Risi-Pisi

Risi-Pisi von www.leckerei-bei-kay.de nach einem Rezept von Tim MälzerDieses Risi-Pisi ist nach dem Rezept von Tim Mälzer gekocht. In diesem Fall ist mir der Reis leider etwas verkocht, weil die Temperatur beim Durchziehen lassen etwas hoch war, weil ich unachtsam war. Kann passieren – schmeckte trotzdem als leckere Beilage zu den Hähnchenkeulen aus dem Ofen.

Tipp für Vegetarierer

Gemüsebrühe anstatt Hühnerbrühe nehmen.

Mandelhörnchentaler

Diese kleine Köstlichkeit können Sie entweder als Miniatur-Mandelhörnchen formen oder einfach als Taler. Bei mir wird es meistens die Mitte aus beidem. Die ursprüngliche Idee Rezept stammt aus der Fernsehzeitung “TV Hören und Sehen” vom Anfang der 1980er Jahre. Da ich es aber in den letzten 30 Jahres in so vielen Aspekten verändert und verfeinert habe, habe ich keine Skrupel, es jetzt hier als Eigenkreation auszugeben.

Mandelhörnchentaler von www.leckerei-bei-kay.de

Rezept Mandelhörnchentaler (Eigenkreation)

12 Stück = 1 Blech

Zutaten

200 Marzipanrohmasse, gekühlt
2 frische Eiweiß
100 Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Mehl
100 g gehobelte Mandeln
75-100 g Halbbitterkuvertüre

Sonst noch

Backblech
Backpapier

Zubereitung

Ofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen

Marzipanrohmasse grob reiben oder in kleine Würfel schneiden und in eine Rührschüssel geben. Das geht am besten, wenn sie vorher im Kühlschrank lag.

Eiweiß zugeben und mit dem Mixer mit Schneebesenaufsatz zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Das kann etwas dauern. Nacheinander Zucker, Vanillezucker und Mehl zugeben und unterrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Mandeln in eine Müslischale oder Milchkaffeebowl geben. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln (geht am besten, wenn die nach vorne etwas spitz zulaufen wie oft bei altem Silberbesteck) von der Teigmasse eine Einzelportion entnehmen, in die Mandeln fallen lassen, dort wenden, mit den Teelöffeln die Mandeln leicht andrücken und den von den Teelöffeln gehaltenen Taler auf das Blech umsetzen. Sie berühren die Taler bei der Prozedur gar nicht mit den Händen. Die Form gestalten Sie lediglich mit den Teelöffeln. Nachformen können Sie noch etwas, wenn der Taler auf dem Backpapier liegt.

15 min. auf der mittleren Schiene backen, bis die Taler goldbraun sind. Lieber eher länger als zu kurz backen, weil sie sonst innen noch leicht zu roh sein können. Auf dem Backpapier abkühlen lassen.

Kuvertüre schmelzen, Taler mit einer Seite eintauchen. Dabei bekommt die eine Seite auf ihrer Ober- und Unterseite Schokoladenumhüllung. Wieder auf das Backpapier zurücklegen.

Im Winter stelle ich das Blech mit den fertigen Talern meistens zum fest werden der Schokolade draußen vor die Tür. Wir haben da einen Unterstand, das ist sehr praktisch dafür. Wichtig: Die Katze sollte dann im Haus sein :). Die Nachbarn sehen das dann auch immer schon und hoffen, dass ich ihnen etwas davon zum Kosten rüber bringe. So haben Sie gleich zwei schöne Erlebnisse auf einmal: Leckerei und wohl gesonnene Nachbarn!

Entweder genießen Sie die Mandelhörnchentaler zum Kaffee oder als Nachtisch oder einfach so. Sie lassen sich in einer Keksdose auch bestens einige Zeit aufbewahren. Da sie bei uns im Haushalt immer nur höchsten ein paar Tage halten, kann ich zur maximalen Haltbarkeit keine Angabe machen.

