Spaghetti Bolognese à la Mama

Bolognesesosse à la Mama www.leckerei-bei-kay.de

Die Zubereitung dieser Bolognesesoße ist anders als meistens bekannt. Das Hackfleisch wird nicht krümelig gebraten, sondern zu einer Art Frikadellen- oder Hackbratenmasse verarbeitet und dann in großen Stücken gebraten, bevor es dann wieder zerteilt wird. Durch das intensive Würzen und Braten des Hackfleischs bekommt die Soße den besonderen Geschmack.

Rezept Bolognese à la Mama
(Eigenkreation meiner Familie)

15 Portionen zum Kochen auf Vorrat + Spaghetti oder andere Nudeln, z.B. Fussili

Zutaten

1 kg gemischtes Hackfleisch
500 ml passierte Tomaten
1600 g stückige Tomaten aus der Dose
4 große Zwiebeln, mittelfein gewürfelt
8 ganz leicht gehäufte Esslöffel Semmelbrösel (Paniermehl)
4 Eier
100 ml roter Portwein, z.B. Delaforce fine ruby port
(plus ein kleines Gläschen davon für die Köchin)
Reichlich Olivenöl zum Anbraten

Gewürze nach Belieben

Pfeffer
Salz
4 Teelöffel Zucker
Gemahlene Chilischoten, alternativ Cayennepfeffer
1 gestrichenen Teelöffel Sambal Oelek
Rosenpaprikagewürz, scharf
Paprikagewürz, edelsüß
2 Esslöffel Italienische Kräuter, getrocknet, frisch in der Gewürzmühle gemahlen oder gemörsert
2 Esslöffel Oregano, getrocknet
1 gehäufter Teelöffel frischer Rosamarin, gehackt
Evtl. Gemüsebrühepulver

Zubereitung

  • Hack aus dem Kühlschrank nehmen und in eine große Rührschüssel geben.
  • Salz, Pfeffer, Chili, Rosenpaprika, Rosmarin, ein Esslöffel Oregano und ein Esslöffel Italienische Kräuter hinzugeben.
  • Zwiebelwürfel und Eier hinzugeben. Kurz mit dem Knethaken des Mixers oder Küchenmaschine verrühren. Paniermehl hinzugeben, alles sehr gut verkneten.
  • Reichlich Olivenöl in einem großen Bräter (ich nehme dafür von Le Creuset den La Marmite in 32 cm mit 7 Litern Füllmenge) erhitzen. In drei bis vier Portionen das Hack scharf von zwei Seiten wie Frikadellen anbraten und grob mit dem Pfannenwender zerteilen. Sollten Ihnen beim Anbraten Zwiebelstückchen schwarz werden, zupfen Sie die bitte raus, weil sie bitter schmecken und der bittere Geschmack sich sonst leicht in der ganzen Soße ausbreitet.
  • Wenn die ganze Hackmasse angebraten ist, alles wieder in den großen Topf geben, mit Portwein ablöschen, leicht einkochen, Tomatenstücken und passierte Tomaten dazu geben. Salzen, Zuckern, Pfeffern aufkochen lassen.
  • Mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze mindestens eine Stunde köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.
  • Zum Schluss mit Zucker, Pfeffer, Paprika, Salz und restlichen Trockengewürzen abschmecken und noch mindestens 15 min. köcheln lassen. Wenn die Soße noch nicht scharf genug schmeckt, mit Sambal Oelek würzen. Wenn Sie Ihnen zu farblos schmeckt und genug Salz drin ist, etwas Gemüsebrühepulver hinzugeben. Geschmacksverstärker helfen halt doch … Wenn sie dann zu salzig geworden sein sollte, ggf. mit etwas heißem Wasser verdünnen.

Variationen

Sie können auch frischen Knoblauch mit verarbeiten. Ich lasse ihn wegen des Geruchs weg, weil ich die Soße auch vor Kundenterminen spontan essen können möchte.

Getrocknete Tomaten in Öl in kleine Würfel geschnitten machen sich auch gut in der Soße. Entweder Sie geben sie schon in die Hackmasse oder erst nach dem ganzen Anbraten kurz vor den stückigen Tomaten hinzu.

Anstelle von Portwein können Sie auch Rotwein nehmen. Ich ziehe Portwein vor, weil seine Süße zu den Tomaten hervorragend passt.

Ich koche diese Soße gerne in so großer Menge, weil sie sich gut in Einzelportionen einfrieren lässt und beim Auftauen und Erhitzen in der Mikrowelle keinen Schaden nimmt. So habe ich immer eine leckere Soße zur Hand und brauche mir nur schnell Pasta dazu zu kochen. Mit Spaghetti von Barilla vermischt kann das dann so lecker aussehen:

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Schweinefilet mit Lauch-Paprika-Gemüse

Scheinefiletpfanne mit Lauch und Paprika www.leckerei-bei-kay.de

Diese Rezept habe ich aus den Zutaten kreiert, die es zu später Stunde noch im Supermarkt gab. Dafür, dass ich vorher noch keinen Plan hatte, wie es eigentlich genau schmecken soll, ist es ziemlich lecker geworden.

