Krautfleckerl

Krautfleckerl

… nach einem Rezept von Tim Mälzer aus der Sendung Tim Mälzer kocht!
Hier geht es zum Originalrezept: Krautfleckerl

KrautfleckerlDas Rezept habe ich letzten Herbst nach der Sendung ausgedruckt und seit dem lag es verschmäht in der Küche. Am Wochenende hatte ich Lust auf Weißkohl und habe es wieder hervor gekramt. Das hätte ich ruhig eher tun sollen. Das Essen ist sehr lecker. Bei mir ist es recht würzig geraten – extrem köstlich. Bei uns hat es für 4 große Teller gereicht.

Meine Änderungen am Originalrezept

Ich habe Gemüsebrühe anstatt Hühnerbrühe verwendet, weil ich nur die im Haus hatte. Die restliche Hühnerbrühe von der Hühnerfrikassee ist kürzlich in der Kürbiscremesuppe gelandet. Zum Schmoren von Zwiebeln und Kohl etc. habe ich keine Pfanne, sondern meinen kleinen gusseisernen Bräter La Marmite von Le Creuset verwendet. Da hat alles bestens reingepasst und das Umrühren geht einfacher ohne Sauerei auf dem Herd. Außerdem ist der Topf ofentauglich, so dass ich keine Auflaufform brauchte, sondern einfach Schinken, Käse und Kürbiskerne mit in diesen Topf gegeben habe.

Den Tipp mit dem Kürbis Kernöl zum Beträufeln kann ich nur bestätigen. Es passt sehr gut dazu und macht den Geschmack noch runder und feiner. Auf die Kombination mit Kürbiskernen und -öl zu Weißkohl wäre ich selbst nicht gekommen, kann sie nach dem Probieren jedoch sehr empfehlen. Die Kürbiskerne werden beim Überbacken schon knusprig, ohne zu verbrennen. Das gibt dem ansonsten eher weicheren Gericht eine schöne knackige Note.

Nachtrag 29. Oktober 2012
Heute mal mit Farfalle anstatt zerbrochenen Lasagneblättern. Auch lecker!

Krautfleckerl mit Farfalle www.leckerei-bei-kay.de

Fruchtige Tomatensoße mit grünen Tagliatelle

Das gleiche in grün

Neulich gab es die fruchtige Tomatensoße mit normalen Spaghetti. Heute habe ich sie mit grünen Spinattagliatelle von Barilla zubereitet. Was soll ich sagen? War noch besser!

Getreu dem Motto: Nehm’se jrien, det hebt.

Tagliatelle mit Pfifferlingen, Speck und Lauchzwiebeln

Rezept Tagliatelle mit Pfifferlingen, Speck und Lauchzwiebeln (Eigenkreation)

Für 2 große Portionen

Leider habe ich mir die Mengen für das Rezept nicht so ganz in Gramm gemerkt – also bekommt Ihr die Version, mit der sich auch die Verkäufer am Marktstand zufrieden geben mussten.

  • 1 Handvoll Speckwürfel (geräucherter, durchwachsener, magerer Speck) in einer beschichteten Pfanne auslassen und leicht bräunen.
  • 1 Bund Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden, zum Speck in die Pfanne geben und mit etwas Olivenöl 2 Minuten dünsten. Alles aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.
  • 2 große Hände voll Pfifferlinge putzen mit Bürste und ggf. kleinem Messer, in mundgerechte Stücke zerteilen und mit etwas Olivenöl bei großer Hitze in der Pfanne anbraten. Die große Hitze ist wichtig, damit kein Wasser aus den Pilzen austritt und sie braten (und nicht kochen). Nur wenig umrühren – nur so viel, dass sie nicht anbrennen.
  • 250 g frische Tagliatelle kurz in Salzwasser gar kochen.
  • Speck-Lauchzwiebel-Gemisch wieder in die Pfanne geben. Vorsichtig salzen (der Speck ist schon recht salzig) und reichlich pfeffern.
  • Tagliatelle in die Pfanne geben, alles vermengen.
  • Auf zwei Teller verteilen.
  • Frisch geriebenen Parmesan in gewünschter Menge darüber geben.

