Pesto aus Basilikum für Tomate-Mozzarella

Diese Variante des italienischen Sommerklassikers Tomate-Mozzarella mit frischem Basilikum kann man auch Menschen vorsetzen, die bei Basilikumblättern Sätze sagen wie: “Ich esse keine Blumen.”

Da schmecken auf einmal auch die Blumen im Essen, wenn sie so lecker gewürzt und nicht mehr direkt sichtbar sind …

Rezept Pesto aus Basilikum für Tomate-Mozzarella (Eigenkreation als Variation des Klassikers)

Für 2 Portionen als kleines Hauptgericht im Sommer oder 4 Portionen als Vorspeise

  • In einem Mörser 20 große Basilikumblätter mit 1 gestrichenem Teelöffel Fleur de Sel oder anderem groben Meersalz und 4-5 Esslöffeln bestem Olivenöl – z.B. von Jordan – so lange zermörsern, bis die Blätter nicht mehr gut erkennbar sind und das Öl grünlich ist.
    Wenn es zu salzig ist, mit Olivenöl oder mehr Basilkumblättern verdünnen.
  • 250 g reife Romatomaten gründlich waschen abtrocknen, Strunkansatz abschneiden, halbieren – auf Wunsch entkernen (wie bei dem einen Teller für mich) und auf 2 Tellern verteilen. Leicht pfeffern und salzen.
  • 2 Mozzarellakugeln á 125 g abtropfen lassen, mit den Fingern zerzupfen und zwischen den Tomaten verteilen.
  • Pesto mit einem Löffel darüber träufeln.

Dazu: Baguette

Dekoratives Salzfass

Bisher hatte ich das Fleur de Sel zum Nachwürzen auf dem Tisch in einem kleinen Weckglas. Da es mich jedoch stört, dass ich zur Salzentnahme entweder mit den Fingern in das Salz muss oder ein kleiner Löffel auf dem Glasdeckel offen liegt, habe ich dieses kleine Silberfässchen zweckentfremdet. Es ist ein Erbstück, das ich sehr gerne mag. Im Deckel ist am Rand eine Auskerbung für den Löffelstiel, so dass nichts offen herumliegt.

Silber und Salz verträgt sich manchmal nicht so gut auf Dauer – bei meinem Silberfass kann ich bisher jedoch keine Schäden feststellen, die nicht schon vor der Zweckentfremdung da waren. Eigentlich ist das Fass für Senf gedacht. Daher hat es auch einen Glaseinsatz, da Senf Silber zum Anlaufen bringt.

Wie bewahrt Ihr Euer Salz auf dem Tisch auf?

Das Bessere ist der Feind des Guten: Salinenreines Fleur de Sel Guérande

Werbung

Kürzlich habe ich Ihnen mein bisheriges Lieblingssalz Fleur de Sel Guérande vorgestellt. Über den Kommentar von Stefan Gemeinhardt bin ich auf Meersalz.de (Werbung) aufmerksam geworden. Stefan Gemeinhardt bietet dort Guérande Fleu de Sel salinenrein an und behauptet, dass es noch ein bisschen besser schmeckt als die Großhandelsware, in der Salzblumen mehrerer Salinen gemischt und auf Körnung gesiebt sind. Zum Testen hat er mir netterweise eine Tüte mit 250 g zukommen lassen.

Das Fleur de Sel von Meersalz.de hat die Klassifikation IGP (indication géographique protégée). IGP entspricht dem, was bei Wein als Appellation d’Origine Contrôlée – kontrollierte Herkunftsbezeichnung – bekannt ist. Bisher ist leider noch nicht genau gekennzeichnet, aus welcher Saline es kommt.

Blindverkostung

salinenrein

nicht salinenrein

 

 

 

 

 

Mein Liebster und ich haben beide Salze – das hier und das aus meinem anderen Beitrag – blind verkostet. Das Ergebnis war so etwas von eindeutig: Salinenrein ist unschlagbar besser!

Das salinenreine aus dem Test schmeckt noch viel feiner, milder und hoch aromatisch. Die Körner sind weicher in der Konsistenz. Dass sie unregelmäßiger sind, weil nicht nach Größen gesiebt wird, können wir bestätigen. Das störte uns aber nicht – war im Geschmack eher etwas spannender, weil sich die Körner auf der Zunge unterschiedlich schnell auflösen.

Zur Aufbewahrung

Stefan Gemeinhardt empfiehlt, das Fleur de Sel nicht ganz luftdicht verpackt aufzubewahren, weil sich sonst am Gefäßboden Wasser absetzen könnte. Mir ist das bisher noch nicht passiert.

