Poulet au Riesling und Restessen

Poulet au Rielsing bei www.leckerei-bei-kay.de

Poulet au Rielsing bei www.leckerei-bei-kay.deDas köstliche Hühnchen in Riesling-Sahne-Soße ist nach einem Rezept aus der Zeitschrift BRIGITTE – Ausgabe 8/2013. Der Zeitschriftenausriss lag schon länger in der Küche und am letzten Wochenende hatte ich Lust das zu probieren. Es war zum Reinlegen lecker.

Unsere Hähnchenkeulen hatten zwar nur 250 anstatt 300 g, aber wir habe des trotzdem zu zweit geschafft, obwohl es laut Rezept für 4 reichen soll. Das kenne ich aber schon … Zu unserer Verteidigung kann ich anbringen, dass ganz viel Soße über war… Als Beilage anstatt des empfohlenen Baguettes hatten wir Risi-Pisi vom Vortag mit Curry. Das passte sehr gut dazu.

Farfalle mit Soßenresten und frischen Erbsen

Rest vom Poulet au Rielsing mit Pasta bei www.leckerei-bei-kay.de

Die restliche Soße reichte am nächsten Tag für zwei große Portionen Nudeln, die ich mit Erbsen zusammen gekocht habe. Das war fast genauso lecker wie am Vortag mit dem Fleisch – eher anders als weniger gut. Da habe ich dann auch an die Petersilie gedacht, die ich vorher vergessen habe…

Hier geht es zum Originalrezept

http://www.brigitte.de/rezepte/poulet-au-riesling-10546790.html

P.S. Wegen der LSR-Debatte blockiere ich derzeit einige Links zu Verlagen. Bitte ggf. den Link in den Browser kopieren und dort direkt lesen.

Joghurtdressing mit Hollundersirup

Heute mal ohne Foto – aber immerhin ein kleines Lebenszeichen. In letzter Zeit gibt es hier nicht so viele neue Rezepte, weil ich gerade viele bewährte Rezepte aus dem Blog koche: Herbsteintöpfe, Gemüse-Hack-Töpfe und Nudelaufläufe.

Neulich habe ich dann mal wieder etwas neues probiert, was vielleicht von Euch noch mit Resten der Hollersirups nachgerührt werden kann, den Ihr noch von den sommerlichen Hugos offen habt. Ich habe schon im zweiten Jahr das Glück, selbst gemachten Hollersirup geschenkt bekommen zu haben. Der ist lecker!

Rezept Joghurtdressing mit Hollundersirup (Eigenkreation)

Schmeckt zu Römersalat und mit Sicherheit auch zu Kopfsalat. Einfach fettarmen, cremigen Naturjoghurt (500g-Becher von Aldi ist mein Liebling) mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Einen Spritzer Zitrone hinzugeben und Hollundersirup bis zur gewünschten Süße und Geschmacksintensität einrühren.

Tomaten häuten: Gefrierbrand vs. Brandblasen

Eingefrorene Tomaten

Für feine, einfache Pastasoßen mit Tomaten häute ich die Tomaten gerne vorher, damit nicht die Hautfitzel in der Soße schwimmen. Für gewöhnlich mache ich das mit der Brühmethode, die ich Euch hier genau beschrieben habe.

Es mag Menschen geben, denen dann die Finger zu heiß werden, die sich eine andere Methode wünschen. Für die habe ich neulich diesen Tipp von einer Freundin bekommen: Tomaten einfrieren! Das hilft auch gegen große Tomatenbestände im Garten oder auf dem Balkon, wenn wieder mal alle gleichzeitig reif werden. Das Problem habe ich nicht – eher, dass ich die Tomaten erst später verwenden möchte, weil der Einkaufszettel planlos war.

Tomaten heiß abspülen, gut abtrocknen, grünen Ansatz kegelförmig entfernen, in einen Gefrierbeutel oder -dose geben und bei Bedarf entnehmen. Beim Einfrieren dehnt sich das Wasser in den Tomaten aus, sie platzen und beim Auftauen lässt sich die Haut mit Hilfe eines kleinen Messers abziehen. Das geht wie Pellkartoffeln pellen.

Eingefrorene TomatenIch habe meine zum Auftauen in eine Schüssel getan und im Kühlschrank langsam auftauen lassen. Hatte etwas Angst vor Matsch-Tomaten. In noch leicht angefrorenen Zustand ging die Haut wunderbar ab und die Schweinerei hielt sich in Grenzen. Ich hatte allerdings eisigkalte Finger hinterher und bevorzuge die Methode mit kochendem Wasser und Abschrecken, wenn die Tomaten nicht durch das Gefrieren aufgehoben werden sollen. Habe lieber warme als kalte Hände – kalt sind die von Natur aus genug.

Wie häutet Ihr Tomaten?

Ofentomaten

Ofentomaten www.leckerei-bei-kay.de

Diese Ofentomaten mache ich schon seit Jahren gerne für Buffets oder als sommerliches Essen. Sie schmecken pur als Antipasti, auf Brot á la Bruschetta und zu Nudeln. Im Moment gibt es viele Tomaten-Rezepte hier im Blog – liegt wohl an der Jahreszeit. Lustigerweise mag ich Tomaten ganz roh und unverarbeitet gar nicht gerne und reagiere allergisch darauf. Wenn die verarbeitet sind, kann ich sie zum Glück gut essen. Diesem Rot kann man auch kaum wiederstehen, oder?

