Zartes Hähnchenbrustschnitzel mit Champignonrahmsoße

Hähnchenbrustschnitzel

… ist gar nicht so einfach hinzubekommen. Gar muss es sein – aber zart soll es sein. Oft endet es dann totgebraten und ist eigentlich ungenießbar. Der Trick ist auch beim Hähnchenbrustschnitzel – wie bei anderem kurzgebratenem Fleisch – es im Ofen fertig zu garen.

Rezept Hähnchenbrustschnitzel (Eigenkreation)

Für 2 große oder 3 normale Portionen

Bei unserem Schlachter habe ich mal wieder 600 g schiere Hähnchenbrust gekauft. Das ist die Brust eines kompletten Hähnchens mit beiden Seiten. Nach kaltem Abspülen und Abtupfen mit Küchenkrepp teile ich die Brüste in der Mitte längs, so dass ich die beiden Einzelseiten erhalte, und entferne ggf. Fett-, Sehnen- oder Knochenreste. Dann schneide ich die einzelnen Hähnchenbrüste mit einem sehr scharfen Messer horizontal in je 2 etwa gleich dicke Teile. Die Scheiben werden alle an einem Ende flacher sein – das macht nichts. Pfeffern, Salzen.

Ofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech oder Aluform im Ofen platzieren, in das später das Fleisch kommt.

Schnitzel in Butterschmalz bei großer Hitze in der Pfanne von beiden Seiten kurz scharf anbraten, so dass das Fleisch etwas Bräune bekommt. Die Schnitzel in den Ofen geben und 10-12 Minuten fertig durchgaren. Wenn keine Soße gewünscht wird, ist dann der Teil des Essens dann schon fertig!

Rezept Champignonrahmsoße (Eigenkreation)

Wenn Ihr noch eine Soße dazu haben möchtet, dünstet im Bratfett mit etwas weiterem Butterschmalz eine fein gewürfelte Zwiebel mit 200 g geviertelten frischen Champignons bei hoher Hitze an, so dass die Pilze leicht bräunen. Wenn die Pilze beginnen, Wasser auszuschwitzen, ganz leicht mit Mehl bestäuben und 150 ml Schlagsahne angießen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen auf die gewünschte Konsistenz. Ggf. Milch nachgießen, wenn die Soße zu dick wird. Mit Salz, Cayennepfeffer und süßem Paprikagewürz abschmecken.

Beilage

Am liebsten mag ich dazu Kartoffelpüree und in etwas Butter geschwenkte Möhren.

Gnocchi in Tomaten-Sahnesoße mit Serranoschinken

Gnocchi in Tomaten-Sahnesoße mit Serranoschinken auf www.leckerei-bei-kay.de

Mal habe ich ganz oft nacheinander Lust auf Gnocchi – und dann kann ich sie wochenlang nicht mehr sehen. Da ich selten selbst einkaufe (mein Liebster macht das), denke ich dann auch nicht daran, dass ich dann doch mal wieder welche machen könnte. Letzte Woche hat es mich selbst in den Supermarkt geführt und prompt haben mich die Gnocchi angelacht :) .

Rezept Gnocchi in Tomaten-Sahnesoße mit Serranoschinken (Eigenkreation)

Für 2 große oder 3 normale Portionen

1 große oder 2 kleine Schalotten fein würfeln und mit 1 kleinen gewürfelten frischen Knoblauchzehe in Olivenöl in der einer Pfanne anschwitzen. Mit einer Prise Zucker bestäuben. 250 g halbierte Kirschtomaten dazu geben und bei großer Hitze kurz schwenken. Salzen und pfeffern, eine Prise gemahlene Chilischoten hinzugeben. 200 g Schlagsahne angießen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen.

400 g Gnocchi aus dem Kühlregal kurz in Salzwasser garen, mit einer Siebkelle in die Soße befördern, unterheben, mit frischen Basilikumstreifen servieren und noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.

Dazu 100 g Serranoschinken vom Fettrand befreien, mit den Fingern in mundgerechte Stücke zupfen und auf den Tellerrändern verteilen. Vegetarier lassen den Schinken einfach weg – schmeckt auch ohne.

Weihnachtsessen: Glasierte Entenkeule

Entenkeulen_www.leckerei_bei_kay.de

Weihnachten hatte ich Lust, mich mal an Entenkeulen zu wagen. In der Zeitschrift BRIGITTE Ausgabe 25/2012 hat mich ein Rezept dafür angelacht, das wunderbar funktioniert. Bei mir braucht nur der Ofen anfangs etwas mehr Wärme, damit das Ganze auch zum Köcheln kommt. Bei uns gab es dazu Rotkohl und Kartoffelpürre. Die Soße aus dem Rezept ist übrigens absolut köstlich. Ich kann das Nachkochen nur empfehlen – auch ohne Weihnachtsanlass. Meine Himbeertrifle-Kreation passte zum Nachtisch auch gut dazu.

Hier geht es zum Originalrezept

Glasierte Entenkeulen mit Soße

Rosmarinkartoffeln mit Kräutercreme

Mein Liebster und ich mögen beiden gerne Kartoffeln in allen möglichen Variationen. Weil ich keine Lust auf Pellkartoffeln mit Kräuterquark hatte, wurden es dann diese Rosmarinkartoffeln. Bevor der große Rosmarin im Topf auf der Terrasse im Winter vielleicht eingeht, durfte er noch einige Zweigspitzen spenden.

Rezept Rosmarinkartoffeln mit Kräutercreme (Eigenkreation)

Für 2 Personen

Kleine Kartoffeln in gewünschter Menge, bevorzugt Moordrillinge, gründlich waschen und ggf. abbürsten, 15 Minuten kochen, bis sie fast gar sind, abgießen und gut ausdampfen lassen.

Gute Menge Olivenöl in eine Pfanne geben. 5 Rosmarinzweige waschen, abtrocknen, abzupfen und ins Öl legen. Pfanne erhitzen, Kartoffeln hinzugeben, bei mittlerer bis starker Hitze braten, so dass sie bräunen.

2 Knoblauchzehen kurz mit dem Handballen auf einem Brett andrücken und zu den Kartoffeln geben. Wenn die Knoblauchzehen sehr groß sind, evtl. teilen. Die Papierhaut kann in jedem Fall dran bleiben. Bis zum gewünschten Bräunungsgrad der Kartoffeln weiter braten. Aufpassen, dass Knoblauch und Rosmarinzweige nicht verbrennen. Ich mache den Garpunkt am perfekten Knoblauchgeruch in der Küche fest.

Würzen mit Fleur de Sel und frischem Pfeffer.

Dazu: Kräutercreme (Eigenkreation)

200 g Schmand, 200 g Magerquark, Salz, Pfeffer und 2-3 Esslöffel TK-8-Kräuter verrühren.

Schon fertig :) .

Fruchtige Tomatensoße mit grünen Tagliatelle

Das gleiche in grün

Neulich gab es die fruchtige Tomatensoße mit normalen Spaghetti. Heute habe ich sie mit grünen Spinattagliatelle von Barilla zubereitet. Was soll ich sagen? War noch besser!

Getreu dem Motto: Nehm’se jrien, det hebt.

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