Zwiebelquiche

Zwiebelquiche von www.leckerei-bei-kay.deSo sieht bei mir manchmal ein Sonntagsmittagessen aus, wenn ich vergessen habe für frische Einkäufe zu sorgen. Der Blätterteig war schon drei Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Da er aber schon seit Wochen im Kühlschrank lag und gut aussah, habe ich ihn für essbar befunden. Wäre auch schade drum gewesen. H- Schlagsahne ist fast immer im Vorrat. Bei den starken Aromen macht es mir auch nichts, wenn es keine frische Schlagsahne ist. Eier und Zwiebeln sind auch nahezu immer im Haus und die Schinkenwürfel mussten wie der Teig so langsam mal weg. Also habe ich eine Quiche zusammengewürfelt.

Rezept Zwiebelquiche (Eigenkreation)

3 Portionen als Hauptgericht oder 6-8 Portionen zur Vorspeise

Zutaten

1 Blätterteigrolle, fertig aus der Kühltheke, rund mit 26 cm Durchmesser,
meiner wog 230 g und war von Landmanns
4 große Zwiebeln, gerne davon 2 normale und zwei rote
125 g magere Schinkenwürfel
2 Eier
200 ml Schlagsahne frisch oder haltbar
Butter für die Form
2 Esslöffel Olivenöl zum Braten

Gewürze nach Belieben

Pfeffer
Salz, am besten Fleur de Sel
Muskatnuss, unbedingt frisch gemahlen

Sonst noch

Eine Quiche- oder Tarteform oder Springform mit ca. 24 cm Durchmesser. Wenn Ihre Form größer ist, brauchen Sie ein anderes Blätterteigformat und ggf. mehr Belag.

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und in der Mitte ein Rost einlegen. Wenn Sie Angst haben, dass die Form überlaufen könnte, nehmen Sie lieber ein Blech.
  • Blätterteigrolle aus dem Kühlschrank nehmen und einige Minuten an die Raumtemperatur gewöhnen lassen. Wenn Sie ihn zu schnell auswickeln, bricht er. Wenn er zu warm wird, reisst er ein. Etwas launisch das Zeug!
  • Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden.
  • Zwiebeln in einer mittelgroßen Pfanne im Olivenöl glasig dünsten, nicht bräunen, und mit Pfeffer und Salz würzen und vom Herd nehmen.
  • Schinkenwürfel in die Pfanne geben und gut unterrühren. Etwas abkühlen lassen.
  • Form mit einem Küchenkrepp oder Pinsel ausbuttern.
  • Blätterteig entrollen und dabei auf dem Backpapier, auf dem er aufgewickelt ist, belassen. Samt Backpapier mittig in die Form legen und am Rand so einpassen, dass der Übergang von Boden zur Wand einigermaßen rechtwinklig ist und ein Rand entsteht. Die Dicke des Teiges am Übergang oder Rand auf keinen Fall verringern, sonst reißt er später dort ein und die Füllung läuft aus. Wenn Sie die Quiche später in der Form servieren wollen, entfernen Sie das Backpapier, beim Einsetzen des Teigs in die Form.
  • Eier, Sahne, Pfeffer, Salz und Muskatnuss mit einem Schneebesen gut verrühren.
  • Zwiebel-Schinken-Mixtur auf dem Teig zügig verteilen und mit der Eiersahne übergießen.
  • 30 min. backen bis die Masse fest, die Oberfläche schön gebräunt und der Rand aufgegangen ist.
  • Aus dem Ofen nehmen und 15 min. in der Form abkühlen lassen.
  • Die überstehenden Backpapierränder fest anfassen und die ganze Quiche so aus der Form herausheben und auf ein Brett zum Zerteilen oder auf die Servierplatte umsetzen. Das Backpapier lässt sich mit Hilfe eines Tortenretters gut entfernen (das ist so eine dünne Plastikscheibe, die sich zwischen Unterboden und Backpapier schieben lässt).

Mögliche Variationen

Sie können auch einzelne, kleine Quicheformen so füllen oder ein Muffinblech für Einzelportionen nehmen. Dann würde ich rechteckige Blätterteigschreiben nehmen und sie entsprechend zuschneiden.

Gutes Gelingen beim Nachkochen wünsche ich Ihnen!

Etwas über mich

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Schwer zu sagen, was ich lieber mag: Essen oder Kochen?

Vermutlich Essen, weil ich Hunger so unendlich schrecklich finde und ich eigentlich immer Appetit habe. Aber gleich danach kommt Kochen. Und das macht mir viel Freude, weil ich gerne nicht nur Irgendetwas esse, sondern gerne Leckereien zu mir nehme.