Rezept Ofentomaten
(in Anlehnung an ein Rezept aus der Zeitschrift Brigitte)

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen. Wer keinen Umluftofen hat, kann 220° Grad Ober-/Unterhitze nehmen. Ansonsten funktioniert es mit Umluft besser, weil mehr Feuchtigkeit aus dem Ofen geleitet wird.

1 kg kleine, feste, reife Tomaten (Kirsch, Roma oder Mini-Strauchtomaten) waschen, mit Küchenkrepp gründlich abtrocknen, halbieren und auf einem Blech mit 2-3 cm Rand, z.B. der Fettpfanne des Ofens, verteilen. 4 kleine Zweige frischen Rosmarin waschen, die Nadeln abzupfen, fein hacken und dazu geben. Etwa 6 Esslöfel gutes Olivenöl, 2 gehäufte Teelöffel brauner Zucker, Fleur de Sel und frischen Pfeffer darüber geben, leicht vermengen und die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf dem Blech in die Ofenmitte stellen.

Ofentomaten www.leckerei-bei-kay.de

Nach 18 Minuten, wenn die Tomaten bräunen, ihre enthaltene Flüssigkeit kocht, sie aber gerade noch einigermaßen ganz in Form sind, das Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Es schwappt leicht etwas Flüssigkeit über.

Ofentomaten www.leckerei-bei-kay.de

Kurz stehen lassen und dann Crema di Balsamico darüber geben. Die Menge seht Ihr auf dem Foto – locker aus dem Handgelenk verteilen. Lauwarm abkühlen lassen.

Ofentomaten www.leckerei-bei-kay.de

Die Tomaten mit einem Pfannenwender, durch den etwas durchtropfen kann, vorsichtig vom Blech nehmen und in eine Schüssel geben. Dabei die überschüssige Flüssigkeit auf dem Blech lassen. Der verbleibende Sud lässt sich wunderbar verwenden, um Antipasti, z.B. Paprikastreifen, damit zu marinieren. Wenn die Ofentomaten als Nudelsoße verwendet werden, darf der Sud mit zu den Nudeln.

Hier geht es zum Originalrezept

http://www.brigitte.de/rezepte/marinierte-kirschtomaten-aus-dem-backofen-10533912.html

P.S. Wegen der LSR-Debatte blockiere ich derzeit einige Links zu Verlagen. Bitte ggf. den Link in den Browser kopieren und dort direkt lesen.

Hühnchenbrust in Mandel-Currysoße pochiert mit Vichy-Karotten

Werbung mit Affiliate Link

Hühnchenbrust in Mandel-Currysoße pochiert mit Vichy-Karotten und Reis bei www.leckerei-bei-kay.de

… und Reis anstatt Polentacreme. Das Kochbuch vom Kochhaus habe ich im Juni zum Geburtstag bekommen und probiere gerade einige Gerichte daraus aus. Das Schöne an den Rezepten sind die detaillierten Beschreibungen mit Fotos von jedem Schritt. Das einzige, was mir bisher auffällt, ist das mir hier und da Angaben fehlen, ob die Sachen mit oder ohne Deckel auf dem Topf gegart werden sollen. Das führte dann bei mir schon dazu, dass ich eine eigene Variation der Vichy-Karotten entwickelt habe – einfach, weil der Garprozess in meinem Topf anders ist und ich einen Deckel verwende. Kürzere Garzeit = weniger Stromverbrauch = mehr Vitaminerhalt = besser.

Dieses Gericht habe ich jetzt schon zweimal gekocht und beide Male waren wir – gestern inklusive Besuch – sehr angetan davon. Das Fleisch wird extrem zart und hat weder den Geruch noch den Geschmack von gekochtem Huhn. Wer davor Angst hat bei pochiertem Huhn: Einfach mal diese Zubereitung versuchen.

Praxistipps

  • Im Original gehört Polenta als Beilage dazu. Ich finde Reis einfacher, auch passend und wir mögen Reis lieber als Polenta.
  • Soße sehr fein pürieren, damit die Mandelstückchen nicht krisselig sind.
  • Ich nehme etwas mehr Fleisch bei großem Hunger. Die Soßenmenge reicht für bis zu 700 g Fleisch (hatten wir für 3 Personen) – es ist dann immer noch knapp bedeckt beim Garen in der Soße.
  • Die Soßenmenge aus dem Rezept für 2 Personen reicht locker für 3 hungrige Personen.
  • Soßenreste schmecken am nächsten Tag auch zu frischem Reis und Gemüse oder Pasta.
  • Die Soße schmeckt auch ohne Knoblauch, ist dann etwas milder im Geschmack.
  • Das Gericht lässt sich super auch in größeren Mengen zubereiten. Das nächste Familienessen kommt bestimmt!

Das Originalrezept findet Ihr hier auf Seite 210:
(Affiliate Link auf dem Cover)
Einfach selber kochen (Affiliate Link)

Habt Ihr Erfahrungen mit den Kochhaus-Rezepten? Welche?

Seiten vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 nächste