Ofenhähnchenkeulen mit Gemüse

Ofenhähnchenkeulen mit Gemüse von www.leckerei-bei-kay.deDiese Hähnchenkeulen sind fantastisch würzig und saftig-zart. Wenn Sie es richtig gemacht haben, fällt Ihnen das Fleisch förmlich von den Knochen entgegen, wenn Sie daran zupfen.

Rezept Ofenhähnchenkeulen mit Gemüse (Eigenkreation)

2 Portionen als Hauptgericht für Hungrige
4 Portionen, wenn es noch Vor- oder Nachspeise gibt

Zutaten

4 Hähnchenkeulen a’ ca. 300 g.
500 g aromatische Kirschtomaten (oder alternativ 50 g getrockenete Tomaten)
2 rote Zwiebeln
4 frische Knoblauchzehen
1 rote Paprika
250 g frische Champignons
4 Esslöffel Olivenöl
3 Teelöffel italienische Kräuter, getrocknet, frisch in der Gewürzmühle gemahlen oder gemörsert
2-3 Lorbeerblätter, getrocknet
1 Teelöffel Paprikagewürz, edelsüß
Pfeffer
Salz, am besten Fleur de Sel

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Entweder Sie verwenden ein tiefes Backblech oder eine Auflaufform. Es bildet sich viel Flüssigkeit beim Braten, daher rate ich von einem normalen Backblech ab. Wenn Sie eine Auflaufform verwenden, legen Sie in der Ofenmitte ein Rost ein.
  • Hähnchenkeulen kalt abspülen, mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen, ggf. Knochensplitter oder Fett entfernen, großzügig pfeffern und salzen und dann mit den Innenseiten in die Form legen.
  • Tomaten gründlich waschen, abtrocknen und in der Form verteilen.
  • Paprika mit einem Sparschäler enthäuten, klein würfeln und zu den Tomaten geben.
  • Champignons mit einer Bürste putzen und unzerteilt in die Form geben.
  • Zwiebel schälen, halbieren und je eine Hälfte zu einer Keule legen.
  • Knoblauch fein gewürfelt hinzugeben.
  • Gewürze auf dem ganzen Bratgut verteilen.
  • Auf das Gemüse noch etwas Pfeffer und Salz geben.
  • Olivenöl in feinem Strahl auf dem Fleisch und Gemüse verteilen.
  • Form auf ein Rost im Ofen in mittlerer Schiene stellen.
  • Eventuell nach 25 min. etwas Bratfett über die Keulen geben, damit sie nicht austrocknen und schön kross werden.
  • Nach 40 min. sollte das leckere Essen fertig sein!

Dazu passt

Frisches Baguette oder Risi-Pisi.

Sonst noch

Vermutlich wird am Ende reichlich Flüssigkeit in der Form übrig sein. Bitte schütten Sie diese auf keinen Fall weg! Bitte frieren Sie diesen Sud ein in kleinen Portionen a’ 100 ml oder in Eiswürfelbehältern. So haben Sie einen tollen Grundsud für andere Hähnchengerichte oder auch beim nächsten Mal für das Risi-Pisi anstelle von Brühe. Bald Am 19. Januar 2012 stelle ich Ihnen hier im Blog eine Hähnchenpfanne vor, bei der Sie den Sud ebenfalls verwenden können.

Zwiebelquiche

Zwiebelquiche von www.leckerei-bei-kay.deSo sieht bei mir manchmal ein Sonntagsmittagessen aus, wenn ich vergessen habe für frische Einkäufe zu sorgen. Der Blätterteig war schon drei Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Da er aber schon seit Wochen im Kühlschrank lag und gut aussah, habe ich ihn für essbar befunden. Wäre auch schade drum gewesen. H- Schlagsahne ist fast immer im Vorrat. Bei den starken Aromen macht es mir auch nichts, wenn es keine frische Schlagsahne ist. Eier und Zwiebeln sind auch nahezu immer im Haus und die Schinkenwürfel mussten wie der Teig so langsam mal weg. Also habe ich eine Quiche zusammengewürfelt.

Rezept Zwiebelquiche (Eigenkreation)

3 Portionen als Hauptgericht oder 6-8 Portionen zur Vorspeise

Zutaten

1 Blätterteigrolle, fertig aus der Kühltheke, rund mit 26 cm Durchmesser,
meiner wog 230 g und war von Landmanns
4 große Zwiebeln, gerne davon 2 normale und zwei rote
125 g magere Schinkenwürfel
2 Eier
200 ml Schlagsahne frisch oder haltbar
Butter für die Form
2 Esslöffel Olivenöl zum Braten

Gewürze nach Belieben

Pfeffer
Salz, am besten Fleur de Sel
Muskatnuss, unbedingt frisch gemahlen

Sonst noch

Eine Quiche- oder Tarteform oder Springform mit ca. 24 cm Durchmesser. Wenn Ihre Form größer ist, brauchen Sie ein anderes Blätterteigformat und ggf. mehr Belag.

