilen. Die Pinienkerne sind sehr heiß – nicht mit den Fingern anfassen – Verbrennungsgefahr. Wer sie nicht heiß auf den Salat geben mag, lässt sie kurz auf einem Küchentuch abkühlen.
  • Tomaten und Ziegenfrischkäse pfeffern, Tomaten salzen.
  • Crema di Balsamico großzügig auf den Tellern verteilen. Das mache ich nicht, weil es hübsch ist oder mal modern war, sondern weil es mir schmeckt! Und bei mir kommt das Zeug auch nicht überall dran oder drauf, sondern nur auf Salat.

Dazu passt

Frisches Baguette

Sonst noch

Wenn Ihnen der Ziegenfrischkäse zu streng schmeckt, probieren Sie eine andere Sorte. Er schmeckt von jedem Hersteller anders – von ganz mild bis sehr streng. Vegetarier lassen den Parmaschinken weg und nehmen mehr Käse.

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