Zimtschnecken

Zimtschnecken

Die Bilder des Zimtschneckenauflaufs in der Zeitschrift Flow haben mich so verlockend angelacht, dass ihn gleich ein paar Tage später für Besuch ausprobiert habe. Es freut mich immer wieder, wenn Menschen sich von mir bekochen lassen, obwohl sie wissen, dass ich etwas Neues ausprobiere. In diesem Fall waren wir uns einig: Sehr köstlich!

Gehzeit-Tipp

Inhaltlich habe ich mich komplett an das Rezept von Jessi Hesseler gehalten. So einen saftig-fluffigen Hefeteig habe ich noch nie hinbekommen, klappt allerbest. Mein Trick für die Zeit zum Gehenlassen in der Wärme ist, den Ofen auf 50 Grad vorzuheizen, auszuschalten und dann den Teig in der Ofenmitte auf dem Rost in der (wärmevertragenden Schüssel) gehen zu lassen. Ansonsten gibt es bei mir im Haus nämlich keine Stelle, die warm genug und zugfrei ist. Das mache ich mit Hefeteigen immer so.

Aus 1 mach 2

Zum Backen habe ich zwei kleine Springformen anstatt einer großen genommen, so dass ich die Hälfte wunderbar komplett einfrieren kann. Die kommt gleich nach dem Abkühlen ohne Zuckerguss ohne Form in einen Gefrierbeutel und wird zum Servieren auftaut 10 Minuten auf 160 Grad Ober-/Unterhitze wieder aufgebacken. So ist auch diese Charge dann lauwarm zu genießen und kann bei Bedarf frischen Zuckerguss bekommen.

Ofenschutz

Leider ist von der Butter-Zimt-Zucker-Füllung einiges trotz Obstkuchenrinne aus den Formen in den Backofen gelaufen. Beim nächsten Mal würde ich alles wirklich eine Auflaufform nehmen (was das Auskleiden mit Backpapier erschwert) oder Alufolie unter die Formen legen zum Auffangen der Flüssigkeit.

Wir Hamburger lieben die berühmten Franzbrötchen, aber ganz ehrlich:
Diese schwedisch angehauchten Zimtschnecken sind mir noch lieber :) .

Steht Ihr auch so auf Zimt?

Kleine Brötchen backen

Brötchen im Muffinblech gebacken bei www.leckerei-bei-kay.de

… ist sprichwörtlich nicht meins ;). Aber kleine Brötchen essen mag ich gerne. Das Problem war bisher immer, das meine Hefebrötchen auf dem Blech beim letzten Gehvorgang ineinander gelaufen sind und alles nicht mehr so schön aussah. Die Lösung heißt:

Muffinform

Einfach den Teig, die Menge hier ist von einem normalen Weizenbrot auf Basis von 500 g Mehl, vor dem letzten Gehen in kleinen Mengen in die Muffinform geben und darin noch einmal gehen lassen. Dann normal backen. Die Brötchen sind natürlich schneller fertig als ein Brot – einfach nach der Bräunung gucken.

Einige habe ich vor dem Backen mit einer Gabel eingepikst, wie das bei Brot oft empfohlen wird. Die sind kleiner und fester geblieben. Das unterlasse ich nächstes Mal.

Das Muffinblech habe ich nicht gefettet, sondern nur kalt ausgespült, weil es aus Silikon ist. Ein Metallblech hätte ich gefettet. Papierförmchen werden nicht gebraucht.

Die Brötchen haben eine perfekte Größe als Beilage zu Salat oder Suppe. Sie lassen sich auch gut einfrieren und aufbacken. Dazu einfach die frischen, lauwarmen Brötchen in Gefrierbeutel geben, verschließen, einfrieren und bei Bedarf auftauen und -backen.

Backt Ihr Brot oder Brötchen selbst?