Die Idee, einen Foodblog zu schreiben, habe ich schon länger. Auslöser es dann endlich umzusetzen, war ein Geschenk meiner lieben Freundin M. zu Weihnachten 2012:
Das Buch “delicious days” von Nicole Stich

(Affiliate Link auf dem Cover)

Ich freue mich schon darauf, Einiges daraus zu Kochen. Außerdem freue ich mich darauf, Ihnen hier in meinem eigenen Blog Eigenkreationen vorzustellen und Ihnen auch Lust auf Kochen zu machen. Wer weiss: Vielleicht wird hieraus auch mal ein schönes Kochbuch!

Meine Kochphilosopie: Schnell – Einfach – Lecker

Tomaten-Hacksoße zu Pasta

Rezept Tomaten-Hacksoße (Eigenkreation)

16 Portionen

Zutaten

1 kg gemischtes Hackfleisch
1500 ml passierte Tomaten
100 g Tomatenmark 3-fach konzentriert (= ca. 1/2 Tube)
4 große Zwiebeln
1 rote Paprika
2 große Möhren
Olivenöl zum Anbraten

Gewürze nach Belieben

Pfeffer
Salz, am besten Fleur de Sel
Zucker
Gemahlene Chilischoten, alternativ Cayennepfeffer
Rosenpaprikagewürz, scharf
Paprikagewürz, edelsüß
2 Esslöffel Italienische Kräuter, getrocknet, frisch in der Gewürzmühle gemahlen oder gemörsert
2 Esslöffel Oregano, getrocknet
2 füllige oder 4 kleinere Zweige frischer Rosmarin, fein gehackt
2 Lorbeerblätter, getrocknet

Zuberereitung

  • Hack aus dem Kühlschrank nehmen und beiseite stellen, damit es nicht mehr so ganz kalt ist beim Braten.
  • Möhren schälen und fein raspeln. Je feiner die Stücke, umso mehr verkochen die Stücke in der Soße.
  • Paprika waschen, von Kernen und Innenhäutchen befreien und mit einem Sparschäler die Haut abschälen. Wer die Haut lieber dran hat, lässt sie dran.
  • Zwiebeln schälen und würfeln, die Stücke brauchen nicht zu fein sein. Das meiste davon verkocht später eh.
  • Reichlich Olivenöl in einem großen Bräter (ich nehme dafür von Le Creuset den La Marmite in 32 cm mit 7 Litern Füllmenge) erhitzen. In zwei Portionen das Hack scharf anbraten und krümelig werden lassen. Beide Portionen Hack zusammen separat stellen, frisches Öl nach Bedarf in den Bräter zum Bratensatz geben und nun die Zwiebeln dünsten. Wenn die Zwiebeln glasig werden, kommen die Möhren und Paprika hinzu und alles wird weiter angeschwitzt. Dann das Tomatenmark hinzugeben und unterrühren, weiter anschwitzen.
  • Würzen Sie mit reichlich Pfeffer, Salz, Paprika, Chili bzw. Cayennepfeffer und allen Kräutern
  • Löschen Sie das Gemüse unter Rühren mit ca. 500 ml. Wasser ab und lösen mit dem Pfannenschaber eventuellen Bratensatz. Wenn das Wasser sofort verkocht, geben sie mehr hinzu. Es soll eine dickliche Soße das Gemüse leicht umhüllen. Dann geben Sie die passierten Tomaten hinzu und kochen das Ganze auf. Mit geschlossenem Deckel darf das Ganze jetzt bei kleiner Hitze gerne 1 Stunde vor sich hin köcheln.
  • Zum Schluss mit Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken und die Lorbeerblätter entfernen.
  • Sollten Sie die Soße aus Versehen überwürzt haben, geben Sie einen Becher Sahne oder Schmand hinein – das mildert deutlich ab.

Ich koche diese Soße gerne in so großer Menge, weil sie sich gut in Einzelportionen einfrieren lässt und beim Auftauen und Erhitzen in der Mikrowelle oder auf dem Herd keinen Schaden nimmt. So habe ich immer eine leckere Soße zur Hand und brauche mir nur schnell Pasta dazu zu kochen. Mit Bavette von Barilla vermischt kann das dann so lecker aussehen:Bavette mit Tomaten-Hacksoße von www.Leckerei-bei-Kay.de

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