Süßkartoffelpüree aus dem Backofen

Süßkartoffelpüree aus dem Backofen

Mit Süßkartoffeln stand ich lange auf Kriegsfuß, weil ich sie nur wässrig zubereitet serviert bekommen habe. Irgendwann stand es vor einigen Jahren in einem hervorragenden Lokal als Beilage auf der Karte und ich wollte es umbestellen in klassisches Kartoffelpüree.

Die Kellnerin fragt nach dem Grund und ich sagte, dass ich keine Süßkartoffeln mögen würde. Daraufhin bot sie an, das Süßkartoffelpüree ganz normal zum Essen zu servieren, aber mir sofort, wenn es mir nicht schmeckt, ein klassisches Kartoffelpüree als Ersatz zu bringen. Sie war sehr überzeugt davon, dass ich das Süßkartoffelpüree dort lieben würde. Was soll ich sagen? Seitdem weiß ich, dass ich gut zubereitetes Süßkartoffelpüree absolut liebe!

Ich habe dann noch ein bisschen gebraucht um herauszufinden, wie ich die Zubereitung mag. Kochen kommt nicht Frage dafür, weil es mir dann viel zu wässrig wird! Ein zentraler Bestandteil ist Cayennepfeffer. Dann wird es köstlich!

Rezept Süßkartoffelpüree aus dem Backofen (Eigenkreation)

Zutaten für 2 Portionen als Beilage

  • 800 g Süßkartoffeln
  • Olivenöl oder Rapsöl
  • Etwas Vollmilch
  • Salz, Cayennepfeffer

Zubereitung

  • Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Süßkartoffeln schälen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf dem Blech verteilen.
  • Einen guten Schubs Öl über die Süßkartoffeln geben und mit den Händen gleichmäßig verteilen.
  • 20 Minuten in der Ofenmitte weich backen.
  • Die heißen Süßkartoffeln von Blech in eine Schüssel geben, mit Salz und Cayennepfeffer würzen.
  • Entweder mit einem Stampfer oder eine Pürierstab pürieren. Wenn Du die kleinen Faserfädchen der Süßkartoffeln nicht leiden kannst, nimm einen Pürierstab. Wenn die Dir nichts ausmachen, stampfe ruhig fix manuell.
  • Kalte Vollmilch bis zur gewünschten Konsistenz hinzugeben.

Lecker!

Dazu passen Gemüse und/oder Fleisch. Ich mag Bratwurst und Erbsen besonders gerne dazu. Das Süßkartoffelpüree aus dem Backofen ist so superaromatisch, das ich mich hineinlegen könnte.

Rinderfiletmedaillons

Rinderfilet

Da ich an die Fotos des fertigen Essens erste beim Essen gedacht habe, gibt es nur Vorher-Fotos. Sorry – werden bei Gelegenheit nachgereicht. Man nehme frisches argentinisches Rinderfilet, das beim langen Seeweg im Kühlcontainer und hinterher im Kühlschrank genug Zeit hatte, langsam zu reifen und zerlege es. Auf dem Bild seht Ihr die vorbereiteten Einzelstücke.

Rezept Rinderfiletmedaillons
(in Anlehnung an ein Rezept aus der Zeitschrift Brigitte 26/2010)

Rinderfiletsteaks 200-250 g pro Person (damit man auch satt wird)
2 Esslöffel Butterschmalz (Bei 8 Portionen, wie Ihr sie oben seht)
Frische Thymianzweige
Salz (Fleur de Sel)
Frisch gemahlener Pfeffer

  • Backofen auf 100 Grad Ober- / Unterhitze (Umluft 80 Grad, Gas kleinste Stufe) vorheizen. In der Mitte ein Rost einschieben und darauf eine leere Servierplatte legen.
  • Raumwarmes Fleisch kalt abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen, in gut 4 cm dicke Scheiben schneiden, mit der Hand etwas flach drücken. Filet zum schmalen Ende hin schräg in Scheiben schneiden, um größere Stücke zu erhalten. Beidseitig salzen und pfeffern.
  • Butterschmalz in einer Pfanne stark erhitzen und die Steaks darin von beiden Seiten kurz (2-3 Minuten) braun braten. Steaks mit einer Zange (keine Gabel!) auf die warme Platte im Ofen legen, mit Thymian belegen und für mindestens 30 min. in den Backofen schieben. Die Steaks können so bis zu einer Stunde im Ofen bleiben. Kerntemperatur mit Bratenthermometer messen, 60 Grad = fertig medium. Bei meinem Ofen rieche, wenn das Fleisch perfekt ist, weil sich dann der Thymianduft in der Küche ausbreitet.

Dazu passen Kartoffel-Bohnenstampf, grüne Bohnen, Rotkohl und Portwein-Schalottensoße.