Von Paprikasuppe und Polpette

Paprikasuppe / Seefahrersuppe bei www.leckerei-bei-kay.de

Schon ganz lange habe ich die Fotos der roten Paprikasuppe auf dem PC liegen, um sie hier zu zeigen. Sie ist ein Resteessen aus dem Paprikaeintopf mit Hackkloßchen nach Seefahreropa Willi. Im Hausgebrauch heißt sie jetzt bei uns Seefahrersuppe.

Paprikaeintopf mit Hackklößchen nach Seefahreropa Willi www.leckerei-bei-kay.de

Wenn am Ende im Verhältnis zu den beliebten Klößchen zu viel Soße über ist, nehme ich für das erwärmte Resteessen die Klößchen heraus, püriere die Soße zur Suppe und gebe die Klöße wieder hinein. Die Suppe schmeckt ganz ohne Sahne schön cremig und würzig. Dadurch, dass die Klöße in der Soße garen, ist sie schön geschmackvoll, auch als Suppe.

Polpette nach einem Rezept von Tim Mälzer bei www.leckerei-bei-kay.de

An die Seefahrersuppe habe ich gedacht, als ich Tim Mälzer kocht! gesehen und Lust auf seine Polpette = zum Rezept bekommen habe. Polpette ist übrigens das italienische Wort für Fleischklößchen, die Schweden würden Köttbullar sagen. Die gab es am Wochenende – siehe Collagenfoto – und sie sind auch sehr lecker. Die Soße ist mit Tomate, aber die Grundzubereitung erinnert ziemlich an den Seefahrer-Paprikaeintopf. Die Polpette wird es auch noch öfter bei uns geben, denn trotz ähnlicher Zutaten schmecken sie anders als der Paprikaeintopf und auch vor allem anders als die Tomaten-Hacksoße, der Hackfleischeintopf mit Tomaten und Paprika und selbst anders als angemachte Bolognese á la Mama.

Wie steht ihr zu Gerichten mit Paprika und Hackfleisch?

Pizza Tricolore

Rezept für Pizza Tricolore (Eigenkreation)

1 Blech = 3 große Portionen

  • Ofen auf 200° Celsius Ober/-Unterhitze vorheizen.
  • 500 g Mehl Typ 405, 1 Päckchen Trockenhefe (entspricht 21 g = 1/2 Würfel frischer Hefe), 1 Ei, 1 Prise Zucker, eine sehr große Prise Meersalz, 2 Esslöffel Olivenöl, maximal 250 ml lauwarmes Wasser – den Rest davon nur bei Bedarf zugeben – in der Küchenmaschine mit dem Knethacken zu einem elastischen Kloß kneten.
  • Kurz von Hand nochmals durchkneten, ausrollen und auf ein geöltes Blech geben (oder Backpapier verwenden). Teig auf der Oberseite komplett mit einem Pinsel ganz leicht einölen, damit der Belag nicht in den Teig suppt.
  • 1 Dose mit 400 g gehackten Tomaten in Saft in eine Schüssel geben, mit Salz, Zucker, Pfeffer und 2 Teelöffeln getrockneten Oregano abschmecken. Auf dem Pizzateig bis zum Rand hin verteilen.
  • 1 rote sowie je 1/2 gelbe und grüne Paprika waschen, entstrunken, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • 1 Zwiebel fein würfeln, mit den Paprikastückchen mischen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Wer die Zwiebel milder haben möchte, dünstet sie vorher in etwas Öl in einer Pfanne.
  • 2 Mozzarellakugeln á 125 g abtropfen lassen, halbieren, in Streifen schneiden, auf dem Gemüse verteilen. Den gesamten Belag mit Pfeffer, Salz und getrocknetem Oregano würzen.
  • Auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen bis die Pizza aussieht wie gewünscht. Wenn Sie zu wenig bräunt, ggf. auf 220° Celsius mit Umluftgrillen erhöhen.