Fruchtige Tomatensoße für Spaghetti

Mal wieder 500 g reife Tomaten über und dieses Mal keine Lust auf die Soße mit den entkernten Tomatenwürfeln. Also habe ich eine richtige Soße gekocht.

Rezept Fruchtige Tomatensoße für Spaghetti (Eigenkreation)

Für 2 Portionen

500 g reife Tomaten gründlich waschen, den Strunk rausschneiden und enthäuten. Das geht so: Haut kreuzförmig einritzen, in eine hitzefeste Schale geben, mit kochendem Wasser übergießen, so dass sie bedeckt sind, kurz (1 Minute etwa) ziehen lassen, aus dem Wasser in ein Sieb geben, kalt abspülen, Häute abziehen, Tomaten grob würfeln.

 

 

 

 

1 rote Zwiebel in Spalten schneiden und in einem kleinen Topf mit reichlich gutem Olivenöl (Boden leicht mit Öl bedeckt) einige Minuten bei mittlerer Hitze dünsten – nicht bräunen. Tomatenwürfel dazu geben, aufkochen lassen, mit Pfeffer und 2 Teelöffeln Zucker würzen, 8 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, bis die Tomatenwürfel zerfallen sind, mit reichlich Fleur de Sel abschmecken.

 

 

 

 

2 Handvoll frische Basilikumblätter mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden und unter die Soße heben.

Dazu passen 250 g Spaghetti und auch gut ist die Soße mit zusätzlich 125 g Mozzarellakugeln.
Nachtrag 5. September 2012: Noch leckerer finde ich es mit grünen Tagliatelle.

Einfach und einfach lecker!

Perfektes Schweinefilet mit Parmesan-Nudeln und Erbsen

Erst nach dem Verspeisen dieses Essens gestern mit Freunden fiel mir auf, dass ich vergessen habe, ein Foto machen. Sorry! Wird nachgetragen, wenn es das Gericht wieder mal gibt. Kann nicht lange dauern – war absolut lecker!
Nachgeholt 1. September 2012

Rezept Perfektes Schweinefilet mit Parmesan-Nudeln und Erbsen (Eigenkreation)

4 große Portionen als Hauptgericht ohne Vorspeise

Schweinefilet

  • Ofen auf 100° Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Mitte ein Rost mit Tropfblech einsetzen.
  • 4 Schweinefiletköpfe a’ 250 g säubern, mit Küchenpapier abtupfen, salzen & pfeffern.
  • In Butterschmalz in einer Pfanne von den beiden breiteren Seiten je 4-5 Minuten scharf anbraten, die beiden schmaleren Seiten je 1 Minuten kurz anbräunen. Das Fleisch soll rundum angebraten sein und keine rohen Stellen außen mehr sichtbar sein.
  • Fleisch mit einer Zange auf das Rost im Ofen setzen, Bratenthermometer bis zur Fleischmitte in ein Stück setzen und 1-1,5 Stunden im Ofen rosig-gar ziehen lassen. Bei einer Kerntemperatur von 65° Celsius ist es perfekt rosé. Ofen dann bis zum Servieren ausschalten. Wenn die Kerntemperatur vorher schon über 65° Celsius gehen will, Ofentemperatur auf 80° Celsius reduzieren. Das kann Fleisch kann sehr lange bei dieser niedrigen Temperatur im Ofen bleiben und ist trotzdem zart. Das geht bis zu 5 Stunden.

Parmesan-Nudeln als Beilage

  • 500 g frische Nudeln, z.B. Tagliatelle oder Spaghetti in reichlich Salzwasser kurz bissfest kochen, abgießen.
  • Den leeren Topf wieder auf den Herd stellen, 30 g Butter darin schmelzen, Nudeln wieder hinzugeben und mit der Butter und 100 g fein geriebenem, frischen Parmesan vermengen. Mit etwas Pfeffer und je nach Bedarf Salz abschmecken – vorsichtig beim Salz sein wegen des Parmesans.

Erbsen als Beilage

300 g junge, extra-feine TK-Erbsen mit etwas Wasser und einer Prise Salz 5 Minuten mit Deckel in der Mikrowelle garen, etwas nachziehen lassen, Wasser abgießen, fertig.

Zum Nachtisch gab es gestern bei der Hitze einfach nur Eis.

Seiten vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 nächste