Schmortopf mit Geflügel

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Zum Jahresende bin ich gerade etwas unkreativ, was neue Eigenkreationen angeht und koche mit lieber noch durch spannende Rezepte, die ich in Zeitschriften finde.

In der aktuellen Landlust Ausgabe Januar/Februar 2013 sind Eintöpfe im Rezeptteil. Da hat mich der Schmortopf mit Geflügel angelacht, weil ich gerne zarte Hähnchenschenkel esse (vom Geknurpsel mal abgesehen …).

Thymian_Schnee_SternDas Rezept funktioniert soweit ganz gut. Das Fleisch fiel superzart vom Knochen. Da ich es gerne etwas würziger mag, habe ich allerdings gleich die Menge von Zwiebeln und Kräutern verdoppelt und noch etwas gemahlene Chili hinzugefügt. Den Thymian habe ich im Schnee aus dem Garten geernet. Der Rosmarin stand etwas geschützter …

Als Beilage gab es bei uns Reis anstatt der empfohlenen Nudeln. Frisches Brot würde auch gut passen.

Nachtrag: Ich habe nur 4 Hähnchenschenkel genommen, weil wir nur zu zweit waren. Die restliche Soße gab es heute mit Nudeln zum Mittagessen.

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In meinem Ofen funktionieren die Schmortöpfe mit geschlossenem Deckel übrigens nicht so, wie es in den meistens Rezepten steht. Wenn ich den geschlossenen Bräter bei 175 Grad Celsius in den Ofen stelle (2. Schiene von unten), kocht das Essen darin nicht und wird nicht in der angegebene Zeit gar. Ich löse das Problem, in dem ich den Ofen auf 200 Grad Celsius heize, den Bräter offen hineinstelle, warte bis es kocht, dann den Deckel drauf gebe und erst, wenn es im geschlossenen Bräter immer noch kocht, die Temperatur auf 175 Grad Celsius reduziere. Das dauert etwa 10 Minuten. Die Gesamtgardauer passt dann meistens mit der in den Rezepten angegeben.

Rosmarinbrot

Am Freitagabend hatte ich Hunger und der Kühlschrank war mal wieder ziemlich leer  … Nach kurzer Überlegung habe ich dann schnell dieses Rosmarinbrot gebacken und mit Mozzarella, etwas Jordan-Olivenöl und Fleur de Sel genossen. Vor einiger Zeit habe ich ein ähnliches Brot bei Freunden gegessen und fand es sehr lecker. Einen frischen Rosmarintopf für die Terrasse hatte ich zum Glück im Lauf der Woche gekauft – den Rest habe ich nach Gefühl und Erfahrung zusammen gestellt. Mein Liebster hat sich dann später auch noch über das leckere, frische Brot gefreut.

Rezept für 1 kleines Rosmarinbrot (Eigenkreation)

  • Ofen auf 50° Celsius Ober/-Unterhitze vorheizen.
  • 400 g Mehl Typ 550 oder 405 (ich habe für dieses Brot 405er genommen – aber nur, weil ich mich in der Dose vergriffen habe – wollte eigentlich 550er verwenden), 1 Päckchen Trockenhefe (entspricht 21 g = 1/2 Würfel frischer Hefe), 2 gehäufte Teelöffel Zucker, eine sehr große Prise Meersalz, einen Schubs Olivenöl, 2 Esslöffel gehackte, frische Rosmarinblätter (waren bei mir 5 Stängel a’ ca. 8 cm mit vielen Nadeln dran), maximal 200 ml lauwarmes Wasser – den Rest davon nur bei Bedarf zugeben – in der Küchenmaschine mit dem Knethacken zu einem elastischen Kloß kneten.
  • Kurz von Hand nochmals durchkneten. Teig in eine Metallschüssel legen, mit einem Geschirrhandtuch abdecken, Ofen ausschalten, Schüssel auf die mittlere Schiene stellen, Teig 45-60 Minuten gehen lassen. Er soll sichtbar aufgegangen sein.
  • Schüssel aus dem Ofen nehmen, Ofen jetzt auf 200° Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig nochmals mit dem Händen gut kneten, zu einem Oval formen und auf ein Backblech oder Backpapier auf einem Rost geben. Auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen. Das Brot ist gar, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite leicht hohl klingt. Kurz abkühlen lassen und lauwarm genießen!