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und in der Mitte ein Rost einlegen. Wenn Sie Angst haben, dass die Form überlaufen könnte, nehmen Sie lieber ein Blech.
  • Blätterteigrolle aus dem Kühlschrank nehmen und einige Minuten an die Raumtemperatur gewöhnen lassen. Wenn Sie ihn zu schnell auswickeln, bricht er. Wenn er zu warm wird, reisst er ein. Etwas launisch das Zeug!
  • Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden.
  • Zwiebeln in einer mittelgroßen Pfanne im Olivenöl glasig dünsten, nicht bräunen, und mit Pfeffer und Salz würzen und vom Herd nehmen.
  • Schinkenwürfel in die Pfanne geben und gut unterrühren. Etwas abkühlen lassen.
  • Form mit einem Küchenkrepp oder Pinsel ausbuttern.
  • Blätterteig entrollen und dabei auf dem Backpapier, auf dem er aufgewickelt ist, belassen. Samt Backpapier mittig in die Form legen und am Rand so einpassen, dass der Übergang von Boden zur Wand einigermaßen rechtwinklig ist und ein Rand entsteht. Die Dicke des Teiges am Übergang oder Rand auf keinen Fall verringern, sonst reißt er später dort ein und die Füllung läuft aus. Wenn Sie die Quiche später in der Form servieren wollen, entfernen Sie das Backpapier, beim Einsetzen des Teigs in die Form.
  • Eier, Sahne, Pfeffer, Salz und Muskatnuss mit einem Schneebesen gut verrühren.
  • Zwiebel-Schinken-Mixtur auf dem Teig zügig verteilen und mit der Eiersahne übergießen.
  • 30 min. backen bis die Masse fest, die Oberfläche schön gebräunt und der Rand aufgegangen ist.
  • Aus dem Ofen nehmen und 15 min. in der Form abkühlen lassen.
  • Die überstehenden Backpapierränder fest anfassen und die ganze Quiche so aus der Form herausheben und auf ein Brett zum Zerteilen oder auf die Servierplatte umsetzen. Das Backpapier lässt sich mit Hilfe eines Tortenretters gut entfernen (das ist so eine dünne Plastikscheibe, die sich zwischen Unterboden und Backpapier schieben lässt).

Mögliche Variationen

Sie können auch einzelne, kleine Quicheformen so füllen oder ein Muffinblech für Einzelportionen nehmen. Dann würde ich rechteckige Blätterteigschreiben nehmen und sie entsprechend zuschneiden.

Gutes Gelingen beim Nachkochen wünsche ich Ihnen!

Tomaten-Hacksoße zu Pasta

Rezept Tomaten-Hacksoße (Eigenkreation)

16 Portionen

Zutaten

1 kg gemischtes Hackfleisch
1500 ml passierte Tomaten
100 g Tomatenmark 3-fach konzentriert (= ca. 1/2 Tube)
4 große Zwiebeln
1 rote Paprika
2 große Möhren
Olivenöl zum Anbraten

Gewürze nach Belieben

Pfeffer
Salz, am besten Fleur de Sel
Zucker
Gemahlene Chilischoten, alternativ Cayennepfeffer
Rosenpaprikagewürz, scharf
Paprikagewürz, edelsüß
2 Esslöffel Italienische Kräuter, getrocknet, frisch in der Gewürzmühle gemahlen oder gemörsert
2 Esslöffel Oregano, getrocknet
2 füllige oder 4 kleinere Zweige frischer Rosmarin, fein gehackt
2 Lorbeerblätter, getrocknet

Zuberereitung

  • Hack aus dem Kühlschrank nehmen und beiseite stellen, damit es nicht mehr so ganz kalt ist beim Braten.
  • Möhren schälen und fein raspeln. Je feiner die Stücke, umso mehr verkochen die Stücke in der Soße.
  • Paprika waschen, von Kernen und Innenhäutchen befreien und mit einem Sparschäler die Haut abschälen. Wer die Haut lieber dran hat, lässt sie dran.
  • Zwiebeln schälen und würfeln, die Stücke brauchen nicht zu fein sein. Das meiste davon verkocht später eh.
  • Reichlich Olivenöl in einem großen Bräter (ich nehme dafür von Le Creuset den La Marmite in 32 cm mit 7 Litern Füllmenge) erhitzen. In zwei Portionen das Hack scharf anbraten und krümelig werden lassen. Beide Portionen Hack zusammen separat stellen, frisches Öl nach Bedarf in den Bräter zum Bratensatz geben und nun die Zwiebeln dünsten. Wenn die Zwiebeln glasig werden, kommen die Möhren und Paprika hinzu und alles wird weiter angeschwitzt. Dann das Tomatenmark hinzugeben und unterrühren, weiter anschwitzen.
  • Würzen Sie mit reichlich Pfeffer, Salz, Paprika, Chili bzw. Cayennepfeffer und allen Kräutern
  • Löschen Sie das Gemüse unter Rühren mit ca. 500 ml. Wasser ab und lösen mit dem Pfannenschaber eventuellen Bratensatz. Wenn das Wasser sofort verkocht, geben sie mehr hinzu. Es soll eine dickliche Soße das Gemüse leicht umhüllen. Dann geben Sie die passierten Tomaten hinzu und kochen das Ganze auf. Mit geschlossenem Deckel darf das Ganze jetzt bei kleiner Hitze gerne 1 Stunde vor sich hin köcheln.
  • Zum Schluss mit Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken und die Lorbeerblätter entfernen.
  • Sollten Sie die Soße aus Versehen überwürzt haben, geben Sie einen Becher Sahne oder Schmand hinein – das mildert deutlich ab.

Ich koche diese Soße gerne in so großer Menge, weil sie sich gut in Einzelportionen einfrieren lässt und beim Auftauen und Erhitzen in der Mikrowelle oder auf dem Herd keinen Schaden nimmt. So habe ich immer eine leckere Soße zur Hand und brauche mir nur schnell Pasta dazu zu kochen. Mit Bavette von Barilla vermischt kann das dann so lecker aussehen:Bavette mit Tomaten-Hacksoße von www.Leckerei-bei-Kay.de

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