Bohnen-Kartoffel-Speck-Zwiebel-Pfanne

Bohnen-Kartoffel-Speck-Pfanne im Foodblog Leckerei bei Kay

Das war ein Sommer-Lieblingsessen meiner Mutter, Oma mochte es auch gerne und ich esse ebenso immer gerne wieder.

Familien-Rezept Bohnen-Kartoffel-Speck-Zwiebel-Pfanne
(überliefert aus Familie Gast)

Einfach Kartoffelstücke in Salzwasser garen, grüne Prinzessbohnen (frisch oder TK) in einem anderen Topf auch in Salzwasser garen.

In einer Pfanne reichlich Zwiebelwürfel und Speckwürfel in etwas Olivenöl braten, so dass die Zwiebel schön glasig sind und der Speck kross wird. Wer weniger mageren Speck nimmt als ich, braucht kein Fett dabei.

Bohnen und Kartoffeln in die Pfanne geben, einen guten Schubs Butter hinzugeben, reichlich gehackte Petersilie dazu, pfeffern und salzen – fertig ist das Wohlfühlessen!

Mengenangeben habe ich ausnahmsweise nicht für Euch – ich mache das jedes Mal nach Gefühl und wir essen immer viel zu viel davon, weil es so lecker ist.

Würdet Ihr das auch mögen?

 

Reispfanne mit Möhren & Pute

Reispfanne mit Möhren und Pute bei www.leckerei-bei-kay.de im Foodblog

Wundert Ihr Euch, dass es in letzter Zeit so wenige neue Rezepte hier gibt? Das liegt unter anderem daran, dass ich gerade nicht so viele neue Sachen koche, weil ich viele Rezepte aus diesem Blog regelmäßig verwende. Trotzdem möchte ich die Sammlung hier natürlich auf dem Laufenden halten und auch weiter wachsen lassen.

Falls sich jemand daran stört, dass meine Fotos Schnappschüsse aus der Kochpraxis und keine Designfotos sind: Ich esse das Essen und mag es gerne warm. Außerdem habe ich es nicht so mit Deko. Lieber zeige ich da brauchbare Fotos vom Making-Of, wie beim Schweinefilet, der Tomatensoße oder dem Spinatblanchieren, anstatt gestylte Tellerbilder zu fabrizieren. Findet Ihr das OK? Oder geht bei einem Foodblog bei Euch Optik über Nachkochbarkeit und Pragmatismus? Da kann man sicher sehr geteilter Meinung zu sein. Mein Blog ist ein Foodblog, denn es geht um Food, aber kein Food-Styling-Blog.

Die Reispfanne, die ich Euch heute zeige, ist zwar kein optisches Highlight, aber ich sage Euch: Die ist lecker! Weniger sämig als Risotto und viel geschmacksintensiver, als wenn der Reis in Wasser gegart würde.

Rezept Reispfanne (Eigenkreation)

Für 3 Portionen

  • 350 g schiere Putenbrust in mundgerechte Stücke schneiden, in Olivenöl bei hoher Stufe bei kross von allen Seiten kurz anbraten, pfeffern und salzen, aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen.
  • 1 rote Zwiebel würfeln und im Bratfett andünsten, mit 1/2 Tasse Wasser ablöschen, Flüssigkeit verkochen lassen.
  • 500 g Möhren schälen und in kleine Scheiben schneiden. Zu den Zwiebeln geben und anschwitzen. Eine gute Prise Currypulver dazu geben.
  • 1 Tasse Basmatireis unterrühren, den Reis kurz mit anbraten, mit einem Schuss Balsamico-Essig ablöschen, 2 Tassen Wasser hinzugeben, salzen, 10 Minuten mitgeschlossenem Deckel leicht köcheln lassen.
  • Wenn der Reis gar ist, Fleisch wieder hinzugeben, ggf. zu Ende gar ziehen lassen und mit Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt etwas gehackte Petersilie hinzu.

Lasst es Euch schmecken!

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

Dieses Gericht habe ich dreimal gekocht, bis die Mengenangaben einerseits perfekt und anderseits reproduzierbar waren. Wer weiß schon, wie viele Esslöffel oder Milliliter ein ordentlicher Schubs aus einer dickbauchigen Portweinflasche sind …

Rezept Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße (Eigenkreation)

Für 2 hungrige oder drei normale Personen
Ich brauche jetzt nicht sagen, dass bei uns bei 2 Personen nichts davon über bleibt, oder?

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

500 g Schweinefilet kalt abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und in große Würfel schneiden. Das kleine Gemüsemesser habe ich Euch als Vergleich für die Größe daneben gelegt. Die Stücke schneide ich in etwa so groß wie für Gulasch.

In einer Pfanne oder besser gusseisernem Bräter, ich nehme den kleinen La Marmite von Le Creuset, das Fleisch in 2 Esslöffeln Olivenöl und 10 g Butter (mit dem Öl zusammen spritzt die Butter nicht so leicht) scharf von allen Seiten anbraten, erst wenden, wenn die Bratseite gebräunt ist. Fleisch aus dem Topf nehmen und auf einem tiefen Teller beiseite stellen.

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

Nun 1 fein gehackte Zwiebel mit weiteren 10 g Butter in den Topf geben und unter Rühren 2 Minuten weich dünsten. Bratsatz ggf. mit etwas Wasser kurz ablöschen und mit den Zwiebeln zusammen wieder einkochen. Achtung: Kann spritzen!