Rezept Schweinefilet mit Lauch-Paprika-Gemüse (Eigenkreation)

3 Portionen + Beilage

Zutaten

500 g Schweinefilet, zerteilt in mundgerechte Stücke
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 rote Paprika, gewürfelt
3 Stangen Lauch/Porree, nur das Weiße und Hellgrüne,
der Länge nach halbiert, in ca. 5 mm breiten Streifen geschnitten
1 Becher Schmand
Butter zum Braten
Pfeffer, Cayennepfeffer, Salz (am besten Fleur de Sel)

Zubereitung

  • Butter in einer Pfanne erhitzen, Fleisch kurz scharf anbraten, so dass jedes Stück bräunt.
  • Fleisch wenden und die Stücke von der anderen Seite bräunen, Salzen und Pfeffern.
  • Fleisch aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.
  • Zwiebel im restlichen Fett andünsten, Lauch und Paprika dazu geben und einige Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Fleisch mit ausgetretener Flüssigkeit zum Gemüse in die Pfanne geben. Schmand hinzugeben, erhitzen, mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Bei uns gab es als Beilage 100 g Spiralnudeln pro Person. Reis würde sicher auch passen.

Scheinefilet mit Lauch und Paprika auf Nudeln www.leckerei-bei-kay.de

Apfelpfannkuchen

Ich koche selten süße Mittagessen wie Milchreis, Grießbrei oder Pfannkuchen. Abends habe ich dann eher mal Lust darauf. Diesen leckeren Pfannkuchen mit Sahne, Zimt und Zucker gab es kürzlich bei uns am Sonntagabend zum Abschluss des Wochenendes. Einmal schlichter – einmal für Verzierungs-Spielkinder ;-).

Apfelpfannkuchen mit Zimtzucker www.leckerei-bei-kay.deApfelpfannkuchen mit Zimtzucker www.leckerei-bei-kay.de

Rezept Apfelpfannkuchen (Eigenkreation)

4 Pfannkuchen = 2 gute Portionen

Zutaten

200 g Mehl
200 g Milch
2 Eier
2 Äpfel in mittlerer Größe
4 gehäufte Esslöffel Zucker für den Teig
Angemischter Zimtzucker zum Bestreuen
100 ml. geschlagene Schlagsahne (wer mag)
1 Prise Salz
Butter zum Braten

Zubereitung

  • Eier trennen.
  • Mehl, Milch, Zucker, Salz und Eigelb in eine Schüssel geben und gut verrühren. Das geht gut von Hand mit einem Schneebesen.
  • Eiweiß separat mit dem Mixer steif schlagen und mit dem Schneebesen unter den Teig heben.
  • Teig quellen lassen und in der der Zeit die beiden Äpfel schälen, halbieren, entkernen, in je 8 Scheiben schneiden. Ich brauche für die Äpfel immer so lange, dass der Teig dann fertig mit dem Quellen ist.
  • Butter in der Pfanne aufschäumen und 1/4 der Teigmenge hineingeben. Schnell 8 Apfelscheiben von der Mitte nach Außen in den Teig drücken und den Teig dabei etwas breiter verteilen. Er bleibt sonst sehr dick. Wenden, wenn es beginnt lecker zu riechen und von der anderen Seite ebenfalls goldbraun backen.
  • Sofort servieren mit Zimtzucker. Wer mag, nimmt noch geschlagene Sahne dazu.
  • Die restlichen 3 Pfannkuchen nacheinander mit frischen Butterstückchen braten und ebenso verzieren und genießen!

Schweinefilet in Sahnesoße mit Pilzen, Erbsen und Spätzle

Schweinefilet in Sahnesoße mit Pilzen, Erbsen und Spätzle www.leckerei-bei-kay.de

Unser Sonntagsessen! War ausgesprochen lecker. Da ich beim Schreiben des Einkaufszettels noch keine Ahnung hatte, wie ich das Schweinefilet zubereiten wollte, habe ich es dann einfach mit dem kombiniert, was sich noch so angefunden hat.