Die kleineren Mengen für den täglichen Bedarf lagere ich in kleinen Weckgläsern mit Glasdeckel ohne Dichtung – also wie empfohlen. Meinen Vorrat zum Nachfüllen lagere ich in Gläsern mit Dichtung – wie hier auf dem Foto zu sehen. Ich mag es, wenn das Salz seine natürliche Feuchtigkeit behält. Ich finde, es ist dann leichter zu dosieren, als wenn es trockener geworden ist.

Fazit

Auch wenn das Fleur de Sel von Meersalz.de hochpreisiger ist als das aus der Metro, werde ich beim nächsten Bedarf eher dort eine Bestellung aufgeben. Der Geschmack ist den Mehrbetrag für mich wert. Die Nudeln mit frischen Tomaten, die es gestern wieder mal gab, schmeckten damit auch noch eine Spur besser …

P.S.

“Das Bessere ist der Feind des Guten.” sind schlaue Worte von Voltaire. Das Zitat kannte ich – sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, es hier zu verwenden. Bei der Quelle habe ich dann auch wieder etwas dazu gelernt.
___
Das Produkt in diesem Beitrag wurden mir von Meersalz.de (Werbung) kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Fleur de Sel Guérande

Werbung

 

 

 

ist war * mein absolutes Lieblingssalz.

Mit einem Preis von 15,49 (Metro Hamburg) für diese Tüte Fleur de Sel Guérande mit einem Kilo Inhalt ist es zwar ziemlich hochpreisiges Salz – jedoch jeden Cent wert. Außerdem hält diese große Tüte aus der Bretagne bei mir bis zu einem Jahr. Ich fülle es in ein großes, fest verschließbares Glas um, aus dem ich dann in ein kleines Glas für den täglichen Gebrauch wiederum etwas abfülle. Das Salz ist leicht feucht in der Tüte – das gehört so.

Dieses Salz aus feinen Salzblumen des Atlantiks hat einen ganz weichen Geschmack und passt bestens zu frischem Gemüse, Tomaten, Salat und Fleisch. Das fertigen Gerichte schmecken damit einfach immer ein Spur besser als mit einfachem Meersalz oder anderen Salzsorten.

* Nachtrag 5. Juli 2012: Bis ich das salinenreine Fleur de Sel von Meersalz.de (Werbung) gekostet habe. Hier geht es zum Artikel darüber:
Das Bessere ist der Feind des Guten: Salinenreines Fleur de Sel Guérande (PR-Muster).

und im November 2013 das der Salzmischer (PR-Muster).

Perfekter Spargel

Mmmhhh, heute gab es bei mir den ersten Spargel in diesem Jahr zum Mittagessen. Lecker! Wie kochen Sie den perfekten weißen Spargel? Mir gelingt er so am besten:

Rezept Perfekter Spargel (Eigenkreation)

  • Pro Person 500 g Spargel mit einem Sparschäler bis zu den Köpfen schälen, Enden abschneiden.
  • Stangen in einen Topf mit großer Oberfläche legen, vollständig mit Wasser bedecken.
  • Zucker, Salz und ein Stückchen Butter hinzugeben.
  • Aufkochen lassen, Herdplatte ausstellen.
  • 20 Minuten auf der warmen Herdplatte ziehen lassen, mit einer Schaumkelle oder Greifzange rausnehmen.

Dazu mag ich am liebsten Pellkartoffeln und geräucherten Katenschinken oder Parmaschinken und frisch geriebenen Parmesan – und in jedem Fall dabei Butter, eine Prise Pfeffer und Fleur de Sel.

Ich verwende einen Topf mit großer Oberfläche – also genau das Gegenteil vom eigentlichen Spargelkochtopf, weil ich finde, dass der Spargel darin besser gleichmäßig gart und ich ihn um Welten besser aus dem Topf heraus bekomme. Die hohen, schmalen Töpfe haben für mich einen so ungünstigen Schwerpunkt, dass ich kaum das Kochwasser unfallfrei ausschütten kann. Wenn der Spargel darin stehend im Sieb gekocht wird, gehen mir die kostbaren Spitzen beim Entnehmen kaputt und ich verbrenne mir die Finger am kochendheißen Korb. Ich weiß nicht, wie damit irgendjemand klarkommen soll. Aus meiner Sicht sind diese Spargelkochtöpfe nicht nur überflüssig, sondern schaden dem Spargel und meinen Fingern.

In was für einem Topf kochen Sie Spargel?

Seiten vorherige 1 2 3 nächste