Ich lege oft Kückenkrepp um die Pfanne auf dem Herd aus, um nicht alles so voll zu spritzen beim Braten. Das ist aber gefährlich und kann zu Bränden führen. Nachmachen bitte nur auf eigene Gefahr und nieeeemals bei einem Gasherd! Ich koche auf einem Induktionsherd, auf dem die Herdplatten nicht so heiß werden, wie auf anderen Herdarten. Trotzdem ist es auch dort nicht ungefährlich.

200 g kleine Champignons, ich nehme gerne braune, in Scheiben oder Viertel schneiden und 5 Minuten mit den Zwiebeln bei mittlerer Hitze braten.

1 Esslöffel Paprikapulver (ich nehme dafür scharfes Pimenton de la vera) und 20 g Mehl (=2 gehäufte Gabeln) darüber streuen und unter Rühren kurz anschwitzen. Mit 50 ml rotem Portwein (=5 Esslöffel), Delaforce Fine Ruby Port, ablöschen.

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

300 ml Wasser (oder noch besser: selbstgekochte Hühnerbrühe aus dem TK-Vorrat) angießen und unter Rühren aufkochen, so dass sich alle Mehlklümpchen auflösen. Wer keine gute Brühe hat, nimmt bitte lieber Wasser als schlechte Chemiebrühe. Mit reichlich Pfeffer und Salz würzen, Fleisch zurück in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel einige Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis es den gewünschten Garpunkt hat.

Schweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen TagliatelleSchweinefilet in Portwein-Rahmsoße mit grünen Tagliatelle

150 g Schmand unterrühren. Mit Pasta oder Reis servieren und genießen. Bei uns gab es 100 g grüne Tagliatelle von Barilla pro Person dazu.

Wie klingt das Rezept für Euch?

P.S.
Schmeckt übrigens auch mit Weißwein, z.B. Riesling, anstatt Portwein. Dann helle Pasta dazu nehmen.

Schnelle Erbsensuppe

Schnelle Erbsensuppe auf www.leckerei-bei-kay.de

Rezept Schnelle Erbsensuppe (Eigenkreation)

für 4 große Teller (z.B. für 2 Personen als Abendessen)

  • 1 Zwiebel würfeln, in einem Topf in einem guten Schubs Olivenöl anschwitzen.
  • 300 g TK-Erbsen (ganz feine, kleine) hinzugeben, salzen, pfeffern.
  • 600 ml selbst gemachte Hühnerbrühe (bei mir ein TK-Rest der Brühe von der Frikassee) angießen, umrühren.
  • 6 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen lassen.
  • Fein pürieren mit einem Zauberstab.
  • 50 g Frischkäse Vollfettstufe, z.B. Philadelphia, unterheben.
  • 40 g magere Speckwürfel in einer Pfanne rösten und als Topping auf die Teller geben.

Mit frischem Brot dazu genießen. Die Farbe kommt leider auf dem Foto nicht richtig raus. Die Suppe ist schön knallgrün, wenn sie frisch zubereitet ist.

Mangold-Lasagne

Mangold-Lasagne

Als ich letzte Woche der Marktfrau am Stand von Behn aus Vierlanden bei uns auf dem Neugrabener Wochenmarkt von der Plage beim Waschen des Winterspinats für die Mediterranen Rosmarinkartoffeln erzählt habe, bekam ich den Tipp, doch lieber Mangold zu nehmen, weil der weniger putzintensiv ist. Das wusste ich schon vorher. Was ich vorher nicht kannte, ist das leckere Rezept, dass ich von ihr für eine Lasagne mit Mangold bekommen habe. Wenn ich bisher Spinat-Lasagne gemacht habe, kam immer eine Béchamel-Käsesoße zum Einsatz. Das hier erspart das Kochen der Béchamel, geht einfacher und schmeckt besser! Danke an Sabine Riedl für das überlieferte Rezept, das ich Euch hier in meiner Interpretation vorstelle.

Rezept Mangold-Lasagne

Für 4 große Portionen

Man nehme

  • 16 Lasagneblätter ohne Vorkochen, z.B. von Buitoni
  • 2 Stauden Mangold, ca. 600 g, entstrunken und blanchieren
  • 8 Scheiben mitteldicker gekochter Schinken, ca. 300 g, in Streifen geschnitten

Mangold-Lasagneund eine Paste aus

  • 200 g Philadelphia natur
  • 2 frischen Knoblauchzehen gehackt
  • 2 Schalotten, gewürfelt
  • 2 Esslöffel Creme Fine zum Kochen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Reichlich Salz und Pfeffer

In einer mittelgroßen Auflaufform je 4 Lasagneblätter nebeneinander mit dem Mangold und gekochten Schinken portionsweise belegen. Jede Schicht mit der Paste bestreichen.

Tipp:Ganz unten einen Schubs Creme Fine unter die ersten Lasagneplatten geben, in der letzten Schicht den Schinken weglassen.

Mangold-LasagneMit einer Sauce aus

  • 250 g Creme Fine zum Kochen (abzüglich der Menge für die Paste und dem Grund in der Form)
  • 250 ml Vollmilch
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 150 g geriebener Gruyère

übergießen. 30 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze in der Ofenmitte backen, dann ca. 10 Minuten auf 150°C zu Ende garen.

Verwendet Ihr Mangold? Ich nehme ihn auch gern für Mangold-Päckchen.

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