Fruchtige Tomatensoße für Spaghetti

Mal wieder 500 g reife Tomaten über und dieses Mal keine Lust auf die Soße mit den entkernten Tomatenwürfeln. Also habe ich eine richtige Soße gekocht.

Rezept Fruchtige Tomatensoße für Spaghetti (Eigenkreation)

Für 2 Portionen

500 g reife Tomaten gründlich waschen, den Strunk rausschneiden und enthäuten. Das geht so: Haut kreuzförmig einritzen, in eine hitzefeste Schale geben, mit kochendem Wasser übergießen, so dass sie bedeckt sind, kurz (1 Minute etwa) ziehen lassen, aus dem Wasser in ein Sieb geben, kalt abspülen, Häute abziehen, Tomaten grob würfeln.

 

 

 

 

1 rote Zwiebel in Spalten schneiden und in einem kleinen Topf mit reichlich gutem Olivenöl (Boden leicht mit Öl bedeckt) einige Minuten bei mittlerer Hitze dünsten – nicht bräunen. Tomatenwürfel dazu geben, aufkochen lassen, mit Pfeffer und 2 Teelöffeln Zucker würzen, 8 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, bis die Tomatenwürfel zerfallen sind, mit reichlich Fleur de Sel abschmecken.

 

 

 

 

2 Handvoll frische Basilikumblätter mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden und unter die Soße heben.

Dazu passen 250 g Spaghetti und auch gut ist die Soße mit zusätzlich 125 g Mozzarellakugeln.
Nachtrag 5. September 2012: Noch leckerer finde ich es mit grünen Tagliatelle.

Einfach und einfach lecker!

Pesto aus Basilikum für Tomate-Mozzarella

Diese Variante des italienischen Sommerklassikers Tomate-Mozzarella mit frischem Basilikum kann man auch Menschen vorsetzen, die bei Basilikumblättern Sätze sagen wie: “Ich esse keine Blumen.”

Da schmecken auf einmal auch die Blumen im Essen, wenn sie so lecker gewürzt und nicht mehr direkt sichtbar sind …

Rezept Pesto aus Basilikum für Tomate-Mozzarella (Eigenkreation als Variation des Klassikers)

Für 2 Portionen als kleines Hauptgericht im Sommer oder 4 Portionen als Vorspeise

  • In einem Mörser 20 große Basilikumblätter mit 1 gestrichenem Teelöffel Fleur de Sel oder anderem groben Meersalz und 4-5 Esslöffeln bestem Olivenöl – z.B. von Jordan – so lange zermörsern, bis die Blätter nicht mehr gut erkennbar sind und das Öl grünlich ist.
    Wenn es zu salzig ist, mit Olivenöl oder mehr Basilkumblättern verdünnen.
  • 250 g reife Romatomaten gründlich waschen abtrocknen, Strunkansatz abschneiden, halbieren – auf Wunsch entkernen (wie bei dem einen Teller für mich) und auf 2 Tellern verteilen. Leicht pfeffern und salzen.
  • 2 Mozzarellakugeln á 125 g abtropfen lassen, mit den Fingern zerzupfen und zwischen den Tomaten verteilen.
  • Pesto mit einem Löffel darüber träufeln.

Dazu: Baguette

Pizza Tricolore

Rezept für Pizza Tricolore (Eigenkreation)

1 Blech = 3 große Portionen

  • Ofen auf 200° Celsius Ober/-Unterhitze vorheizen.
  • 500 g Mehl Typ 405, 1 Päckchen Trockenhefe (entspricht 21 g = 1/2 Würfel frischer Hefe), 1 Ei, 1 Prise Zucker, eine sehr große Prise Meersalz, 2 Esslöffel Olivenöl, maximal 250 ml lauwarmes Wasser – den Rest davon nur bei Bedarf zugeben – in der Küchenmaschine mit dem Knethacken zu einem elastischen Kloß kneten.
  • Kurz von Hand nochmals durchkneten, ausrollen und auf ein geöltes Blech geben (oder Backpapier verwenden). Teig auf der Oberseite komplett mit einem Pinsel ganz leicht einölen, damit der Belag nicht in den Teig suppt.
  • 1 Dose mit 400 g gehackten Tomaten in Saft in eine Schüssel geben, mit Salz, Zucker, Pfeffer und 2 Teelöffeln getrockneten Oregano abschmecken. Auf dem Pizzateig bis zum Rand hin verteilen.
  • 1 rote sowie je 1/2 gelbe und grüne Paprika waschen, entstrunken, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • 1 Zwiebel fein würfeln, mit den Paprikastückchen mischen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Wer die Zwiebel milder haben möchte, dünstet sie vorher in etwas Öl in einer Pfanne.
  • 2 Mozzarellakugeln á 125 g abtropfen lassen, halbieren, in Streifen schneiden, auf dem Gemüse verteilen. Den gesamten Belag mit Pfeffer, Salz und getrocknetem Oregano würzen.
  • Auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen bis die Pizza aussieht wie gewünscht. Wenn Sie zu wenig bräunt, ggf. auf 220° Celsius mit Umluftgrillen erhöhen.

Sommerspaghetti mit Mozzarella, Knoblauch und Olivenöl

Bei der schwülen Hitze, die wir in diesen Tagen draußen haben, hatte ich letzte Woche Lust auf ein frisches Nudelgericht. Mozzarella mag ich an heißen Tagen gerne essen und außerdem gab es einen im Kühlschrank, der nur noch ein paar Tage haltbar war.

Sommerspaghetti mit Mozzarella, Knoblauch und Olivenöl (Eigenkreation)

1 Portion

3 frische Knoblauchzehen in Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne gar dünsten (nicht bräunen!), 100 g Spaghetti vom Vortag oder frisch gekocht (meine waren vom Vortag) dazu geben und bei mittlerer Hitze mit braten. Mit Fleur de Sel und frischem Pfeffer würzen. Herd ausstellen.1 Mozzarellakugel (125 g Abtropfgewicht) zerzupfen und auf den Nudeln verteilen, kurz umrühren. Ca. 10 Blätter frisches Basilikum in Streifen schneiden oder zerzupfen (nicht vorher machen – sonst laufen die Ränder an) und untermischen. Auf einen Teller geben und je nach Geschmack noch etwas Crema di Balsamico dazu geben. Ich habe einen Teil mit und einen ohne gegessen. Schmeckte beides – mit war sommerlicher durch die leichte Säure – ohne würziger und das tolle, neue Salz kam schön zur Geltung.

Nachtrag 10. Mai 2013: Schmeckt auch mit gedünsteter Zwiebel anstatt des Knoblauchs.

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