Rezept Schweinefilet in Sahnesoße mit Pilzen und Erbsen (Eigenkreation)

2 große Portionen

Zutaten

400 g. Schweinefilet (hier habe ich Filetköpfe verwendet – geht auch mit Spitzen)
200 g weiße Champignons
1 große oder 2 kleine Zwiebeln
1 frische Knoblauchzehe
100 g junge, extra-feine TK-Erbsen
200 ml Schlagsahne
Evtl. etwas Gemüsebrühe (bei Bedarf dann auch etwas Stärke oder Soßenbinder)
Butter zum Braten

Pfeffer, Salz (am besten Fleur de Sel), Rosenpaprika scharf
Petersilie würde auch dazu passen – hatte ich aber nicht im Haus – wenn ganz am Ende hinzugeben

Zubereitung

  • Fleisch säubern, trocken tupfen mit Küchenpapier, in Scheiben mit einer Dicke von ca. 1 cm schneiden und die Scheiben in mundgerechte Stücke weiter zerteilen (halbieren oder dritteln).
  • Pilze mit einer Bürste säubern und vierteln. Wenn die Pilze klein sind, können sie ganz bleiben.
  • Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  • Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  • Butter in einer Pfanne aufschäumen und Fleisch darin verteilen. Jedes Fleischstück braucht Kontakt zum Pfannenboden. Großzügig salzen und pfeffern. Dann sofort die Pilze darauf verteilen, wenn möglich in die Zwischenräume.
  • Nach 1-2 Minuten Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben. Die ganze Zeit bleibt die Pfanne bei meinem Induktionsherd auf der höchsten Stufe. Sie darf auf keinen Fall zu wenig Hitze haben, sonst kochen die Pilze und das Fleisch. Wenn Sie viel Hitze nehmen, wird das Fleisch schön kross angebraten und die Pilze und Zwiebeln garen einfach mit. Es funktioniert – auch wenn es gegen viele Küchenregeln ist.
  • Alles wenden, wenn das Fleisch schön angebraten ist. Dabei darauf achten, dass jetzt die Rückseiten der Fleischstücke angebraten werden. Wenn die auch kross sind, Sahne angießen, aufkochen lassen, Erbsen hinzugeben, wieder aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze solange weiter köcheln lassen, bis das Fleisch gar und zart ist.
  • Wer die Soße flüssiger mag, kann etwas Brühe hinzugeben. Wer mehr Soße haben möchte und die dicker sein soll, kann dann mit etwas kalt angerührter Stärke oder hellem Soßenbinder die Soße binden. Da ich den Geschmack von Soßenbinder nicht leiden kann, ist das für mich keine Option.

Beilage

Dazu passen Reis oder Spätzle. Für uns hatte ich am Freitag gleich mehr Spätzle zubereitet und bis Sonntag eingefroren. Ich habe sie dann nur wieder aufgetaut und in der Mikrowelle erhitzt. Sie können die Spätzle auch in Butter anbraten. Das mag ich nur nicht so gerne, weil sie dann fettig werden und die leckere Sahnesoße nicht mehr so gut aufnehmen können. Als Beilage reicht die Hälfte des Rezepts für die Spätzle vom 5. Februar 2012 (ohne Käse, einfach nur Kochen).

Nachtrag 21. September 2012: Oder auch mal grüne Tagliatelle – auch lecker.

Möhren-Kartoffel-Eintopf

Moehren-Kartoffel-Eintopf www.leckerei-bei-kay.de

Diesen Eintopf gibt es bei uns ganz oft, wenn Möhren weg müssen und Kartoffeln im Haus sind. Er schmeckt übrigens aufgewärmt noch besser als frisch. Dabei ist nur wichtig, das Gemüse die ganze Zeit komplett mit Brühe bedeckt zu halten – sonst werden die Kartoffeln unlecker.

Rezept Möhren-Kartoffel-Eintopf (Eigenkreation)

3 Portionen (6 Teller wie in der Größe auf dem Bild)

Zutaten

1 kg Möhren, am besten Bio – die schmecken intensiver und süßer und sind trotzdem relativ günstig zu haben
600-800 g Kartoffeln
1 große Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
20 g TK-Petersilie oder 1/2 Bund frisch gehackte

Pfeffer, Salz
Olivenöl oder anderes Öl zum Andünsten

Zubereitung

  • Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Wenn die Möhren sehr dick sind, vorher halbieren oder vierteln.
  • Kartoffeln abwaschen, wenn sie sehr erdig sind. Ansonsten gleich schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und nur Bedarf abspülen.
  • Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Zwiebelwürfel in einem Topf im Öl andünsten. Wenn sie glasig sind, Kartoffeln und Möhren hinzu geben und anschwitzen. Dabei gut umrühren, damit nichts ansetzt. Brühe komplett dazu geben und 10 min. mit geschlossenem Deckel kochen lassen. Garprobe mit einem Messer machen und je ein Stückchen Möhre und Kartoffel kosten. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen. Solange weiter kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind – die Möhren sind es dann auch. Petersilie dazu geben und servieren.
  • Die Anteile der Möhren, Kartoffeln und Menge der Brühe können Sie nach persönlichem Geschmack variieren.
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